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Die Fotzen sind zurück

Die neue Fotzigkeit reicht weit zurück bis in die 1930er und ist maßgeblich auch queeren Communitys zu verdanken. Wie reclaimen Musikerinnen wie Ikkimel, Mariybu und SXTN heute den Fotzen-Begriff?

Fotzen sind überall. Nicht nur in den Lyrics von Musikerinnen wie Ikkimel, Mariybu und sogar Superstar Shirin David, sondern auch in den Thinkpieces großer Medien. Was macht die alte Strategie des feministischen ­Reclaiming auf einmal so interessant?

Ikkimel ist „offiziell die allergrößte Fotze der Stadt“. Mariybu und ihre „Fotzen wollen heute mal was seh’n“. Auf 6euroneunzigs Tour kommen die „Fotzen an die Macht“. Und Shirin David bezeichnet sich als „jung, fotzig und frech“. Ein Rezensent der „Süddeutschen Zeitung“ jammert im Februar 2025 in seiner Besprechung zu Ikkimels Debütalbum: „Das am Valentinstag erscheinende Album ,Fotze‘ nennen, muss das sein?“ Ob das die „Romantik“ sei, „die unsere Zeit verdient?“. Der Titel seines Textes: „Tut weh, lohnt sich trotzdem.“ 

Es scheint, als sei die letzte F-Wort-Bastion endgültig gefallen, und um Romantik geht es dabei wohl als Allerletztes: Noch bis in die 2010er-Jahre hinein war es im Patriarchat kaum möglich für Künstlerinnen, sich als feministisch zu labeln und gleichzeitig als begehrenswert zu gelten.

Lies jetzt den ganzen Text auf Missy Online. (Opens in a new window)

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