Diesen Spruch kenne ich und womöglich auch du nur all zu gut. Ich lebe ihn bereits seit meiner Geburt. Wie wir alle leben ihn in gewisser Weise. Ein System, ein Curriculum, ein Glaubenssatz. Das getaktete Leben die Struktur, Ordnung und Gewohnheit verbindet. Tag ein Tag aus, derselbe Mist. Unsere antrainierten Gedanken erziehen wir in dem Glauben weiter, dass es nichts mehr zu entdecken gibt. Ich bin… und so bleibe ich. Der tägliche Schritt in das vertraute Unglück.
Derselbe Job, derselbe Freundeskreis und seit Jahren eine Beziehung die sich leer und taub anfühlt. Kennst du dieses Gefühl auch? Alles erdrückt dich und du weißt nicht so recht, wo diese tägliche Müdigkeit herkommt. Du spürst, dass du etwas ändern solltest, weist aber nicht was genau.
Wir sind Meister darin, im Vertrauten zu verharren. Selbst dann, wenn dieses Vertraute uns immer weiter ins Unglück treibt. Ein Phänomen, dass ich das “bekannte Unglück” nenne. Es ist zwar ungemütlich und nicht mehr erfüllend, trotzdem bietet es Sicherheit und Schutz. Weil wir gelernt haben darin zu überleben. Es nährt die Sicherheitsgedanken und bietet einen “Save Space” den wir auswendig kennen. Angst, die wir kennen und einordnen können.
Doch was wäre, wenn ich mich heute dafür entscheiden würde “unbekanntes Glück” zu inhalieren. Wenn ich nicht mehr meinem eigenen Curriculum folge, das mir auferlegt wurde, sondern ein neues kreiere? Eines, indem ich selbst der Regisseur bin und entscheide was ich wann, wo mit wem, wie lange tue? Ein neues Konstrukt, indem ich mich zu 100% selbst achte und ehre und mich nicht mehr hintergehen muss für beispielsweise Anerkennung. Wenn ich mich einfach selbst lerne, an-zu-erkennen.
Warum treibt uns dieser Gedanke so viel Angst ein? Warum zögern wir so sehr glücklich zu sein und versinken in einem Gedankenkonstrukt voller “was wäre, wenn...” Die ehrliche Antwort dazu? Weil wir uns nicht trauen authentisch zu sein. Weil dies bedeuten, würde vieles zu hinterfragen, zu reflektieren, zu verabschieden und loszulassen. Es würde bedeuten Menschen aus Liebe gehen zu lassen. Die Erwartungen anderer nicht mehr zu erfüllen aber auch mal eine Zeit lang allein durch das Leben zu gehen. Doch die größte Herausforderung ist für viele “sich selbst zu er- tragen”. Wenige können mit sich selbst in Frieden leben. Zeit mit sich selbst, dass ist die größte Angst, die im Kopf herumschwirrt.
Und genau darum habe ich begonnen meine Bücher zu schreiben. Mein Leben bricht gerade selbst auf und ich entwickle mich von einer Raupe, die im Kokon lebt zu einem Schmetterling, der die wunderschöne Welt mit seinen Flügeln bezaubert. Ich habe mich für das unbekannte Glück entschieden und teile dies in meinen Büchern mit Menschen, die genauso wie ich an diesem Punkt stehen. Raus aus dem Kampf, rein ins erleben.
Willkommen auf meiner Seite „Notizen aus dem Leben“
Wie schön, dass du hier bist. Dieses Magazin bietet einen Raum für alle die sich gerade im Zweifel verlieren und halt suchen. Ich teile hier meine Erfahrungen, Gedanken und Erlebnissen mit dir. Neutral, echt und tiefgreifend. Vielleicht nicht immer stimmig für alle, aber so wie ich das Leben spüre. Schau mit mir hinter die Kulissen und erlebe deinen eigenen Prozess der Entwicklung. Lass dich berieseln und erweitere deinen Horizont.
Die Frage zum Abschluss: Wie viel von dem, was du täglich spürst, ist wirklich dein Leben?
Namaste…