Es ist Montag, der 4. August 2025, und du liest die STOFFKUNDE, den wöchentlichen trikotmagazin.de (Abre numa nova janela)-Newsletter. Diese Woche im Fokus: Herthas Trikotpanne, der Sondertrikot-Hype und die Ausrüsterübersicht für die 2. Bundesliga. Und mein Interview mit Footyheadlines.

Das Beste an einem Trikot-Newsletter wie der STOFFKUNDE ist, dass viele Themen dafür während der Woche automatisch bei mir eintrudeln. Weil ja eigentlich immer etwas passiert. Als ich vor Wochen meine Themen für die ersten acht STOFFKUNDE-Ausgaben geplant habe, hatte ich für heute nur die Ausrüsterübersicht zur 2. Bundesliga auf meinem Zettel stehen.
Dann kam die DFL und hat kurz vor dem Start der Saison 2025/26 Hertha BSC die Genehmigung zur Verwendung ihres Heimtrikots untersagt, weil es nicht den Richtlinien für Spielkleidung und Ausrüstung entspricht. Nun war es für das erste Spiel am Freitagabend nicht ganz so dramatisch, weil Hertha bei der 1:2-Auswärtsniederlage beim FC Schalke 04 in den neuen und knallig citrusgelben Ausweichtrikots (Abre numa nova janela) antrat. Für das Heimspiel gegen den Karlsruher SC am kommenden Sonntag sollten die Hertha und ihr neuer Ausrüster Castore das Problem gelöst und die Vorgaben der DFL umgesetzt haben. Mehr zu dem Thema Trikot-Regularien und zwei anderen Trikots, die mich in dem Zusammenhang in der Vergangenheit beschäftigt haben, lest ihr gleich im Anschluss.
Bereits am Dienstag erhielt ich eine Mail vom ESB-Netzwerk, um Dr. Peter Rohlmann und Florian Riedmüller zu ihrer neuen Studie „Mehr als nur Stoff – Sondertrikots bewegen Fans und Märkte“. Dr. Rohlmann war so freundlich, mir ein paar weitere Infos zum Inhalt dieser Studie zukommen zu lassen.
Durch diese beiden aktuellen Nachrichten rutschte meine Ausrüsterübersicht für die 2. Bundesliga etwas nach unten. Da Ausrüsterthemen in den letzten drei Wochen jedoch jeweils Titelthema der STOFFKUNDE waren, ist ein wenig Abwechslung beim Aufmacher nicht verkehrt. Spannend ist die Ausrüsterübersicht trotzdem, da ähnlich wie in der 3. Liga zehn Ausrüster das Bundesliga-Unterhaus unter sich aufteilen. Darunter gibt es auch einen Rückkehrer.
Zu guter Letzt möchte ich euch noch auf ein Interview (Abre numa nova janela) aufmerksam machen, das ich vor einiger Zeit dem Fußballportal Footyheadlines gegeben habe und das bereits seit letzter Woche Sonntag online ist. Darin findet ihr viele ausführliche Hintergrundinfos zu meiner Person und zur Entstehung meiner Bücher und was ich hier mit der STOFFKUNDE und trikotmagazin.de (Abre numa nova janela) vorhabe und wie ihr mich bei diesem Vorhaben unterstützen könnt.
Jetzt viel Spaß beim Lesen und bis nächste Woche!
Euer Steve
Etwas überrascht hat es mich jetzt schon, dass ein paar Tage vor dem Start der Saison 2025/26 in der 2. Liga die Nachricht auf vielen Medienkanälen aufschlug, dass das neue Heimtrikot der Hertha nicht den Richtlinien für Spielkleidung und Ausrüstung der Deutschen Fußball Liga entspricht. (Abre numa nova janela) Denn auf Seite 19 dieser 72-seitigen! Richtlinie steht unter Punkt 6.3. beim Thema Genehmigungsverfahren für die Ausrüstung, dass jeder Klub bis zum 30. Juni eines Jahres einen vollständigen Mustersatz der Hauptspielkleidung und der alternativen Spielkleidung bei der DFL einzureichen hat.
Jetzt wurde die Zusammenarbeit zwischen Hertha BSC und Castore erst am 22. Juni diesen Jahres offiziell bekanntgegeben (Abre numa nova janela) und damit gerade mal acht Tage vor der obengenannten Deadline der DFL. Am 8. Juli folgte auf der Homepage der Hertha die offizielle Präsentation des neuen Heimtrikots. (Abre numa nova janela)
Castore ist kein Neuling mehr in der Bundesliga und 2. Liga. Schließlich haben die Briten drei Jahre lang Bayer Leverkusen ausgestattet und in der letzten Saison in der 2. Liga auch schon den 1. FC Kaiserslautern. Die Regularien sind also sowohl dem Ausrüster als auch dem Klub bekannt. Doch in der Hektik des Geschehens und mit gerade mal ein paar Wochen Zeit ist der Fehler beim Trikotdesign einfach passiert. Normalerweise dauert so ein Prozess vom ersten Treffen zwischen Ausrüster und Klub bis zur Präsentation des neuen Trikots ca. 18 Monate. Bei einigen Ausrüstern und Klubs beginnen jetzt schon die Arbeiten an den Trikots für die Saison 2027/28 und die Trikots für die Saison 2026/27 gehen bei vielen Herstellern in ein paar Monaten bereits in die Produktion.
Die aktuelle Richtlinie für die Spielkleidung und Ausrüstung, (Abre numa nova janela) die seit der Saison 2023/24 gültig ist, ist die umfangreichste, die es je gab. Die Vorgängerversionen waren nur halb so dick. In diese neue Version hat die DFL viele Grafiken eingebaut, u. a. auch eine, aus der klar hervorgeht, was jetzt bei Hertha schiefgelaufen ist.

