Interview mit Minerva Hase & Nikita Volodin
Minerva Hase & Nikita Volodin haben die erste Saisonhälfte mit Bronze im Grand Prix Finale abgeschlossen. Insbesondere in der Kür boten sie eine Glanzleistung und setzten ein Ausrufezeichen. Im Pirouette-Interview sprechen sie über die Lektionen aus der ersten Saisonhälfte, den Umgang mit dem Druck und mehr.
Wie fällt Ihre Bilanz der ersten Saisonhälfte aus?
Minerva: Wenn man von den Platzierungen ausgeht, würde ich sagen, war es trotzdem ganz gut. Wir waren immer auf dem Podium. Von daher kann man sich jetzt an sich von der Platzierung her nicht wirklich beschweren. Von den Leistungen her, würde ich sagen, war es auf jeden Fall ein bisschen durchwachsener als letzte Saison. Da hatten wir wesentlich schneller zumindest auch in die Kür reingefunden. Das hat dieses Jahr ein bisschen länger gebraucht.
Bei der Nebelhorn Trophy sind wir eigentlich fast clean gelaufen, bis auf meinen einen Dreiersprung. Danach ging es so ein bisschen hoch und runter. Jetzt endlich haben wir die Kür einmal zeigen können, so wie wir sie können. Kurzprogramme haben wir schon ein paar gute gehabt, würde ich sagen. Und was positiv ist, der Twist Level vier war jetzt in beiden Programmen da. Das Kurzprogramm war sogar komplett einmal Level vier durch.
Nikita: Das war das erste Mal bei einem so großen Wettkampf wie bei einem Grand Prix.