
Heute schreiben dir: JĂŒrgen Döschner und Gerald Perschke

Liebes Netzwerk,
ihr wisst es und wir wissen es, weil wir tĂ€glich daran arbeiten. Aber manchmal mĂŒssen wir uns angesichts der Dimension von VerdrĂ€ngung, Desinformation und Ignoranz auch selbst vergewissern: Ja, es gibt ihn, den guten Journalismus in Zeiten der Klimakrise! Auch in diesem Jahr.
Das wollen wir feiern â mit dem Deutschen Preis fĂŒr Klimajournalismus 2026 đ
Ab heute, dem 2. April, könnt ihr euch unter klimajournalismuspreis.de (Opens in a new window) bewerben. Bewerbungsschluss ist am 15. Mai 2026.
Die Ausgangslage hat sich leider nicht (zum Positiven) verĂ€ndert: Die âMĂ€nner, die die Welt verbrennen (Opens in a new window)â (Christian Stöcker) verdienen dank fossiler Despoten wie Trump und Putin heute mehr denn je an der Aufheizung unseres Planeten durch Förderung, Verkauf und Verbrennen von Kohle, Ăl und Gas. WĂ€hrend die Warnungen der Wissenschaft angesichts der alarmierenden Daten immer lauter werden, legen Entscheider*innen in Wirtschaft und Politik auch in Deutschland bei der Klimapolitik den RĂŒckwĂ€rtsgang ein. âAngesichts des derzeitigen Rollbacks in der Klimapolitik gehe ich davon aus, dass die Welt auch das 2-Grad-Ziel reiĂen wird, und zwar krachendâ, sagte Klimaforscher Mojib Latif diese Woche im SPIEGEL (Opens in a new window).
Umso wichtiger ist es, jenen Medien, Redaktionen und Journalist*innen den RĂŒcken zu stĂ€rken, die in diesen Zeiten die Klimakrise nicht aus den Augen verlieren. Genau das versuchen wir seit 2024 mit dem Deutschen Preis fĂŒr Klimajournalismus. Und auch wenn der Preis Journalist*innen und ihre BeitrĂ€ge prĂ€miert: Die Bedeutung dieser Auszeichnung geht weit ĂŒber die Branche hinaus. Denn eine korrekte, verstĂ€ndliche und in ihrem Umfang angemessene Berichterstattung ĂŒber die gröĂte globale Bedrohung unserer Lebensgrundlagen ist fĂŒr alle unentbehrlich â fĂŒr das Publikum genauso wie fĂŒr Entscheider*innen in Wirtschaft und Politik, und natĂŒrlich auch fĂŒr die Wissenschaft, deren Erkenntnisse nur dann Wirkung erzielen können, wenn sie gehört und gelesen werden.
Nicht zuletzt deshalb freut es uns, dass wir in diesem Jahr den Extremwetterkongress (Opens in a new window) als neuen Partner gewinnen konnten. Die Preisverleihung findet im Rahmen des diesjĂ€hrigen Extremwetterkongresses am 24. September (ab 19.30 Uhr) in Hamburg statt. Auch bei den Kategorien hat sich etwas geĂ€ndert. Um die Möglichkeit zu schaffen, noch mehr gute BeitrĂ€ge auszuzeichnen, vergeben wir in diesem Jahr den Hauptpreis gleich dreimal â als ersten (dotiert mit 2.000 Euro), zweiten (1.500 Euro) und dritten (1.000 Euro) Platz. Der Preis in der Kategorie âLokalâ bleibt und wird auch dieses Mal mit 2.000 Euro prĂ€miert. AuĂerdem vergeben wir auch in diesem Jahr wieder den Ehrenpreis (undotiert) an einen Menschen, der sich um guten Klimajournalismus besonders verdient gemacht hat. VorschlĂ€ge sind willkommen!
Wir laden euch ein:
Bewerbt euch fĂŒr den Deutschen Preis fĂŒr Klimajournalismus 2026!
Verbreitet diese Einladung unter euren Kolleg*innen!
UnterstĂŒtzt den Preis durch eure Spende (Opens in a new window), damit wir ihn auch 2027 ausschreiben können!
Kommt in unser Preis-Team beim Netzwerk Klimajournalismus!
Ihr habt noch Fragen? Dann schreibt uns unter preis@klimajournalismus.de (Opens in a new window).