Über die Jahre hat sich bei diesen Regularien immer wieder etwas geändert. Die Regelung oben gilt zum Beispiel erst mit dieser neuen Richtlinie von 2023. Zwei Trikots aus der näheren Vergangenheit sind mir im Gedächtnis geblieben, zu denen ich mir bis heute Fragen stelle.
Im Jahr 2013 feierte der VfB Stuttgart seinen 120. Geburtstag. Zu diesem Anlass stellte der Verein ein Sondertrikot vor, mit dem der VfB am 22. September 2013 gegen Eintracht Frankfurt einmalig und erstmals seit 40 Jahren wieder mit einem durchgezogenen Brustring auf den Trikots spielte. Mit der Saison 2015/16 kehrte der durchgezogene Brustring dauerhaft auf die VfB-Trikots zurück. Das 100-jährige Jubiläum des roten Brustrings in diesem Jahr nahm der Verein auf seiner Mitgliederversammlung im März zum Anlass, ihn als Erkennungszeichen und identitätsstiftendes Symbol in Ergänzung zu den Vereinsfarben und dem Vereinswappen auch in der Vereinssatzung zu verankern. (Abre numa nova janela)

Davor hatte der VfB zuletzt in der Saison 1972/73 mit durchgehendem Brustring gespielt. Danach bis 2013 nicht mehr oder eventuell noch vereinzelt, aber nicht regelmäßig. So intensiv wie bei meinen Büchern habe ich noch nicht alle Bilddatenbanken durchforstet. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass es in der ersten Zeit ab dem Herbst 1972 eher Kostengründe waren, die den Verein veranlassten, auf den durchgezogenen Brustring zu verzichten und ihn nur auf der Vorderseite des Trikots zu tragen. Denn damals wurde ja noch in Baumwolltrikots gespielt und die Produktion der Trikots mit Brustring war zu der Zeit aufwendige Handarbeit und dadurch teurer. Und da viele Vereine ihre Trikots damals noch über den örtlichen Sportfachhandel bezogen, war der Verzicht wahrscheinlich eine reine finanzielle Überlegung. Denn eine so strenge Spielkleidungsrichtlinie seitens des DFB gab es meines Wissens damals noch nicht.

