Passer au contenu principal

Schule in Platznöten - die Kitas nicht

Liebe CarlL-Community,

zwei Stunden Verwaltungs- und Finanzausschuss, eineinhalb Stunden Bauausschuss: Gutes Sitzfleisch und viel Geduld brauchte, wer am Montag die beiden Sitzungen des Laupheimer Gemeinderats von Anfang bis Ende verfolgen wollte. Ich habe das gemacht, weil ich finde, dass in solchen Gremien oft Dinge beraten und entschieden werden, die für die Laupheimer Bürger wichtig sind.

So auch dieses Mal: Wie umgehen mit der Platznot am Schulcampus? Gibt es ausreichend Kinderbetreuungsplätze und das Personal dafür in Laupheim? Wo entsteht neuer Wohnraum? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Stadtverwaltung und Stadträtinnen und -räte insgesamt dreieinhalb Stunden lang, und vor allem Familien dürfen auf die Antworten gespannt sein.

Zugegeben: Die Inhalte und Sitzungsvorlagen sind mitunter so sperrig wie die Bezeichnungen für die Ausschüsse, und die Diskussionen dazu bisweilen zäh, weshalb CarlL heute und auch in Zukunft bemüht sein wird, euch das wirklich Wesentliche zusammenzufassen. Und es wird auch nicht alles auf einmal serviert: Heute gibt’s die Berichte aus dem Verwaltungsrat- und Finanzausschuss, in der nächsten Newsletter-Ausgabe erfahrt ihr dann, was sich baulich tut.

Ein schönes verlängertes (Vatertags-)Wochenende wünscht euch,

Reiner Schick, Initiator und Redakteur von CarlL

Der Schulcampus mit Fachbereichsbau (links), Gymnasium (Mitte im Hintergrund) und den erst jüngst erstellten Modulbauten für die Realschule. Foto: Schick

Die Schüler brauchen mehr Platz - aber zu welchem Preis?

Es ist ein lange bekanntes Dilemma: Der Schulcampus an der Rabenstraße mit Gymnasium, Realschule, Gemeinschaftsschule, Förderschule und Grundschule platzt aus allen Nähten. Das ist einerseits ein positives Zeichen dafür, dass die Stadt floriert, andererseits ein großes Problem: Wohin mit all den Schülerinnen und Schülern? 981 sind es am Carl-Laemmle-Gymnasium (CLG), gar 1055 an der Friedrich-Adler-Realschule (FARS), die damit offenbar die größte Schule im Regierungsbezirk ist - größer also auch als die einzige Realschule in der Kreisstadt Biberach. Eine leichte Entspannung ist frühestens ab dem Jahr 2040 in Sicht, wenngleich der Rückgang nicht gewaltig sein wird. Und bis dahin droht sogar eine Verschärfung des Engpasses.

Für die drei weiterführenden Schulen Gymnasium, Realschule und Friedrich-Uhlmann-Gemeinschaftsschule (FUS) hat die Planungsgruppe GUS im Auftrag der Stadt nun einen konkretisierten Schulentwicklungsplan vorgestellt, der unter anderem auf Basis von Workshops mit Vertretern der jeweiligen Schulen erarbeitet wurde. Im Kern ergab sich für den gesamten Schulcampus ein zusätzlicher Flächenbedarf von bis zu 3125 Quadratmetern, davon 2700 bis 2910 zusammen für CLG und FARS, die erst jüngst durch Modulbauten erweitert worden ist. Silvia Ress von der GUS-Planungsgruppe stellte verschiedene Modelle vor, wie der Bedarf gedeckt werden kann. Dabei geht es um eine mögliche Umverteilung der Räume und Geschosse im modernen Fachraumbau zwischen Realschule und Gymnasium, auch für den maroden und sanierungsbedürftigen Südtrack des CLG gibt es verschiedene Optionen vom Abriss und Neubau bis hin zur Aufstockung. Doch selbst das würde den Raumbedarf nicht decken. An beiden Schulen wären so oder so Erweiterungen notwendig.

