Passer au contenu principal

"I feel so free!"

Zum "Confession II"-Album von Madonna

Fab Five Freddy und die Künstler Jean-Michel Basquiat (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Keith Haring (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Kenny Scharf (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)treten auf im Text - dem von „Danceteria“, einem Track auf „Confessions II“ von Madonna. Die Königin, vielleicht Göttin des Pop singt davon, dass sie in den dritten Stock eines Gebäudes mit einem Fahrstuhl hinauffuhr, dort auf den DJ traf, der ihr erstes Tape spielte, um die Crowd zum Tanzen zu animieren: „This is how we start the party!“

Die Story ist wahr: die „Danceteria“ existierte wirklich; ein legendärer Club auf der West 21st Street Manhattans. Die Türsteher ließen Frauen und schwule Männer bevorzugt hinein, und tatsächlich steckte DJ Mark Kamins 1982 eine Kassette mit “Everybody” ins Tape-Deck, einem Song Madonnas. Ihre Debütsingle, ihr erster Live-Auftritt, der Abschluss ihres ersten Plattenvertrag, all das fand in der “Danceteria” statt.

Keith Haring, einer der wohl stilprägendsten Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, arbeitete hier als Barkeeper-Aushilfe. Madonna war mit ihm befreundet. Er spielte auch eine - posthum - besondere Rolle in Madonnas „Blond Ambition World Tour“ 1990. Dazu später mehr.

Diese Tour begleitend drehte Alek Keshishian den legendären „In bed with Madonna“-Film. Ab Juli 1991 konnte er in deutschen Kinos genossen werden. Ich gebe zu, dass ich ihn damals im Kino gar nicht sah. Ich las einiges dazu, wusste somit um die „großen Momente“, die in ihm zu sehen waren. Im Falle dieses Dokumentarfilms galten als solche gar nicht die spektakulären Ausschnitte aus dem Bühnenprogramm. Alle redeten und schrieben vielmehr darüber, dass die Polizei in Toronto Madonna aufgrund einer Masturbationsszene in der Performance zu „Like a Virgin“ verhaften wollte. Erregung öffentlichen Ärgernisses, so der Grund, oder wie auch immer das in Kanadas Paragrafen bezeichnet wurde.

Ein weiteres, damals allseits diskutiertes Thema: die zentrale Rolle der schwulen Tänzer in dem Film - nur einer derer, die Madonnas Bühnenshow erst möglich machten und rahmten, identifizierte sich als “straight”. Seine schwulenfeindlichen Ausfälle sind Teile des Films (Oliver Crumes II, so heißt er, hat sie später sehr bereut). „In bed with Madonna“ hat sich aufgrund der Aufnahmen mit diesen Tänzern in das kollektive Queer History-Gedächtnis (und darüber hinaus) eingeschrieben.

In einer dieser Sequenzen zerwühlen Luis Camacho, Salim „Slam“ Gauwloos, Jose Gutierez, Kevin Stea, Gabriel Trupin und Carlton Wilborn die Kissen und Daunendecken mit ihr zusammen in Madonnas Bett. So kam es zu dem Titel des Films. Die berühmteste Szene entwickelt sich beim Spiel „Wahrheit oder Pflicht“. Eine der „Pflicht“-Aufgaben: ein langer, intensiver „French Kiss“ zwischen zwei Männern auf der Kinoleinwand. Das galt 1991 als Sensation - und kann auch aktuell wieder endlose Kolonnen von Hass-Kommentaren bei Instagram provozieren oder in Dessau, sogar mitten in Berlin zu offener Gewalt führen. Damals war es erste schwule Kuss in einem US-Massenmedium.

Im deutschen Fernsehen bekamen teils empörte, teils in Wut und Vernichtungswille entbrannte Zuschauer einen solchen Kuss bereits im März 1990 zu sehen - zwischen Dr. Carsten Flöter und Robert Engel in der “Lindenstraße”. Massive Proteste regten sich, Beleidigungen prasselten auf die Schauspieler und Serienmacher ein. Es hagelte Mord- und sogar Bombendrohungen.