đ„ Netzwerk News
Sehen wir uns am 15. April zum Feierabend-Drink in Berlin? đč

Ist es schon lĂ€ngst 5 nach 12? Der Begriff âOvershootâ hat vergangenes Jahr Karriere gemacht. Wir wollen von Klimaforscher Jonathan Donges vom Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung wissen, wie der Stand der Wissenschaft ist. WorĂŒber mĂŒssen wir dringend sprechen, wenn immer klarer wird, dass wir unsere Klimaziele verfehlen? Und wie? Das weiĂ Nicole Zabel, GrĂŒnderin von Planet Narratives. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!
FĂŒr alle, die nicht zum International Journalism Festival nach Perugia gefahren sind, gibt es im PUBLIX am 15. April ab 17 Uhr ein Feierabend-GetrĂ€nk aufs HausđčDas Klima-Briefing startet um 18 Uhr, sichert euch jetzt ein kostenloses Ticket:
GrĂŒĂe vom Team-Retreat in NĂŒrnberg đ

Was fĂŒr ein Wochenende! Unsere verschiedenen Teams haben sich Ende MĂ€rz alle in NĂŒrnberg getroffen, im Ukama-Zentrum (Opens in a new window) fĂŒr Sozial-Ăkologische Transformation: Um gemeinsam am neuen brandmelder (Opens in a new window)-Portal zu schrauben, die Ausschreibung fĂŒr den Deutschen Preis fĂŒr Klimajournalismus (Opens in a new window) 2026 fertig zu machen, die letzten 5vor12 (Opens in a new window)Klima-Briefings auszuwerten und neue PlĂ€ne zu schmieden â und um an unseren Vereinsstrukturen und der Strategie fĂŒr die kommenden Jahre zu arbeiten.Â
Wir kommen motiviert zurĂŒck: Das passiert, wenn wir uns mal als Menschen jenseits der Zoom-Kacheln begegnen, ĂŒber die wir uns jede Woche sehen, und gemeinsam all das feiern, was wir in den vergangenen 5 Jahren erreicht haben!Â
Du willst auch Teil dieser Crew werden? Wir suchen weiterhin ehrenamtliche VerstĂ€rkung â melde dich mit einem kurzen Intro und deinem Hintergrund unter netzwerk@klimajournalismus.de (Opens in a new window), wenn du dich einbringen willst:
im Team fĂŒr den Preis 2026
als Autor*in fĂŒr brandmelder.org (Opens in a new window)
đ Neues vom brandmelder

brandmelder ist ein Projekt des Netzwerk Klimajournalismus Deutschland. Er beobachtet die Klimaberichterstattung in deutschen Medien, ordnet sie ein und macht wiederkehrende Muster sichtbar.
âDer eigentliche âHeiz-Hammer (Opens in a new window)ââ: Als Union und SPD Ănderungen am GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) ankĂŒndigen, taucht der Begriff âHabecks Heizungsgesetzâ wieder auf. Viele Medien ĂŒbernehmen die Wortwahl und damit das Framing der Union, schreibt Maximilian Arnold â und blenden den geopolitischen Kontext der ReformplĂ€ne aus.
âKlima-Newsletter: Wie es lokal gehen kann (Opens in a new window)â: Klima-Newsletter fĂŒr ein breites Publikum sind in Deutschland selten geworden, teure Fachnewsletter fĂŒr Entscheider*innen können sich viele Menschen nicht leisten. Lokale Medien könnten hier eine LĂŒcke schlieĂen. Ein positives Beispiel ist der Klima-Newsletter des sh:z, zeigt Elena Matera.Â
âWenn der âExperteâ ein GeschĂ€ftspartner der Regierung ist (Opens in a new window)â: In den Tagesthemen verteidigt Energieökonom Lion Hirth die Solarpolitik von Katherina Reiche â seine GeschĂ€ftsbeziehung zu ihrem Ministerium bleibt unerwĂ€hnt, kritisiert JĂŒrgen Döschner.
Alle Text des brandmelders findet ihr hier (Opens in a new window), den Newsletter des Projekts könnt ihr hier (Opens in a new window) abonnieren. đ©
đĄ Klimajournalismus: Unsere Empfehlungen
In unserem Netzwerk-Slack sammeln wir aktuelle Recherchen und Empfehlungen aller Mitglieder. Einmal im Monat stellen wir hier im Newsletter eine Auswahl vor, gemeinsam mit persönlichen FundstĂŒcken.