“Es ist alle Jahre wieder die Darstellung einer Mangelverwaltung.”
Clemens Graf Leutrum

Im Gemeinderat herrschte Einigkeit darüber, dass etwas getan werden muss - und zwar zügig. Von einer alljährlichen “Mangelverwaltung” sprach Clemens Graf Leutrum (CDU) und forderte: “Bis zur nächsten Haushaltsberatung sollte klar sein, welchen Weg wir gehen.” Haushalt ist denn auch das Stichwort für eine entscheidende Frage: Wie das Ganze finanzieren? Die Forderungen aus dem Rat nach konkreten oder wenigstens groben Zahlen, welche Investitionssumme denn bei diesem Thema droht, kam für Verwaltung und GUS-Planungsgruppe zu früh. “Das machen wir bei der nächsten Sitzung”, versprach OB Ingo Bergmann. Doch im Gremium ahnt man bereits wenig Gutes. “Wir werden nicht die Mittel haben für den großen Wurf”, fürchtet Leutrum, und Iris Godel-Ruepp (Freie Liste) sagte: “Wir müssen schnell handeln, aber sobald wir die Summen sehen, werden wir nicht schnell handeln können. Wir müssen Schritt für Schritt gehen.”

Die Friedrich-Uhlmann-Schule soll zuerst erweitert werden. Foto: Schick

Die Friedrich-Uhlmann-Schule zuerst

Vom ersten Schritt wird wohl keine der beiden großen Schulen profitieren - sondern die Friedrich-Uhlmann-Schule (277 Schüler in 15 Klassen). Deren zusätzlicher Platzbedarf ist mit 225 Quadratmetern denn auch relativ bescheiden. Zwei der schon länger geplanten Lernbüros sowie Nebenräume für Coaching, Beratung und Lehrmittel sollen in einem Anbau unterkommen, fünf weitere solcher Settings sollen im bestehenden Hauptgebäude durch Umbauten und Umnutzungen geschaffen werden. Darüber hinaus wird ein Schülertreff mit SMV und Sanitätsdienst im Eingangsbereich eingerichtet, der außerdem durch eine Umgestaltung des Vordachbereichs sowie Toilettensanierungen aufgewertet werden soll. Der Bäckereiverkauf wird in den Container im Durchgang verlagert.

“Mit der FUS wollen wir beginnen”, sagte Sigrid Scheiffele, Leiterin des Amts für Bildung, Betreuung und Sport (BBS). Allerdings gebe es für den Anbau durchaus Varianten, die im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft würden. Diese Studie soll laut OB Bergmann sowohl von verwaltungsinternen als auch externen Fachkräften vorgenommen werden und vor allem Aufschluss darüber geben, was im gesamten Schulentwicklungskonzept technisch und letztlich auch finanziell umsetzbar ist. Dabei denke man auch an die Einbindung eines Verkehrsplans, versprach Sigrid Scheiffele. Und auch über die von Martin Klotz (CDU) angeregte Idee eines zweiten Realschulstandorts in Laupheim sei in der Verwaltung schon diskutiert worden.

Ausreichend Kindergartenplätze gibt es aktuell in Laupheim - und trotzdem eine Menge Diskussionsstoff. Foto: pixabay

Kinderbetreuung: Eltern wollen mehr Mitsprache

Eine Entscheidung musste der Ausschuss in Sachen Schulcampus nicht fällen - auch nicht beim Thema Kindergartenbedarfsplanung. Denn den hierfür vorbereiteten Beschlussvorschlag zog die Stadtverwaltung wieder zurück, da es noch Klärungsbedarf gebe. Hintergrund ist eine schriftliche Beschwerde des Gesamtelternbeirats, der sich bei den Planungen übergangen fühlte.

Im Gegensatz zu den Schulen verzeichnen die Kindergärten und -krippen aufgrund von rückläufigen Geburtenzahlen eine sinkende Nachfrage. Das führt zu einigen freien Plätzen im gesamten Stadtgebiet. So gibt es für das Kindergartenjahr 2026/27 in der Kernstadt nach aktuellem Stand 739 verfügbare Plätze, von denen 613 benötigt werden - 126 Plätze sind also frei. Auch bei den Krippenplätzen gibt es einen rechnerischen Überschuss von 51 Plätzen (149:98). Ähnlich ist die Situation in den Teilorten. Ausnahme: Baustetten. Dort übersteige die reine Geburtenzahl schon seit Jahren die Zahl der verfügbaren Plätze, bislang habe man den tatsächlichen Bedarf aber stets stets decken können. Auch fürs kommende Kindergartenjahr gebe es noch fünf freie Plätze.

