(Opens in a new window)November 2025 - Dieser Newsletter kommt mit Steady (Opens in a new window)❤️ sicher bei Dir an.
Es ist Donnerstag. Du liest #76 ”Post aus Dachau”, den wöchentlichen Kultur-Newsletter von Stadtführung mit Matthias (Opens in a new window) in Dachau & München. Als Gästeführer weiß ich was in der Stadt los ist. Und was sich lohnt.
(Opens in a new window)Willst Du auch?
Diese Woche: Ein Projekt gegen das Vergessen, ein Atelier voller Ideen und die Rückkehr einer Kabarett-Legende – entdecke die Kulturvielfalt Deiner Region.
Servus,
diese Woche nehme ich Dich wieder mit auf eine Reise durch die vielfältige Kulturlandschaft unserer Region: Ein berührendes Projekt, das mit roten Kreuzen auf Stoff an die Opfer des NS-Euthanasieprogramms erinnert und zeigt, wie stark die Kraft des gemeinsamen Erinnerns sein kann, ist 70273. Weiter geht es in die kreative Welt von Christian Maria Huber, der in seinem Dachauer Atelier Türen öffnet und Einblicke in seine Kunst und Inspirationen gibt. Und schließlich feiern wir die Rückkehr einer echten Institution: Die Lach- und Schießgesellschaft startet nach bewegten Jahren neu durch und bringt Kabarett in frischem Glanz ins Alte Gasteig – ein Zeichen dafür, dass Humor und Haltung auch in schwierigen Zeiten ihren Platz behaupten.
Außerdem gibt es gute Nachrichten: Meine neuen offenen Stadtführungstermine für 2026 sind online – ideal als Geschenkidee für Nikolaus oder Weihnachten - auch als Gutschein! Kultur zum Verschenken, die Freude macht und Erinnerungen schafft.
Und wenn du noch nach dem besonderen Extra für deine Weihnachtsfeier suchst: Wie wäre es mit einer Stadtführung mit mir durch Dachau oder München? Unterhaltsam, informativ und garantiert ein Highlight. Jetzt schnell die letzten Termine für dieses Jahr sichern!
Schön, dass Du auch diese Woche wieder mit dabei bist – und bleibst.
Sorgfältig recherchiert, lokal verankert, mit Herz und Verstand geschrieben - und ohne KI. Aber diese Qualität kostet Zeit – und auch Geld.
Wenn Du die finanzielle Möglichkeit hast, brauche ich Deine Unterstützung. Weil Kultur für Alle da sein soll.
Bis Jahresende suche ich 50 neue Starter*innen, die diesen Kulturnewsletter weiterhin möglich machen. Schon ab 3 € im Monat bist Du dabei. Dieses Angebot gilt nur noch bis 31.12.2025.
70273
Manchmal sind es die leisen Zeichen, die am lautesten sprechen. Zwei rote Kreuze auf einem Stück Stoff – schlicht, aber voller Bedeutung. Sie stehen für Menschen, deren Leben im Rahmen des T4-Programms der NS-Zeit ausgelöscht wurde. 70.273 an der Zahl. Unfassbar, oder?
Das „70273 Projekt“, initiiert von Jeanne Hewell-Chambers, macht diese Zahl sichtbar – und fühlbar. Weltweit haben Textilkünstler*innen kleine Stoffblöcke gestaltet, jedes mit zwei roten Kreuzen. Jeder Block erinnert an ein Opfer. Zusammengefügt ergeben sie Quilts, die nicht nur Kunstwerke sind, sondern Mahnmale gegen das Vergessen.
(Opens in a new window)Auch in Deutschland wurde genäht, unter anderem vom Verein artTextil. Besonders im Fokus: die Menschen aus Schönbrunn bei Dachau, die damals deportiert und ermordet wurden. Bei der Veranstaltung im Adolf-Hölzel-Haus kannst du einige dieser Quilts sehen und mehr über die Geschichten dahinter erfahren. Peggy Thomas und Uta Lenk berichten von ihren Erfahrungen mit dem Projekt und geben einen Ausblick auf die geplante Gesamtausstellung.
Es wird ein Abend, der bewegt, nachdenklich macht – und zeigt, wie stark die Kraft der Gemeinschaft und Kreativität sein kann, wenn es um Erinnerung geht. Komm vorbei und lass Dich inspirieren!
Alle Fakten auf einen Blick
📍 Ort: Adolf-Hölzel-Haus, Ernst-Reuter-Platz 1, 85221 Dachau
🚌 Anfahrt: Bus Linie 722 ab Dachau Bahnhof
📅 Wann: Freitag, 21. November 2025 von 19 bis 22 Uhr
🎟️ Eintritt: 10 € (Abendkasse)
👥 Referentinnen: Peggy Thomas & Uta Lenk
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Den gibt´s nur für alle Subscriber der «Post aus Dachau» !
Hautnah
Atelierausstellung bei Christian Maria Huber
Hast Du schon einmal den Duft von Farbe in der Luft gespürt, während du durch ein Künstleratelier schlenderst? Genau das erwartet Dich am kommenden Wochenende in Dachau! Christian Maria Huber öffnet die Türen seines Ateliers in der Martin-Huber-Straße und lädt dich ein, seine Welt der Kunst ganz persönlich zu entdecken.