Gleichgeschlechtliches Knutschen blieb in manchen Regionen des deutschen Fernsehens ein Tabu. Noch Mitte der Nullerjahre ließ eine ZDF-Redaktion lesbische Küsse aus einer Sendung für das Hauptprogramm schneiden, die wir produzierten. Einer der vielen Momente, in dem ich mich fragte, bei was ich da eigentlich mitwirke - ich geriet in eine ernsthafte Lebenskrise. Solche Momente gab es immer wieder. Widerständigkeit konnte dazu führen, dass man aus Produktionen entfernt wurde. Noch 2017 ist mir das passiert.

Also zu jener Zeit, als angeblich “woke” und “Beschämungskultur”, beste Grüße an Herrn Hofreiter, die Welt ach so fest im Griff hatte. Uns zu beschämen hingegen gehört in Deutschland zu den Ritualen der Dominanzkultur. Was es mit uns machte, interessierte wenige wirklich. Selbst namhafte Soziolog*innen führen manchmal Drag-Lesungen in Kinderläden an, wenn sie den Erfolg der AfD erklären wollen. Weil die ach so armen und vom “kulturellen Wandel” furchtbar gebeutelten Mehrheitsgesellschafter angesichts dessen ja so überfordert seien, dass ihnen nur die Flucht in einen “demokratischen Faschismus” bliebe.

Was uns so alles überfordert hat, während zugleich Madonnas Musik viele von uns tröstete und empowerte, interessiert diese Soziolog*innen in der Regel nicht.

Jose Gutierez und Luis Camacho, zwei der Tänzer in ihrer Bühnenshow, entdeckte Madonna in der legendären Ballroom-Szene New Yorks. Jener Lebenswelt, ja, Lebensform, die Jenny Livingstone in „Paris ist burning (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“ portraitierte . Der Film spielt auch eine keineswegs kleine Nebenrolle in meinem Debut-Roman „Das Erbe (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“ - die Netflix-Serie „Pose“ portraitiert diese Szene ebenfalls. Eine Community, in der Drag und trans zelebriert wurden - zugleich ein Survival-Training der Deklassierten. Sie präsentierten in aufwändigen Wettbewerben eine Mischung aus Tanz und Supermodel-Posen auf einer Art Laufsteg. Madonna ließ sich von diesen Praxen zum Track „Vogue!“ inspirieren. Diese Tänzer kamen nicht aus Musical-Shows. Sie kannten das Leben - das queere Leben.

Zurück zu Keith Haring: einen Moment im Bühnenprogramm von Madonna 1990 bildete ihre öffentliche Trauer um ihren an den Folgen von AIDS verstorbenen Künstler-Freund. Dass sie in einem Amerika, in dem diese Seuche von der Regierung totgeschwiegen wurde, buchstäblich, viele Republikaner feixten, dass vor allem Schwarze, Latinos, Schwule und Fixer krepierten, juchhu!, dass sie sich angesichts dessen mit so einem Thema auf die Bühne wagte und für Safer Sex plädierte - auch das galt als Sensation. Es war auch eine. Auch diese allgegenwärtige Angst vor AIDS habe ich in „Das Erbe (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“ zu erzählen versucht. Dieser Horror hat mehr als nur eine Generation von Schwulen geprägt, und sehr viele überlebten es nicht.

2016 erschien „Strike a Pose“, ein Dokumentarfilm über die Tänzer aus „In bed with Madonna“. Gabriel Trupin, einer der beiden Protagonisten in der legendären „Wahrheit oder Pflicht“-Szene, starb 1995 an den Folgen von AIDS. Zuvor verklagte er Madonna noch wegen „Zwangsouting“ auf der Kino-Leinwand - wegen des „French Kiss“, weil dieser in den Film montiert wurde. Carlton Wilburn und Salim „Slam“ Gauwloos offenbaren in „Strike a Pose“, zur Zeit der „„Blond Ambition World Tour“ bereits HIV positiv gewesen zu sein. Wilburn erfuhr bereits 1985 von „seinem“ positiven Textergebnis, Gauwloos 1987.