Podcast: âReal Life Utopiaâ
Ja, es gibt ihn noch, den Traum von der besseren Welt trotz Klima- und anderer Krisen â und es gibt Menschen, die sich den VerĂ€nderungen kreativ und mutig entgegenstellen. Diese Erfahrung hat unser Netzwerk-Kollege Maxi Arnold gemacht und seinen Podcast âReal Life Utopiaâ ins Leben gerufen. Darin gibt er Projekten und Visionen Raum, die trotz aller Krisen berechtigte Hoffnung auf Fortschritt und eine bessere Zukunft geben. In der ersten Folge (Opens in a new window) spricht er mit Diplom-Psychologin und Transformationsberaterin Lea Dohm ĂŒber die Frage: Wie bleiben wir handlungsfĂ€hig? FĂŒr alle, die trotz vielfacher Krisen nicht den Kopf in den Sand stecken wollen. Maxis Projekt kann man auch hier (Opens in a new window) bei Steady unterstĂŒtzen.
Nachrichtenformat âFun Factsâ zu CDU und Klimazielen
Und gleich noch etwas Neues: âKĂ€nguru-Chronikenâ-Autor Marc-Uwe Kling hat mit âFun Factsâ ein laut eigenen Angaben unabhĂ€ngiges Nachrichtenformat geschaffen, das aktuelle Themen verstĂ€ndlich und unterhaltsam aufbereiten will. Nachrichten sollen durch Humor und Prominenz zugĂ€nglich gemacht werden, dabei helfen bekannte Hosts aus Comedy, Schauspiel, Wissenschaft oder Journalismus. Sie prĂ€sentieren die Folgen, die von Montag bis Freitag vor Live-Publikum aufgezeichnet werden und in den sozialen Netzwerken und als Podcasts abrufbar sind. Correctiv begleitet das Projekt journalistisch. In der allerersten Ausgabe (Opens in a new window) ging es direkt ums Klima, die Bundesregierung, die Gaslobby und das Versagen bei den Klimazielen. Nachrichten mal anders. Es lohnt sich reinzuschauen und zu hören!
Dokumentarfilm: âMilliarden Dollar Babies â GroĂe Gewinne mit kleinen Aalenâ
Der Bestand des EuropĂ€ischen Aals ist massiv zurĂŒckgegangen und gilt seit Jahren als gefĂ€hrdet. Weil Aal aber zu den begehrtesten Speisefischen weltweit zĂ€hlt, boomt das GeschĂ€ft mit Baby-Aalen. In seinem Dokumentarfilm âMilliarden Dollar Babiesâ (Arte, 91 Minuten (Opens in a new window)) geht Filmemacher und Investigativjournalist Sebastian Weis diesem milliardenschweren GeschĂ€ft nach und deckt Strukturen auf, die an Kokainhandel erinnern. Weisâ Recherche fĂŒhrt ihn bis nach Haiti, wo er herausfinden will, was der Aalschmuggel mit dem Mord an dem dortigen PrĂ€sidenten zu tun hat. Ein Film ĂŒber globale kriminelle Netzwerke, ökologische VernachlĂ€ssigung und menschliche Gier, die oftmals keine Grenzen kennt. Begleitend zu der Dokumentation veröffentlichen ZDF und Arte den hörenswerten und spannenden Podcast âBillion Dollar Babies â Der Aal und die Gierâ (Opens in a new window). Die ersten der insgesamt sechs Folgen gibt es bereits ĂŒberall, wo es Podcasts gibt.
Newsletter: âMeerkamps MobilitĂ€tsrecherchenâ zur Antriebswende
2016 gab es in Deutschland rund 25.500 E-Autos, heute sind es mehr als zwei Millionen â aber reicht das aus? Unser Netzwerk-Kollege Paul Meerkamp wirft in seinem Newsletter âMeerkamps MobilitĂ€tsrecherchenâ einen Blick auf die MobilitĂ€tswende in Deutschland. Anschaulich schlĂŒsselt er unter anderem in Grafiken auf, wo wir aktuell stehen und wie es so aussieht mit dem Verkauf von reinen E-Autos, Hybriden und Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb. Pauls Fazit: Es lĂ€uft so lala â aber lest hier (Opens in a new window) selbst.
