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Newsletter 24. Mai 2026

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Gary Beacom bei der Kür beim ISU Adult
Gary Beacom sorgte für ein echtes Highlight beim ISU Adult

Viel Begeisterung beim ISU Adult in Oberstdorf

Rund 660 Eislauf-Enthusiasten aus 36 Ländern haben in Oberstdorf beim ISU Adult, dem größten Wettbewerb der Welt für Hobby- und ehemalige Leistungssportler/innen, mitgemacht. Das Event fand bereits zum 20. Mal statt. Im Einzel-, Paarlauf und Eistanz gab es viele bunte Darbietungen zu sehen und die Gemeinde lebte ihre Liebe zum Eiskunstlauf. Zu den Highlights gehörten die Masters Elite Damen mit Jana Pribylova aus Tschechien und die innovativen Programme von Altmeister Gary Beacom aus Kanada. In der Juli/August-Ausgabe der Pirouette und vorher hier auf Steady berichten wir ausführlich vom Adult.

Ergebnisse ISU Adult 2026 (Opens in a new window)

Minerva Hase/Nikita Volodin machen weiter

Die Paarlauf-Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin wollen ihre Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2030 fortsetzen. „Wir laufen weiter, noch einmal vier Jahre“, sagten sie. Hase/Volodin wollen mit ihrem bisherigen Trainerteam um Dmitri Savin und Knut Schubert in Berlin weiterarbeiten.

„Wir haben uns für die Fortsetzung unserer Karriere entschieden, weil wir beide denken, dass wir unser Potential als Paar noch nicht ausgeschöpft haben und uns noch weiterentwickeln können“, sagte Hase. „Wir planen die vier Jahre bis zu den Olympischen Spielen 2030 zu laufen. Das Ziel ist es, weiter mit den besten Paaren mithalten zu können“, fuhr sie fort. Volodin ist ebenfalls hochmotiviert: „Ich glaube, wir haben unser Bestes noch nicht gezeigt – sowohl läuferisch als auch in Bezug auf die Elemente und Präsentation. Und die Begeisterung der deutschen Fans für den Eiskunstlauf, die in den letzten Jahren gewachsen ist, gibt uns natürlich viel Kraft", kommentierte er.

Quellen: Minerva Hase auf Instagram (Opens in a new window); Pressemitteilung Deutsche Eislauf-Union (Opens in a new window)

Conti sucht Partner, Macii hört auf

Die Europameister von 2023 und zweimaligen WM-Dritten Sara Conti/Niccolo Macii aus Italien haben wie erwartet ihre Trennung offiziell bekanntgegeben. Conti sucht einen neuen Partner, während Macii vom Leistungssport zurücktritt und Trainer werden möchte. Dies teilten sie auf einer Pressekonferenz am Freitag (22. Mai) mit. „Ich verabschiede mich so, mit dem Lächeln eines Menschen, der viel gegeben hat und noch mehr will, mit vielen Träumen, die wahr geworden sind und sogar übertroffen wurden“, schrieb Macii kurz darauf auf Instagram. Damit sind alle drei italienischen Spitzenpaare getrennt bzw. haben aufgehört.

Quelle: Pernice Comunicazione auf Instagram (Opens in a new window); Niccolo Macii auf Instagram (Opens in a new window)

Neues Paar Väänänen/Ambrosini

Nach den Trennungen und Rücktritten gibt es in Italien ein neues Paar: Filippo Ambrosini läuft jetzt mit der Finnin Milania Väänänen, wie die Zeitung Il giornale di Vicenza berichtet. Das Duo will für Italien starten. Väänänen lief mit verschiedenen Partnern für Finnland. Ambrosini gewann mit seiner Ex-Partnerin Rebecca Ghilardi zwei EM-Medaillen.

Quelle: Il giornale di Vicenza (Opens in a new window)

Paarläufer Golubeva/Giotopoulos Moore getrennt

Die Paarläufer Anastasia Golubeva und Hektor Giotopoulos Moore aus Australien gehen getrennte Wege. Giotopoulos Moore entschied, eine Auszeit vom Leistungssport zu nehmen und weiß noch nicht, wie es für ihn weitergeht. Golubeva kündigte an, ihre Karriere fortsetzen zu wollen. Das Duo gewann für Australien zweimal Silber bei der Junioren-WM und qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Mailand.