Niemand, der zu dieser Zeit eine solche Diagnose erhielt, ging davon aus, noch mehr als 10 Jahre Leben vor sich zu haben - eher erheblich weniger. Viele überlebten jedoch. Wilburn thematisierte bereits 2007 die Infektion in seiner Autobiografie. Gauwloss sprach erstmals in „Strike a pose“ darüber - ergreifend, man kann es sich bei Youtube anschauen.

Stigma, Schuld und Sühne, Angst, Horror, viele Tote in persönlichen Umfeldern, in den 70er Jahren eine neue Freiheit genießenden Schwulen verstarben zu jener Zeit ganze Freundeskreise innerhalb von ein paar Wochen - das hat zusätzlich zu diesem Schrecken die Biografien von denen geprägt, die negativ blieben. Manche befiel fast so etwas wie „Survivor Guilt“.

Man kann all das auf „Confessions II“ hören, dem neuen Album von Madonna. hören. Gerade da, wo es gar nicht Thema ist. Der erste Track, „I feel so free“, steigt aus Sounds und Atmosphären auf, „On the dancefloor/ I feel so free“ singt sie dann - eben das prägte die kleinen und großen House-Parties der 80er und 90er Jahre, bevor Heteros die Sounds annektieren und in “Techno” umdeuteten: sich befreien von all dem, was auf Queers einprasselte, den Ängsten, dem Wissen um die Toten, Slave to the Rhythm sein, sich dem Beat unterwerfen, loslassen, auflösen in der Musik, die größer ist als man selbst. Diese Haltung prägte Chicago House und „Voguing“ nachhaltig, sie ließ die Trillerpfeifen schrillen bei „Aciiiiiid“-Parties und trieb auch den Tanz zu „Cruzified“ von der Army of Lovers im kleinen Club „Or“ unweit des Hans-Albers-Platzes an. Da tanzte ich. Der Club spielt auch eine Rolle in meinem Roman “Das Erbe (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)”.

Madonna avancierte in jenen Jahren zur „Gay Icon“. Aufgrund von Tracks wie „Express Yourself“, und eben auch wegen des so selbstverständlichen Umgang mit den schwulen Tänzern in bed with Madonna.

Die Community hielt ihr die Treue, als nach der Veröffentlichung des „SEX“-Buches wie auch des „Erotica“-Album und des Videos zu „Justify my love“ die Mehrheitsgesellschaft sie schlachten wollte. Einer Frau verziehen Medien und Publikum eine solche „Vermarktung“ selbstbestimmter und Grenzen überschreitender Sexualität nicht. Dermaßen viel Kink, BDSM und ein offensives Zelebrieren von Sexualität, die sich weder in übliche Frauenbilder pressen ließ noch in das, was auch von Heteros im Allgemeinen erwartet wird, fanden viele Queers jedoch super - anders als der auf sie eindreschende Mainstream. Madonna gab 1991 demonstrativ als erster Weltstar ein großes Interview dem “Advocate”, das älteste LGBTQ-Magazin der USA - zu einem Zeitpunkt, als für eine Person ihrer Prominenz damit ein erhebliches geschäftliches Risiko einherging. Ein Künstler wie Neil Tennant, Pet Shop Boys, wagte erst 3 Jahre später sein öffentliches Coming out (obwohl es bei ihm immer offensichtlich und in „It’s a sin“ auch Thema war).

Wir gingen in den „Evita“-Film, den alle hassten, und liebten ihn trotzig. Bei der Zelebration der Mutterschaft auf „Ray of Light“ wollten viele zunächst nicht mitziehen - musikalisch war es allerdings ein Album, das alles, was Madonna bis dahin produziert hatte, weit hinter sich. So blieb die Community ihr treu.