Sachbuch: âKlimaresiliente StĂ€dte planenâ
Mehr BĂ€ume und GrĂŒnflĂ€chen, mehr Schatten, Speicherung von Regenwasser: Landschaftsarchitekt*innen können fĂŒr Klimaschutz und Klimaanpassung im urbanen Raum eine wichtige Rolle spielen. In ihrem Sachbuch âKlimaresiliente StĂ€dte planenâ (Ulmer Verlag, 44âŹ) (Opens in a new window) beschreibt die Fachjournalistin und ehemalige Gartenplanerin Katja Richter, was in unseren StĂ€dten fĂŒr eine bessere Anpassung an die KlimaverĂ€nderungen passieren muss. Mithilfe von konkreten Beispielen werden Perspektiven fĂŒr ein auch in Zukunft lebenswertes Umfeld aufgezeigt. Das knapp 200 Seiten umfassende Buch landete beim Deutschen Gartenbuchpreis auf Platz 1 in der Kategorie Sonderpreise und war bei der Leipziger Buchmesse unter den Top 5 der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft.
đïž Wichtige Termine diesen Monat
Was passiert im MĂ€rz rund um Klima, Umwelt und Energie? Wir empfehlen spannende Termine fĂŒr die Berichterstattung. Ihr habt Tipps? Schreibt uns unter netzwerk@klimajournalismus.de (Opens in a new window).
12. April: Parlamentswahlen in UngarnÂ
13. bis 19. April: In Washington kommen der Internationale WĂ€hrungsfonds und die Weltbank (Opens in a new window) zur FrĂŒhjahrstagung zusammen, inklusive Treffen der G20âFinanzminister*innen.Â
14. April: Die DIHK-Energiekonferenz 2026 (Opens in a new window) in Berlin will âkonkrete Wege aus bestehenden Blockadenâ in der aktuellen Energie- und Klimapolitik aufzeigen.Â
15. bis 17. April: Unter dem Motto âGemeinsam Lösungen schaffen: Sicher. Wirtschaftlich. Klimafreundlich.â findet der erste Teil der Berliner Energietage (Opens in a new window) online statt. Der zweite Teil folgt von 4. bis 6. Mai in PrĂ€senz.Â
21. und 22. April: Beim Petersberger Klimadialog (Opens in a new window) in Berlin bereiten Delegationen diverser Staaten die COP 2026 in der TĂŒrkei vor.Â
22. April: Internationaler Earth Day (Opens in a new window) mit Aktionen, Demonstrationen und Bildungsinitiativen zum Schutz der Umwelt und des Klimas.
24. bis 29. April: Kolumbien und die Niederlande richten erstmals eine Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen (Opens in a new window) aus.
đą Jobs, Stipendien und Ressourcen
Unter dem Motto âKlima wandelt Arbeitâ informiert das Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) am 8. April, um 10 Uhr, online darĂŒber, was wir aus aktuellen Hitzeschutz-Projekten zum Arbeitsschutz lernen können. Anmeldung hier (Opens in a new window).Â
Die Stiftung fĂŒr deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) vergibt Stipendien (Opens in a new window) an Journalist*innen mit Wohnsitz in Polen oder Deutschland â einer der Themenschwerpunkte ist ökologisches Bewusstsein. Das Stipendium betrĂ€gt maximal 2.500 Euro, eine Bewerbung ist bis zum 10. April möglich.
Investigative Journalism for Europe vergibt Stipendien von bis zu 20.000 Euro fĂŒr CrossâborderâProjekte (Opens in a new window), die von freien Journalist*innen in Teams durchgefĂŒhrt werden. Die Förderung lĂ€uft ĂŒber einen Zeitraum von sechs Monaten und wird durch Mentoring ergĂ€nzt. Die Bewerbungsfrist endet am 13. April.
Die Leipzig School of Media bietet ein zweitĂ€giges Online-Seminar zum Thema âWissenschaft kommunizieren: Erkenntnisse aus der Forschung richtig nach auĂen tragen (Opens in a new window)â an. Das Seminar findet am 13. und 14. April statt, jeweils von 09 bis 16 Uhr.