Quelle: Anastasia Golubeva (Opens in a new window) und Hektor Giotopoulos Moore (Opens in a new window) auf Instagram

Vladimir Litvintsev beendet Karriere

Vladimir Litvintsev hat seine Karriere beendet. „20 Jahre auf dem Eis waren ein riesiger Teil meines Lebens. Auf dieser Reise gab es Siege und Niederlagen, Freude und Enttäuschung und Momente, die für immer bei mir bleiben werden“, schrieb der 25-Jährige auf Instagram. „Ich habe immer mein Bestes versucht mit dem, was ich hatte und deswegen bereue ich nichts.“

Der gebürtige Russe startete seit 2018 für Aserbaidschan. Er nahm an den Olympischen Spielen 2022 und 2026 teil (18. bzw. 29. Platz). Er war bei sieben WMs dabei, sein bestes Ergebnis war Rang 11 im Jahr 2023. Bei der EM schaffte er es zweimal in die Top Ten.

Quelle: Vladimir Litvintsev auf Instagram (Opens in a new window)

Russischer Verbandspräsident hofft auf baldige Rückkehr

Der russische Verbandspräsident Anton Sikharulidze sieht Anzeichen für eine baldige Rückkehr russischer Eisläuferinnen und –läufer auf die internationale Bühne. Insbesondere für die Junioren hofft er auf eine Zulassung, nachdem das Internationale Olympische Komitee dies allen Sportverbänden empfohlen hatte. Sikharulidze wurde bei den Verbandswahlen am 22. Mai in Moskau im Amt bestätigt. Der Paarlauf-Olympiasieger von 2002 sprach außerdem davon, dass der russische Verband einen konstruktiven Dialog mit der ISU führe. Er schloss allerdings nicht aus, vor den Sportgerichtshof zu ziehen, falls es beim ISU Kongress im Juni keine positive Entscheidung für eine Zulassung gebe. Andere Verbände haben bereits erfolgreich dahingehend geklagt. Sikharulidze hob hervor, wie populär der Eiskunstlauf in Russland sei: 50 Millionen Menschen hätten die Wettbewerbe im TV verfolgt und 250 Millionen im Internet. Die Organisation und die Formate der Wettbewerbe fänden viel Anklang und auch Interesse bei der ISU.

Quelle: Russischer Eislauf-Verband (Opens in a new window)

Taljegard gewinnt in Neuseeland

Die Schwedin Josefin Taljegard, die kürzlich ihren Rücktritt bekanntgegeben hat, ist überraschenderweise bei den Oceania International in Auckland in Neuseeland angetreten und hat den kleinen Wettbewerb mit drei Teilnehmerinnen gewonnen. Sie erzielte 139,48 Punkte. Es gab außerdem Wettbewerbe in den Nachwuchs- und Juniorenkategorien. Hier nahmen Läuferinnen und Läufer aus Neuseeland und Australien teil.

Ergebnisse: Oceania International 2026 (Opens in a new window)

Plushenkos Sohn läuft für Aserbaidschan

Alexander Plushenko, der 13 Jahre alte Sohn von Olympiasieger Evgeni Plushenko, soll für Aserbaidschan starten. Dies bestätigte Plushenko russischen Medien. „Ja, Sascha hat den Sportlerpass für fünf Jahre erhalten“, sagte der dreifache Weltmeister. „Sascha ist erst 13 Jahre alt. In der russischen Nationalmannschaft war er nicht, in dieser Saison ist er aus verschiedenen Gründen nicht bei Wettbewerben gestartet und hat daher die Wartezeit erfüllt. Er hat niemanden den Platz weggenommen und in meiner privaten Akademie trainiert.“

Plushenko junior wäre in der kommenden Saison alt genug, um im ISU Junioren Grand Prix zu starten. Sein Vater hatte bereits früher eine Zusammenarbeit mit Aserbaidschan angekündigt. „Ich glaube daran, dass wir gemeinsam den Eiskunstlauf in unseren Ländern entwickeln und einander unterstützen können“, kommentierte Evgeni Plushenko.