Ich selbst war nie so ein Madonna-Maniac wie Freunde und Kollegen von mir. Für mich waren andere Künstler aus den 80er Jahren wie die Pet Shop Boys wichtiger und prägender. Ich stieg irgendwann aus der Madonna-Welt aus, bekam „Confessions on a dancefloor“ von 2005 noch mit wegen des ABBA-Samples, zu „Gimme me a man after midnight“ hatten wir schließlich Ende der 80er auf Tuc Tuc-Parties in der Hamburger Oelkersallee getanzt, und in meinem damaligen Freundeskreis gehörten ABBA zum Soundtrack des Alltags. Aber Mitte der Nullerjahre ich orientierte mich hin zu anderen Musiker*innen und ging auch nicht mehr so häufig in Clubs. Klar, den Flop ihres ESC-Auftritts hatte ich mitbekommen und dachte lediglich „Shit Happens“; es ist halt Madonna. Ansonsten recherchierte ich für diesen Text folgendes: Madonna trat 2019 zum 50. Jahrestag des Stonewall-Aufstands auf und erhielt mehrfach Awards für ihren langjährigen Einsatz für die LGBTQ-Community; bei einer Preisverleihung sagte sie sinngemäß, ihre Freundschaften mit schwulen Männern hätten ihr geholfen, sich selbst zu akzeptieren.

Nun stieß ich in einem Substack, dem von Jack Cullen, das ich sehr gerne lese und stilistisch wie auch von der ganzen Schreibhaltung her großartig finde, immer wieder auf Madonna. Für die meisten schwulen Männer sei Madonna schlicht Gott, gerade auch in Spanien und Italien, schreibt er. Und:

„She’s soundtracked their lives, for some gay men Madonna is the only constant presence that they’ve known.“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Ein anderer Passus, der bei mir hängen blieb, ist der folgende:

„I remember the first Confessions On A Dancefloor album coming out when I was 18 and I was walking around the snowy streets of my school’s medieval market town, Oakham, listening to it on my iPod Mini.“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Das Album erschien, wie erwähnt, 2005. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, muss Jack 1987 geboren sein. Da hatte ich schon Nachmittage damit verbracht, in denen wir auf der Terrasse des Reihenhauses meiner Schwester in Göttingen, sie hatte in einem solchen mit Freundinnen eine WG gegründet, das „Like a Virgin“-Album von Madonna zu hören. Das muss 1985 gewesen sein. Ich erinnere mich daran, wie alle sich für „La Isla Bonita“ begeisterten, „Suzanne - verzweifelt gesucht“ liebten (eine Szene daraus zitiert Madonna im kurzen Film zu „Confession on a dancefloor II“) und das Video zu „Like a Prayer“ feierten. All das lag teilweise vor der Geburt von Jack oder begab sich ungefähr zu dem Zeitpunkt, da er das Licht der Welt erblickte. Madonna hörten wir nicht mit Hilfe des iPod Mini, sondern im Walkman-Kopfhörer, oft in Mixcassetten hineingemischt, oder auf Vinyl. Die ganze Story rund um „In bed with Madonna“, siehe oben, die ich deutlich wahrgenommen hatte, musste er sich erst anlesen oder anschauen in Videos bei Youtube.

Als ich nun „Confessions on a dancefloor II“ hörte, weinte ich hier und da beinahe. 4 komprimierte Dekaden, die auch ich durchlebte und in denen sie Menschen und deren Gefühle, deren Art, Musik zu hören und zu leben, auch Styles prägte, deutlich feministische Impulse setzte und über viele Einbrüche hinweg doch immer neu startete. All das hat sie in diesem Album aufgegriffen, Jahrzehnte, in denen sie, so die Worte von Jack, für manche Schwule die einzige Konstante bildete. Diesen Satz muss man erstmal sacken lassen. Weil es für viel schwule Männer eben so viele Konstanten gar nicht gibt.

