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6-Körbe Methode beim Ausmisten

Ausmisten ohne sich zu verzetteln, ist die eine Challenge, die ich lange Zeit nicht meistern konnte. Ich fing super motiviert an und ehe ich mich versah, saß ich mitten im Chaos und schwelgte in Erinnerungen. Es waren Stunden vergangen, kein Ergebnis in Sicht und die Motivation weiterzumachen irgendwo zwischen Abiheft und Fotoalbum verschwunden.

Da ich aber ein Verhaltenspsychologie-Nerd bin, habe ich mir genauer angesehen, was da immer passiert und wie ich dieses Szenario verhindern kann.

Rausgekommen ist meine 6-Körbe Methode, die einfach immer funktioniert und super einfach umzusetzen ist. Warum sie funktioniert? Weil sie dafür sorgt, dass wir unser Momentum beibehalten und die üblichen Bremsen und Rabbitholes vermeidet.

Da ich schon ewig mit dieser Methode arbeite und früher ganze Kurse dazu gegeben habe, weiß ich, dass es funktioniert. Und gerade heute bin ich über meine alten Kursunterlagen gestolpert: eine Checkliste zum Ausmisten inklusive Printables für die 6 Körbe (habe ich dir HIER (Abre numa nova janela) verlinkt).

Das Grundprinzip ist aber immer das gleiche: wir holen alle Sachen raus und nehmen jedes Teil in die Hand (Shoutout an Marie Kondo), um zu entscheiden, was wir damit machen.

Aber jetzt möchte ich dir kurz die 6 Körbe vorstellen und warum sie dein Gamechanger beim Ausmisten sein werden:

Mit 3 davon arbeiten die meisten:

behalten, verkaufen/verschenken und entsorgen.

Die sind selbsterklärend.

Nummer 4 ist: vielleicht

Denn Dinge, bei denen wir uns nicht sicher sind, bremsen uns aus. Statt weiterzumachen, versucht unser Gehirn, die richtige Entscheidung zu treffen, was uns nur Zeit kostet. Der Vielleicht-Korb nimmt uns diese Entscheidung ab und vertagt sie auf später. Ich empfehle immer ganz am Ende, wenn alles durchsortiert ist, sich den Vielleicht-Korb nochmal vorzunehmen. Die Dinge, bei denen wir uns immer noch nicht sicher sind, einfach in eine Kiste packen, Datum drauf, Erinnerung stellen und nach ein paar Monaten durchsehen. Was wir nicht vermisst haben, kann dann wirklich weg.

Nummer 5: Platz suchen

Es werden Dinge auftauchen, die wir einfach in einem Schrank verstaut haben, ohne dass es wirklich sinnvoll ist, sie dort aufzubewahren. Diese Dinge können in diesen Korb. Denn statt mitten im Sortieren loszugehen und nach einem neuen Platz zu suchen, können diese Dinge dort geparkt werden und später verteilt werden. Schließlich wird im Verlauf auch noch anderswo Platz frei.

Nummer 6: Erinnerungsstücke

Wie erwähnt, waren Erinnerungsstücke immer mein Kryptonit. Jetzt sind sie meine Belohnung. Ich packe sie in den 6. Korb und wenn ich mit einem Bereich oder dem, was ich mir an dem Tag vorgenommen habe, fertig bin, kann ich mich in Ruhe mit einem Kaffee hinsetzen und in Erinnerungen schwelgen. Und ganz nebenbei vielleicht auch entscheiden, was ich behalten möchte.

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