Zwar hatte der DFB im Oktober 1975 auf seinem Bundestag beschlossen, dass in Endspielen und Endturnieren des DFB keine Werbung auf der Spielkleidung getragen werden durfte. Aber das lag eher daran, dass dem Verband die neue Trikotwerbung noch sehr suspekt war, die sie erst zwei Jahre zuvor offiziell genehmigt hatten, und sie in Endspielen lieber werbefreie Trikots sehen wollten. Eintracht Frankfurt hatte bei seinen beiden Pokalsiegen im Jahr 1974 und 1975 noch mit Trikotwerbung von Remington gespielt. Diese neue Regel hatte bis zur Saison 1982/83 Bestand, als auch die UEFA erlaubte, in internationalen Endspielen mit Trikotwerbung aufzutreten.
Aber ob der Brustring nun durchgezogen war oder nicht, dürfte in diesen Jahren noch kein DFB-Vorstandsmitglied groß interessiert haben. Das kam erst später und wahrscheinlich nicht vor den 1980er oder gar erst Mitte der 1990er Jahre. Und als der VfB ihn anlässlich des 120-jährigen Geburtstags endlich wieder einsetzen wollte, brauchte er in der Tat mittlerweile die Genehmigung der DFL dafür.
Deshalb freue ich mich über jeden Hinweis, warum der VfB so lange auf seinen durchgezogenen Brustring verzichtet hat oder vielleicht sogar verzichten musste. Und ob ich mit meiner Kostentheorie recht habe, bzw. ab wann es eine Vorgabe seitens des DFB oder der DFL gab, dass der Brustring nicht auf dem ganzen Trikot zu sehen sein durfte?

Eine andere Geschichte hat mir noch mehr Rätsel aufgegeben und ich habe bis heute noch keine schlüssige Erklärung dafür gefunden.

Allerdings war das bei den Trikots von Bayer 04 Leverkusen in der Saison 2021/22 nicht der Fall.

Die schwarzen Streifen auf dem roten Trikot waren sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite durchgehend. In den Trikot-Regularien von 2021, die mir ebenfalls vorliegen, stand zudem eindeutig beschrieben: „Auf einem gestreiften, geteilten oder karierten Trikot sind die Nummern auf einem einfarbigen und neutralen Hintergrund anzubringen.“ Warum dieses Trikot damals von der DFL genehmigt wurde, erschließt sich mir bis heute nicht. Auch wenn die weiße Nummer und der Spieler- und Vereinsname sehr dominant sind und man die schwarz-roten Streifen darunter fast nicht erkennt.
Interessant in dem Zusammenhang: Das heutige Hertha-Trikot wäre in der Saison 2021/22 auf jeden Fall genehmigt worden. Denn eine Fortführung eines Musters der Vorderseite war damals noch nicht so wie heute eindeutig vorgeschrieben. Im Regelwerk hieß es lediglich: „Verfügt ein Trikot auf der Vorderseite über ein geteiltes oder kariertes Muster, muss eine der verwendeten Farben auf der Rückseite des Trikots dominant sein, wenn auf dieser nicht dasselbe Muster verwendet wird.“