Das Album ist voller Selbstzitate und Referenzen auf Madonnas eigenes Werk, wechselt zwischen brandaktuellen Sounds und gelungenen Reminiszenzen an die Geschichten und musikalischen Bezüge von einst, die sie auch in den Texten aufbereitet. Sie bezieht aktuelle Künstler*nnen wie Sabrina Carpenter und Feid, einen der weltweit prägendsten Produzenten und Künstler der modernen Latin-Urban- und Reggaeton-Musik aus Kolumbien, mit ein. Madonna bewegt sich in alledem nicht nur, aber auch souverän durch 4 Jahrzehnte queerer Erfahrungswelten rund um die Tanzfläche und zelebriert auch diese bis hin zu den Club-Toiletten als Schauplatz des Lebens im 14minütigen Film (incl. Abspann) zum Album:

https://www.youtube.com/watch?v=yJtckcMHM2g (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Das Albumcover zeigt Madonnas Silhouette in Form eines pinken Dreiecks – jenes Symbols, das die Nazis zur Kennzeichnung homosexueller KZ-Häftlinge nutzten, das ACT UP in den Achtzigern für die Kampagne “Silence = Death” zurückeroberte. ACT UP agierte als aggressivste Gruppierung unter den Anti-AIDS-Aktivisten. Als ich letztes Jahr die New York Pride besuchte war diese “Silence = Death” Grafik allgegenwärtig. Die gesamte Kampagne zum Album lief in Kooperation mit Grindr - eine der weltweit größten ortsbezogenen Dating- und Social-Networking-Apps für schwule, bisexuelle, trans und queere Menschen - inklusive eines Grindr-”Takeovers” im Vorfeld des Pride Month und eines Pop-up-Auftritts in West Hollywood (das „Gay Village“ von Los Angeles) .

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Während “Confessions II” erscheint, dokumentieren Organisationen wie GLAAD einen drastischen Anstieg anti-queerer, insbesondere von anti-trans “Vorfällen” in den USA - mit einem sprunghaften Anstieg speziell während der Pride-Monate der letzten Jahre und einer wachsenden Zahl an Gewalttaten mit Todesfolge. Auch in Deutschland bleibt es gefährlich, die Gewalt nimmt zu; die AfD diffamiert und will uns zum Verschwinden bringen, der Kanzler behauptet uns als Zirkus und Karin Prien erklärt Vielfalt für “nicht förderungswürdig”. Und das, obwohl am Wochenende bei der Cologne-Pride mehr als eine Million Menschen auf die Straßen strömten und die CSD-Demos die mächtigsten und bestbesuchten gegen rechts sind. Sorgen und Ängste werden in diesem Land sehr selektiv nur als relevant betrachtet.

„Confessions II“ ist als Reaktion darauf nicht nur ein großartiges Dance- und Pop-Album - in seiner Anlage, den Kompositionen und dem Gesamtarrangement wirkt es fast wie eine aktualisierende queere Geschichtsschreibung. Klar, es behandelt nur einen Ausschnitt davon, die queere Clubkultur - das aber zumindest für mich, der ich in er zweiten Hälfte der 80er und den 90er Jahren in dieser zumindest auch lebte, startete ein innerer Film, der das Schmerzhafte und Ekstatische, zumindest für mich, ergreifend einfängt und artikuliert.

Ich höre das Album seit Tagen non stop und surfe dabei durch Erinnerungen.

Ich freue mich zugleich über dieses unüberhörbare Zeichen, das Madonna setzt, um so auf ihre Art an unserer Seite zu kämpfen. Das tut gut. Und hört sich zudem auch noch sehr, sehr gut an.

Sujet Kunst

0 commentaire

Vous voulez être le·la premier·ère à écrire un commentaire ?
Devenez membre de Bettges - Essays zu Kunst-, Medien- und Sozialphilosophie et lancez la conversation.
Adhérer