Christian Maria Huber ist kein Unbekannter in der Dachauer Kunstszene. Seine Werke sind geprägt von einer spannenden Mischung aus Tradition und Experimentierfreude. Inspiriert von der reichen Künstlergeschichte Dachaus – denk an die berühmte Dachauer Künstlerkolonie – schlägt er eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Seine Bilder erzählen Geschichten, die manchmal leise und poetisch, manchmal kraftvoll und expressiv daherkommen. Und das Beste: Du kannst nicht nur die fertigen Werke sehen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Wo entstehen die Ideen? Wie sieht der kreative Prozess aus? Genau das macht den Besuch so besonders.
Das Atelier selbst ist ein Ort voller Atmosphäre: ein Rückgebäude, das den Charme eines versteckten Schatzes hat. Zwischen Staffeleien, Farbtuben und Skizzenblöcken spürst Du die Energie, die in jedem Pinselstrich steckt. Vielleicht kommst Du sogar mit dem Künstler ins Gespräch – über seine Inspirationen, Techniken oder die kleinen Geheimnisse, die jedes Werk einzigartig machen.
Alle Fakten auf einen Blick
📍 Ort: Atelier Christian Maria Huber, Martin-Huber-Straße 19 (Rückgebäude), 85221 Dachau
📅 Termine:
• Samstag, 22.11.2025, 15:00 – 22:00 Uhr
• Sonntag, 23.11.2025, 15:00 – 19:00 Uhr
🎟️ Eintritt: Frei
Hier könnte Deine «Werbung» stehen
Stark, Du hast bis hier her gelesen. Das spricht für Dich und diesen Newsletter. Wenn Du künftig mehr als 500 Menschen aus der Region Dachau, München und darüber hinaus erreichen willst, kannst Du in diesem Newsletter eine Anzeige für Dein Geschäft, Dein Produkt, Deine Dienstleistung oder Dein Kultur-Event schalten. Die steht dann weiter oben.
Schreib mir gerne eine Mail an servus@dachau-tour.de (Opens in a new window).
Für (gemeinnützige) Vereine gibt es auch kostengünstige Werbemöglichkeiten.
Wieder ein Neuanfang
Lach- und Schießgesellschaft: Ein Umzug mit Symbolkraft und viel Humor
Es gibt Umzüge – und es gibt Umzüge mit Leuchtreklame, Brass Band und Kabarett-Prominenz. Genau das hat die Münchner Lach- und Schießgesellschaft geschafft: Nach Jahren voller Unsicherheit, Streitigkeiten und fast schon tragikomischer Rettungsversuche ist die wohl bekannteste Kabarett-Institution der Republik wieder da – und wie!
(Opens in a new window)Mindestens 500 Menschen begleiteten das legendäre Leuchtschild von der alten Heimat in der Schwabinger Haimhauserstraße ins neue Interimsquartier im Fat Cat im Alten Gasteig. Mit dabei: die Express Brass Band, die mit „Get up for your right, don’t give up the fight“ den Soundtrack für diesen Neustart lieferte. Und natürlich die Kabarett-Elite: Josef Hader, Claus von Wagner, Willy Astor, Sonja Kling – sie alle schoben das Schild im Bollerwagen durch München. Selbst OB Dieter Reiter und Alt-OB Christian Ude packten mit an. Ein Spektakel, das man sich vor wenigen Monaten kaum hätte vorstellen können.
Denn die letzten Jahre waren alles andere als lustig: Gesellschafterwechsel, der Verlust des angestammten „Ladens“, sinkende Aufmerksamkeit – die Lach- und Schießgesellschaft stand am Rand der Bedeutungslosigkeit. Bis im September die überraschende Wende kam: Till Hofmann kehrte zurück und brachte frischen Schwung. Jetzt heißt es: „Einfach wieder Programm machen, fast täglich“, wie Ensemble-Regisseur Sven Kemmler bei der launigen „Schiffstaufe“ des Schildes betonte.
Die neue Bühne im ehemaligen Kleinen Konzertsaal des Gasteigs ist zwar nur ein Interim, aber eines mit viel Potenzial. Und das Programm? Ein Feuerwerk: Ab 9. Januar geht’s los mit „Katzen im Sack“, danach geben sich Größen wie Stephan Zinner, Erwin Pelzig, Max Uthoff, Gerhard Polt und Josef Hader die Ehre. Bis Mai ist alles dabei, was Rang und Namen hat. München bekommt damit nicht nur eine Bühne zurück, sondern einen Ort, der Kabarett als das zeigt, was es sein soll: kritisch, witzig, unverzichtbar.
Natürlich bleibt die Herausforderung: Wie lange hält die Zwischennutzung im Gasteig? Und wie gelingt es, die Institution dauerhaft zu sichern? Aber für den Moment gilt: Die Lach- und Schießgesellschaft lebt – und wie!
Offene Touren 2025

(KI-generiert)
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Meins
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Meine offenen Termine:
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Die nächste «Post aus Dachau» erscheint am 27. November 2025 - wir sehen uns, in Dachau und München 👋
Freundliche Grüße aus dem ❤️ von Dachau,
Dein Matthias
Matthias Schüßler
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Rundgänge an der KZ-Gedenkstätte Dachau
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Mitglied im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V. (BVGD)
und Vorstandsmitglied des Dachauer Gästeführer e.V.
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© 2024-2025 Matthias Schüßler
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