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#17 - Der Mord an Marinus Schöberl - Wenn ein Dorf schweigt

Im Sommer 2002 wird der 16-jährige Marinus Schöberl in einem verlassenen Schweinestall in der brandenburgischen Provinz brutal misshandelt und getötet – von jungen Männern, die sich selbst als „rechts“ bezeichnen. Das Verbrechen schockiert durch seine sinnlose Grausamkeit und die erschütternde Gleichgültigkeit der Täter.

In dieser Folge rekonstruieren wir die letzten Stunden von Marinus Schöberl: Wie ein harmloser Abend auf dem Dorf in eine tödliche Gewaltspirale mündet, warum Zeugen schwiegen – und wie der Fall zum Symbol rechter Gewalt in Ostdeutschland wurde. Wir sprechen über die Ermittlungen, den Prozess und darüber, was dieser Mord über die gesellschaftliche Stimmung der frühen 2000er-Jahre aussagt.

Ein Fall, der betroffen macht – und zeigt, wie gefährlich Gleichgültigkeit sein kann.

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