Dr. Peter Rohlmann ist einer der führenden Experten im Bereich Merchandising in Deutschland. Mit seiner Agentur PR Marketing (Abre numa nova janela) bringt er seit Jahren das Fanartikel-Barometer heraus. Seit Anfang des Jahres arbeitet er eng mit dem ESB Marketing Netzwerk (Abre numa nova janela)in der Schweiz zusammen. Er stand mir zudem bei dem Thema Merchandising sowohl für das Buch „Bundesliga-Trikots“ als auch für „Das Gladbach-Trikot“ als Experte zur Verfügung.
Dr. Rohlmann hat sich in seiner ausführlichen Studie mit dem Titel „Sondertrikots als Booster im Sportmerchandising“ der immer größer werdenden Anzahl von Sonderversionen von Spielershirts angenommen. Die Anzahl der Trikots in den ersten drei Ligen ist dabei von drei in der Saison 2007/08 auf 41 in den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 gestiegen. In der Saison 2021/22 haben die Vereine und Ausrüster sogar 42 Sondertrikots auf den Markt gebracht.
Nach den Richtlinien für Spielkleidung und Ausrüstung der DFL, über die ich schon im Abschnitt zuvor gesprochen habe, darf jeder Klub:
An zwei Spieltagen pro Spielzeit seine genehmigte Spielkleidung durch ein Sondertrikot ersetzen. Der Anlass kann ein bestimmtes gesellschaftliches Ereignis sein, ein Jubiläum oder eine Mitgliederwerbung. Es steht dem Klub dabei frei, an zwei Spieltagen dasselbe Sondertrikot oder ein gesondertes Sondertrikot zu verwenden.
Jeder Klub darf an bis zu zwei Spieltagen pro Spielzeit auf seinem Trikot für eine Wohltätigkeitsorganisation anstelle eines seiner genehmigten Sponsoren werben. Auch hier steht dem Klub frei, an beiden genehmigten Spieltagen für dieselbe Wohltätigkeitsorganisation oder an den jeweiligen Spieltagen für zwei unterschiedliche Organisationen zu werben.
Jeder Klub darf am 33. und/oder 34. Spieltag einer Spielzeit sowie ggf. im Hin- und Rückspiel der Relegation die für die folgende Spielzeit bestimmte Spielkleidung verwenden.
Nimmt man jetzt mal den letzten Punkt raus, weil das ja keine Sondertrikots im eigentlichen Sinne sind, dürfte jeder Klub pro Spielzeit in vier Sondertrikots spielen. Bei 36 Klubs in der 1. und 2. Bundesliga wären das alleine schon 144 Sondertrikots pro Saison. Nicht alle Sondertrikots sind auch für den Fanartikelverkauf vorgesehen, aber theoretisch ist da noch viel Luft nach oben im Vergleich zu den Zahlen aus der Studie.
Die Studie von Dr. Rohlmann geht folgenden Fragen nach:
Wie waren die Anfänge bei den Sondertrikots? Wer ist/war am erfolgreichsten?
Was machen solche Editionen aus, was sind Erfolgsfaktoren?
Wie läuft der Entstehungsprozess von Sondertrikots, wie sieht es mit Vorlaufzeiten, Logistik und Kosten aus?
Welche Vereine und Ausrüster, vor allem im deutschen Fußball, sind hier besonders engagiert?
Was haben die deutschen Profi-Klubs in den letzten Jahren in Sachen Sondertrikots gemacht?
Was kann man aus der Historie und von anderen Vereinen lernen?
Er geht dabei auf Hintergründe, empirische Marktdaten und Fallbeispiele ein und stellt unter anderem fest:
Nicht jeder Anlass, den ein Klub aus unterschiedlichen Gründen unterstützen will, muss gleich in Form eines (relativ teuren und nicht immer nachhaltigen) Sondertrikots umgesetzt werden, vielmehr könnten oft auch einfachere T-Shirt-Aktivitäten oder z. B. allein die Ausstattung der Profimannschaft mit anschließender Versteigerung genügen.
Die Edition von Sondertrikots, die zusätzlich zu den üblichen Spielkleidungsvarianten an die Fans gebracht werden sollen, beansprucht das Merchandising-Budget der Anhänger schon ziemlich stark, sodass an sich „weniger mehr ist“.
Die Gefahr eines Überangebotes ist auch deshalb da, weil Trikots zu den beliebtesten Fanartikeln schlechthin gehören, für Fans eine gewisse Wertigkeit und Unverzichtbarkeit haben, die sich für den Klub auch im Gewinn pro verkauftem Trikot niederschlägt. Dies stößt inzwischen nicht wenigen Fans „sauer“ auf. Zudem nutzt sich mit der Häufigkeit von Sondertrikots deren Extrastatus und damit der Kaufanreiz ab.
Die rund 45-seitige Studie kostet 299 Euro (Abre numa nova janela) und enthält viele Daten und Fakten, zeigt Chancen und Risiken von Sondertrikots und erklärt, was bei Sondertrikots zu beachten ist. Dazu zeigen Fallbeispiele, welche Dynamik Sondertrikots im Fußball-Merchandising entfalten.

Am zurückliegenden Wochenende startete die 2. Liga in die Saison 2025/26. Wie schon in der Woche zuvor teilen zehn Ausrüster die Liga unter sich auf, wobei auch hier Adidas in enger Zusammenarbeit mit 11teamsports agiert. Die drei Streifen befinden sich bei drei Mannschaften auf dem Trikot und Adidas/11teamsports sind damit Spitzenreiter bei den Ausrüstern in dieser Liga. Puma, Jako, Hummel, Macron, Castore und Rückkehrer Umbro (Abre numa nova janela) haben jeweils zwei Vereine unter Vertrag. Nike, Craft Sportswear und Mizuno teilen die letzten drei Teams unter sich auf.
Auffällig ist, dass Joma und Capelli Sport, die zusammen mehr als ein Drittel der 3. Liga unter Vertrag haben, in der 2. Bundesliga in dieser Saison nicht vertreten sind.
Michael Skibbe wird heute 60 Jahre alt!

