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Über Anke Engelkes Werbung für die Bahn und Debattengespenster

Der Übermedien-Newsletter von Boris Rosenkranz

Logo von Übermedien und Porträt von Boris Rosenkranz. Hintergrund: Etliche Kamerateams in der Bundespressekonferenz.

Liebe Übonnent:innen,

Ende Mai war Anke Engelke in der Talkshow „3 nach 9“ (Opens in a new window) von Radio Bremen zu Gast und hat erzählt, dass sie ein Praktikum bei der Deutschen Bahn mache, seit über einem halben Jahr bereits. Da waren alle baff. Moderator Giovanni di Lorenzo konnte es kaum fassen: Ein Praktikum? Er glaube ihr kein Wort. „Doch“, rief Engelke, „das stimmt wirklich!“ Sie kontrolliere Tickets, bringe Getränke, trage sogar „UBK“, Unternehmensbekleidung. Auf Nachfrage erklärte Engelke, dass sie auch „etwas machen“ wolle aus ihrem Praktikum, sie wolle „kommunizieren“, wie toll die Leute seien, die sich da um die Fahrgäste kümmern. Die könnten ja auch nichts dafür, zum Beispiel für all die leidigen Verspätungen.

Anke Engelke in der Talkshow „3 nach 9“ von Radio Bremen.
Anke Engelke in der Talkshow „3 nach 9“. Screenshot: Radio Bremen

Was genau sie machen wollte aus ihrem scheinbar persönlichen Engagement in ihrer Freizeit, sagte Engelke dem begeisterten Publikum damals nicht. Aber seit dieser Woche ist klar, was sie macht: Sie macht Werbung.

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