âClimate Overshoot: Wie kriegen wir noch die Kurve?â Live 5vor12 Klima-Briefing fĂŒr Journalist*innen, Fachleute und alle Interessierten, am 15. April, 18 Uhr, im Publix Berlin. Mit: Jonathan Donges vom PIK und Nicole Zabel von Planet Narratives. Kostenlose Tickets hier (Opens in a new window).Â
Das EUâgeförderte Programm NextâIJ lĂ€dt am 22. April investigative Journalist*innen zu einem kostenlosen, eintĂ€gigen OnlineâTraining (Opens in a new window) ein. Die Teilnehmenden lernen, wie sich Geldströme, Vermögen und Firmenstrukturen grenzĂŒberschreitend verfolgen und komplexe Daten analysieren lassen. Bewerben kann man sich bis zum 15. April.
Der Alternative Medienpreis zeichnet jedes Jahr BeitrĂ€ge in den Kategorien Macht, Geschichte, Leben, Vernetzung und Zukunft (Opens in a new window) mit jeweils 500 Euro aus. Einsendeschluss fĂŒr BeitrĂ€ge ist der 15. April, die Preisverleihung findet am 19. Juni in NĂŒrnberg statt.
Journalismfund Europe hat aktuell zwei Stipendien fĂŒr Umweltjournalismus ausgeschrieben: Cross-border-Teams, die Recherchen zu Umweltthemen in Europa umsetzen möchten, können sich fĂŒr das Environmental Investigative Journalism Programme (Opens in a new window) bewerben. FĂŒr Unternehmen und Organisationen, die Umwelt-Journalismus strukturell fördern möchten, ist das Professional Development Grants for Environmental Journalism Programme (Opens in a new window) relevant. FĂŒr beide Förderungen ist die Bewerbungsfrist der 23. April.
Die Riff freie Medien gGmbH bietet 2026 zum zweiten Mal das âJournalismus-Lab BiodiversitĂ€tâ an. Unter dem Themenschwerpunkt âWert der Naturâ werden 12 Recherche- und Weiterbildungsstipendien (Opens in a new window) ĂŒber je 5.000 Euro vergeben. Eine Bewerbung ist bis zum 25. April möglich.
Die Internationale Journalisten Programme (IJP) schreibt wieder das MarionâGrĂ€finâDönhoffâJournalistenstipendium fĂŒr Osteuropa (Opens in a new window) aus: Junge Journalist*innen erhalten 4.000 Euro fĂŒr rund zwei Monate Hospitation in einem Gastmedium der jeweils anderen Region. Die Bewerbungsfrist fĂŒr die Stipendien im Herbst 2026 endet am 30. April.
âWie kann Klimakommunikation wieder an Reichweite, GlaubwĂŒrdigkeit und Kraft gewinnen?â Die Frage diskutieren u.a. Eckart von Hirschhausen und Toralf Staud am 6. Mai im Futurium in Berlin. Kostenlose Anmeldung hier (Opens in a new window).
GermanZero hat einen Gaskostenrechner fĂŒr Verbraucher*innen veröffentlicht (Opens in a new window), der zeigt, wie stark die Heizkosten fĂŒr Gas-Haushalte in den nĂ€chsten 20 Jahren steigen. Das Ergebnis: Wer nicht umsteigt, könnte bald das Doppelte zahlen.
Laufend: Das Recherche-Collectiv Bellingcat fördert investigative Recherchen im Bereich Wildtiere und Umwelt (Opens in a new window), die Open-Source Methoden beinhalten. Â
Viele GrĂŒĂe von allen aus dem Kernteam!
Jana, Josephine, Linda, Sara & Leoni
P.S.: Kennst du die Arbeit unserer Kolleg*innen in Ăsterreich? Der Newsletter des Netzwerk Klimajournalismus (Opens in a new window) Ăsterreich informiert jeden Monat ĂŒber Termine, Stipendien, Ressourcen und Klimajournalismus, der aufgefallen ist. Gemeinsam haben wir zum ersten Mal Live-Briefings zum Thema âClimate Overshootâ organisiert:
13.04. Rote Bar, Volkstheater Wien: Kostenlose Tickets hier (Opens in a new window). đïž
15.04. PUBLIX, Berlin: Kostenlose Tickets hier (Opens in a new window)! đïž
P.P.S: Das neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung ist drauĂen âŠ