Was den aktuellen rechnerischen Überschuss in den meisten Einrichtungen betrifft, verwies BBS-Amtsleiterin Sigrid Scheffele darauf, dass während des Jahres erfahrungsgemäß noch etwa 60 Plätze für Zuzüge benötigt würden. Hinzu komme in den nächsten drei Jahren ein Mehrbedarf von insgesamt 50 Plätzen aus dem Baugebiet “Am Mäuerle”. Unklar sei, wann durch weitere bereits geplante Baugebiete wie “Alte Werkzeugfabrik”, “Glatzer Weg” oder “Am Schlossgarten” zusätzlicher Mehrbedarf entstehe.

Dennoch bleibe festzuhalten: “Mit der Anzahl der vorhandenen Betreuungsplätze sind wir für die kommenden Jahre sehr gut aufgestellt. Den Eltern kann in der Regel ein Platz in der gewünschten Betreuungsform angeboten werden.” Zwar blieben für die mittelfristige Planung die genannten Unwägbarkeiten, zu denen auch die schwankende Flüchtlingssituation komme, sagte Scheiffele. Doch weil im Herbst der Kindergarten Radstraße von seinem Übergangsdomizil in der alten Klinik zurück in sein umgebautes Stammgebäude ziehen wird, könnten die alten Klinik-Räume künftig - nach einer notwendigen Sanierung - als Reserve genutzt werden.

Um die rückläufige Gesamtentwicklung auszugleichen, schweben der Verwaltung mehrere Maßnahmen vor: die Umwandlung von ganzen in halbe Gruppen; die Anpassung von Gruppengrößen; die Aufnahme von “auswärtigen” Krippenkindern unter bestimmten Voraussetzungen; die Ausweitung von Betreuungszeiten.

Eltern fühlen sich übergangen

Damit die Verwaltung flexibel auf neue Situationen reagieren kann, wollte sie sich vom Gemeinderat mittels Beschluss ermächtigen lassen, “bedarfsorientierte Maßnahmen” umzusetzen und “die daraus resultierenden personellen Änderungen in die Haushaltsberatungen einzubringen”. Eine Vorgehensweise, die auf Widerstand in der Elternschaft der Laupheimer Kitas stieß. “Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde der Gesamtelternbeirat weder über die Beratung informiert noch in geeigneter Form beteiligt”, heißt es in einer Mail, die Nikolai Prill und Isabel Müller als Vorsitzende des Gesamtelternbeirats eine Woche vor der Ausschusssitzung an die Stadtverwaltung und die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats sandten. Dabei verwiesen sie auf Paragraph 5a des Kindertagesbetreuungsgesetzes Baden-Württemberg, wonach der Gesamtelternbeirat bei übergreifenden und grundsätzlichen Angelegenheiten der Erziehung, Bildung und Betreuung rechtzeitig zu beteiligen sei. Die Voraussetzungen seien gegeben, geschehen sei aber nichts. Man habe eher durch Zufall erfahren, dass eine Beratung und Beschlüsse zum Kinderbetreuungs-Bedarfsplan für 11. Mai auf der Tagesordnung standen.

Das Storchennest als Stein des Anstoßes

Ganz besonders störten sich die Elternvertreter an der Vorgehensweise des BBS in der Kita Storchennest in Obersulmetingen. Man habe vernommen, dass zum neuen Kindergartenjahr eine der beiden Gruppen aufgelöst werden soll und die Kindergartenleitung bereits jetzt in eine größere Einrichtung versetzt worden sei, um die tarifliche Eingruppierung zu sichern. Ferner sei Druck auf die Mitarbeitenden des Storchennests ausgeübt worden, die Leitung zu übernehmen, da man sonst eine externe Leitung einstellen müsse und die Einrichtung dadurch um eine Stelle überbesetzt sei.

