Anlässlich des Vernetzungs- und Inputtreffens der Bildungsagenda NS-Unrecht am 18. und 19. September 2025 in Berlin präsentieren wir unser neues Fachmagazin zum NaziCrimesAtlas. Die 88-seitige Ausgabe versammelt wissenschaftliche Beiträge, praktische Erfahrungen und innovative Ansätze der digitalen Erinnerungsarbeit.

Wissenschaftliche Perspektiven auf NS-Aufarbeitung
Prof. Dr. Hermann Pünder widmet sich dem “Trauma in der eigenen Familiengeschichte” und untersucht psychologische Aspekte der Vergangenheitsbewältigung. Seine Analyse verdeutlicht, wie sich NS-Verbrechen über Generationen hinweg auf Familien auswirken.
Dr. Doris Danzer beschreibt in “Wie ein Schneeball, der eine Lawine auslöst”, wie kleine Forschungsansätze große gesellschaftliche Diskussionen anstoßen können. Ihr Beitrag dokumentiert die Dynamik von Erinnerungsprozessen und deren unvorhersehbare Entwicklungen.

Innovative Vermittlungsansätze
Das Magazin stellt neue Wege der digitalen Geschichtsvermittlung vor. Der Artikel “Scrollstory – ein Format für die digitale Erinnerungsarbeit?” untersucht, wie narrative Online-Formate komplexe historische Zusammenhänge zugänglich machen. Die Scrollstory-Technik ermöglicht es, historische Ereignisse interaktiv und visuell ansprechend zu präsentieren.
Katrin Kasparek entwickelt in “Perspektivenwechsel: Verstehen der Angehörigen von NS-Opfern” methodische Ansätze für empathische Geschichtsarbeit. Ihr Beitrag zeigt, wie Sie durch gezielte Perspektivenwechsel ein tieferes Verständnis für das Leid der Opfer entwickeln können. Die praktischen Übungen in ihrem Artikel unterstützen Sie dabei, emotionale Barrieren in der Auseinandersetzung mit NS-Geschichte zu überwinden.

Prof. Martin Stummbaum verbindet in “Erinnerungskultur(Projekte) der Sozialen Arbeit” zwei wichtige Arbeitsfelder miteinander. Seine Analyse zeigt, wie sozialpädagogische Ansätze die Erinnerungsarbeit bereichern können. Er stellt konkrete Projektbeispiele vor, die Jugendliche und junge Erwachsene für die NS-Geschichte sensibilisieren.
Ein umfangreiches FAQ beantwortet Fragen zur App NaziCrimesAtlas. Sie erfahren, wie Sie die Plattform optimal für Ihre Bildungsarbeit nutzen können. Zusätzliche Beiträge dokumentieren das Augsburger Netzwerktreffen und stellen erfolgreiche Kooperationsprojekte vor.
Sie möchten das Fachmagazin erhalten? Wir senden Ihnen die vollständige Ausgabe umgehend kostenfrei zu. Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail mit Ihrer Anschrift.
Förderung
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Empfehlen Sie uns weiter!
(Opens in a new window)