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Du warst (nicht) auf der OMR, und jetzt?

Es ist Donnerstag. Und du liest meinen Newsletter „Von Null auf Welt” – über Startups, Marketing und … ehrlicherweise auch vieles dazwischen.

Wie 69.999 andere Menschen war ich gerade auf der OMR.

Und falls du nicht da warst, hier drei meiner Take-Aways:

  • Alle Startups, mit denen ich gesprochen habe, stellen sich diese Frage: Investieren wir ausreichend Zeit und Ressourcen in AI? Du bist also nicht allein.

  • Developer sind nirgends mehr der Engpass.

  • Und ob auf Reddit oder Instagram oder TikTok: Wer gesehen werden will, muss kreativ sein. Das nimmt dir auch die AI nicht ab.


Jetzt sitze ich gerade am ICE. Und bin einigermaßen nervös.

Denn die OMR war super, die großen, tektonischen Veränderungen unserer digitalen Welt hab ich jetzt besser verstanden und viele wertvolle Impulse bekommen.

Aber was mache ich jetzt konkret am nächsten Morgen?

Denn als Gründer ist es ja so: Die große Vision, beispielsweise „wir werden ein AI-First-Startup“, die ist leicht zu formulieren und die sieht auch toll auf einem Whiteboard aus.

Doch das in konkrete Projekte und ToDos zu übersetzen:
Das ist der Knackpunkt.


Denn: Wenn all das in deutschen Startups umgesetzt würde, was wir regelmäßig auf Events an Impulsen mitnehmen … ich würde mir keine Sorgen mehr um unsere Innovationskraft in Deutschland machen.

Aber stattdessen versanden die Impulse und es verstauben tausende Bilder abfotografierter Slides.

Nach ein paar Tagen ist der Alltag wieder da, die ganze Inspiration vergessen.

Damit das nicht passiert, hab ich drei konkrete Tipps:

  • Die wichtigsten TakeAways sofort aufschreiben, wenn nicht eh schon live auf dem Event geschehen. Auch die 50 abfotografierten Slides: Einfach in das LLM of choice und ein schönes Summary schreiben lassen.

  • Daraus im nächsten Schritt konkrete ToDos ableiten: Was davon will ich bei mir umsetzen? Und auch die verschriftlichen.

  • Und schließlich: Je nach Organisationsgröße und je nachdem, welche Rolle ich im Unternehmen habe, muss ich mir dann überlegen, wie es diese Ziele in meine Planung schaffen.

Doch ohne diese Zwischenschritte: Wird gar nichts passieren. Und das wäre schade, denn dann wären all die 10-Euro-Cappuccini (mit Pfand) auf der OMR umsonst gewesen …

Merke: Wer Events nicht sauber nachbereitet, der braucht erst gar nicht hingehen.

Ein Gruppenprogramm für Food-Founder und -Startups

Aber bevor ich mich verabschiede, hab ich noch was in eigener Sache. Ich hab ja schon darüber geschrieben, dass ich als Coach und Sparrings-Partner seit ein paar Wochen mit Foundern und Unternehmer*innen arbeite.

Und jetzt plane ich ein Gruppenprogramm für Food-Startups. Gemeinsam arbeiten wir an Themen wie:

  • Sichtbarkeit und Personal Branding

  • Marketing-Strategie und -Plan

  • Product-Market-Fit

  • und all den anderen Themen, die Food-Startups und ihre Founder eben so begleiten

Start: tbd. Voraussichtlich Mitte 2026.

Wenn dich das interessiert: Schau gerne auf meine Webseite (Abre numa nova janela) und schreib mir, auch gerne hier auf LinkedIn!

Ich freue mich, von dir zu hören.

Bis nächste Woche!

Max