Der russische Verband hat nun auch Veronika Zhilina aus Plushenkos Schule für Aserbaidschan freigegeben, nachdem er das vor einem Jahr verweigert hatte. Ebenso wurde bekannt, dass mit der 16 Jahre alten Kira Trofimova eine weitere Plushenko-Schülerin nach Belarus wechselt. Über die Freigabe von Ivan Popov, der für Usbekistan laufen möchte, will der Verband dagegen erst im Dezember entscheiden.

Quelle: RIA Novosti (Opens in a new window)

Zweites Baby für Madison Hubbell

Die Ex-Eistänzer Madison Hubbell und Adrian Diaz freuen sich über die Geburt ihres zweiten Kindes. Sohn Tiago kam Mitte Mai zur Welt. Das Ehepaar hat bereits eine zwei Jahre alte Tochter, Chloé. Madison Hubbell gewann mit Zachary Donohue mehrere WM-Medaillen sowie Bronze bei den Olympischen Spielen 2022 für die USA. Der Spanier Diaz startete mit seinen Partnerinnen Sara Hurtado (2014) und Olivia Smart (2022) zweimal bei Olympischen Spielen.

Quelle: Eigenrecherche

Kanada: LKW-Fahrer muss nach Todesfahrt ins Gefängnis

Fast drei Jahre nach dem Unfalltod der früheren kanadischen Eistänzerin Alexandra Paul hat ein Gericht in Ontario den schuldigen LKW-Fahrer zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann war am 22. August 2023 doppelt so schnell gefahren wie erlaubt und hatte einen schweren Unfall in einer Baustelle verursacht. Paul starb, ihr damals zehn Monate alter Sohn erlitt einen Beinbruch. Mehrere andere Personen wurden verletzt. Der Fahrer habe bereits 16 Stunden am Steuer gesessen, hieß es. „Die Familie, von der ich geträumt habe, wird niemals vollständig sein“, sagte Pauls Eistanz- und Ehe-Partner Mitch Islam dem Gericht. Er erzieht den gemeinsamen Sohn Charlie alleine. Paul/Islam starteten bei den Olympischen Spielen 2014 sowie bei der WM 2013 und 2014. Sie beendeten ihre Karriere 2016 und heirateten. Paul studierte Jura und wurde Anwältin, Islam ist wie sein Vater David Eistanz-Trainer.

Quelle: CTV News (Opens in a new window)

Sonderheft „Olympische Momente“ erschienen

Unser Olympia-Sonderheft „Olympische Momente – Olympic Moments Milano Cortina 2026“ ist erschienen und ab sofort erhältlich. In diesem Sonderheft portraitieren wir alle Medaillengewinner/innen sowie weitere Läufer/innen inklusive aller Olympiateilnehmer/innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Wort und Bild. Das Heft ist zweisprachig deutsch-englisch. Dieses exklusive Sonderheft ist die perfekte Erinnerung an die Olympischen Winterspiele. Die Auflage ist limitiert.

Bestellungen ab sofort auf der Pirouette-Webseite (Opens in a new window)

Artikel auf Pirouette Steady              

Die Ausgabe 5-6/26 der Pirouette ist erschienen. Unsere Mitglieder auf Steady lesen unsere Berichte und Interviews vorab bzw. die längeren Originalfassungen, z.T. auf Englisch. Aktuell sind u.a. das Interview mit Petr Gumennik und Annika Hocke/Robert Kunkel sowie Berichte über die aktuellen Rücktritte und Trennungen verfügbar. Weitere Interviews und Berichte folgen. Hier geht es zur Pirouette-Steady Seite (Opens in a new window).

Wir freuen uns, dass wir bei Steady unsere digitale Präsenz ausbauen können. Für unsere Silber- und Goldmitglieder ist der Bezug der Pirouette-Printausgabe in der Steady-Mitgliedschaft enthalten. Bezieherinnen der Printausgabe, die nicht Mitglied bei Steady sind und auf die online Inhalte zugreifen wollen, empfehlen wir unser Bronze-Abo. Wer nur an bestimmten Artikeln und digitalen Inhalten interessiert ist, kann z.B. eine Bronzemitgliedschaft für einen Monat abschließen.

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Photo: Tatjana Flade

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