Weitere Geburtstage diese Woche:
5. August: Maik Franz (44)
6. August: Roman Weidenfeller (45)
7. August: Siegried “Siggi” Held (83)
9. August: Otto Rehhagel (87)

Mein im Original auf Englisch geführtes Interview (Abre numa nova janela) mit Footyheadlines gibt es auch in einer deutschen Fassung (Abre numa nova janela) auf nurfussball.com. Nachfolgend ein kurzer Auszug daraus, in dem ich erkläre, was ich mit trikotmagazin.de und der STOFFKUNDE vorhabe und wie ihr mich unterstützen könnt, dieses Ziel zu erreichen.
FH: Du hast deine eigene Plattform, trikotmagazin.de (Abre numa nova janela), gegründet, um Geschichten zu erzählen, die über die Grenzen eines Buches hinausgehen. Das Magazin widmet sich der detaillierten Betrachtung von Fußballtrikots aus deutscher Perspektive und bietet sowohl aktuelle als auch historische Inhalte. Was war die Idee hinter der Gründung der Website?
Bei den Recherchen für meine Bücher gibt es so viel Material, das ich nicht in die Bücher aufnehmen konnte und das vielleicht nie veröffentlicht wird. Also dachte ich mir: Warum nicht eine eigene Plattform schaffen, auf der ich all dieses Material veröffentlichen und einigen der bereits erschienenen Geschichten ein zweites Zuhause geben kann?
Jeden Montag teilst du in deinem neuen Newsletter namens STOFFKUNDE (Abre numa nova janela) Updates und Hintergrundgeschichten zu Fußballtrikots. Was ist das Hauptziel des Newsletters? Soll er die Website und deine Bücher ergänzen oder ist er ein eigenständiges redaktionelles Format?
Es ist der schnellste Weg, um Aufmerksamkeit für mein Projekt zu generieren. Um bekannt zu werden und neue Sachen rauszubringen. Auf der Website konzentriere ich mich hauptsächlich auf längere Geschichten. Und natürlich ergänzen sich die Website, die STOFFKUNDE und die Bücher gegenseitig.
FH: Wen stellst du dir als idealen Leser vor?
Ich möchte, dass meine Inhalte für alle interessant sind, die sich für Fußball und Fußballtrikots interessieren. Meine Bücher sind Zeitreisen in die Fußballvergangenheit der Leser, erzählt anhand der wichtigsten Verbindung zwischen einem Fan und seinem Verein: dem Fußballtrikot!
Das gilt auch für alle meine anderen Inhalte. Ich möchte Geschichten erzählen, aber auch Infos geben, zum Beispiel über Trikot-Auktionen, Fußballmuseen, Trikot-Bücher oder Trikot-Rahmen.
FH: Du baust auch ein Mitgliedschaftsmodell auf, um mehr Zeit in die Website und den Newsletter investieren zu können. Was würde das Erreichen deines Ziels von 250 Unterstützern für die Zukunft von trikotmagazin.de bedeuten?
Ich habe viele Ideen für Inhalte, arbeite aber momentan noch in Teilzeit für einen Verlag. 250+ Unterstützer, die 60 € pro Jahr in mein Projekt investieren, würden mir helfen, meinen Content-Output sofort zu steigern. Denn dann könnte ich meinen technischen Support auslagern und einen Designer beauftragen, mir bei der Online-Promotion zu helfen. Ich könnte mehr für Recherchen und Interviews reisen. Das Projekt könnte auch international oder zweisprachig werden, mit einem Schwerpunkt auf deutschen Fußballtrikots. Ich musste irgendwo anfangen, deshalb sind meine Inhalte im Moment alle auf Deutsch. Aber um all das machen zu können, brauche ich die Unterstützung meiner Fans und Leser. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht es mir, mich auf das zu konzentrieren, was ich wirklich machen will: fundierte Inhalte über Fußballtrikots erstellen, die die Leute gerne lesen.
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