Stadtverwaltung wehrt sich - lenkt aber ein

Sigrid Scheiffele wehrte sich gegen solche Vorwürfe und verwies darauf, dass für einzelne Einrichtungen deren Elternvertreter und nicht der Gesamtelternbeirat zuständig sei. Dennoch lenkte die Verwaltung ein und sah von einer Beschlussfassung im Ausschuss ab, um laut Scheiffele “weitere Berechnungen vornehmen und Gespräche führen zu können”. Diese stellte Oberbürgermeister Ingo Bergmann dem Gesamtelternbeirat in seiner Antwortmail in Aussicht. Er verteidigte darin zwar das Vorgehen der Verwaltung, man habe dem Ausschuss mit der Vorstellung der Bedarfsplanung “nur die naheliegenden Änderungen zum Beschluss” vorlegen wollen, alle darüber hinausgehenden Themen werde man “in Absprache mit den Kitaleitungen und -teams und selbstverständlich mit dem Gesamtelternbeirat abstimmen”. Vorgesehen sei dies wie in den Vorjahren in einer Kuratoriumssitzung mit allen Beteiligten im Juni, in der auch über eine Anpassung der Elternbeiträge gesprochen werde. Erst danach sollten konkrete Beschlussvorschläge in die Gemeinderatssitzung im Juli eingebracht werden.

Prill und Müller zeigten sich einverstanden mit der Reaktion aus dem Rathaus, betonten aber in einer weiteren Mail an die Stadtverwaltung, dass die geplante Ermächtigung für “bedarfsorientierte Maßnahmen” zu weit ginge und zu unbestimmt sei, “weil sie strukturelle Eingriffe in Angebot/Platzkapazitäten/Organisation ermöglicht – also gerade das, was nach Ihrer Rückmeldung eigentlich „später“ gemeinsam beraten werden soll. Im Gespräch mit CarlL erklärte Nikolai Prill, dass es ihnen um einen konstruktiven Austausch und eine frühzeitige Einbindung des Gesamtelternbeirats ging. Allerdings würde die Zeit bis zur Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses am 6. Juli nun denkbar knapp. Im vergangenen Jahr habe dies ganz gut funktioniert, etwa mit einer gemeinsam gestalteten Umfrage unter Eltern und Personal zur Kita-Situation in Laupheim, aus der zielführende Maßnahmen abgeleitet worden seien. Leider habe man diese Umfrage dieses Jahr an einen externen Partner vergeben. Angesichts der landesweiten Diskussionen um die Geldsorgen vieler Kommunen befürchtet der Gesamtelternbeirat, dass die Stadt Laupheim die erforderlichen Sparmaßnahmen zu Lasten der Qualität in der Kinderbetreuung umsetzen wird.

Dem hielt Sigrid Scheiffele in ihrem Bericht entgegen, dass man ausgesprochen viel für die Sicherung von Fachkräften und die Qualität unternehme. Auf zehn Seiten führt sie unterschiedliche Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung, zur Motivation der Kitateams, zur Umsetzung des Inklusions- und Integrationskonzepts der Stadt Laupheim und zur Qualität etwa der frühkindlichen Bildung an. Beispiel: Die Stadt Laupheim beteiligt sich mit bis zu 34.000 Euro am Sprach- und Familienbildungsprogramm “Schritt für Schritt - wir gehen mit”, bei dem Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren unter pädagogischer Anleitung im Beisein ihrer Eltern die deutsche Sprache in spielerischer Form erlernen.

Noch ist er Baustelle, doch im Herbst soll der Kindergarten Radstraße wieder mit quirligem Leben gefüllt werden. Foto: Schick

Kindergarten Radstraße: Im Herbst wieder “daheim”

Der Beschluss, diese Mittel erneut zur Verfügung zu stellen, wurde nun ebenso auf die nächste Sitzung vertagt wie ein Beschluss über eine Personalaufstockung im Kindergarten Radstraße. Dort soll, nach der im Herbst vorgesehenen Rückkehr in die erneuerten Räume, innerhalb der bisherigen drei Gruppen durch Umwandlung eine Ganztages- und Verlängerte-Öffnungszeiten-Betreuung angeboten werden. Dies und die geplante Eröffnung einer vierten Gruppe ab dem Jahr 2028 erfordern 3,8 Vollzeitstellen mehr als bisher.

Im Ausschuss gab es viel Lob für den hier abrufbaren Jahresbericht (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) des BBS, der laut Martina Miller (SPD) jedoch “ein wenig überschattet” worden sei durch die Kritik des Gesamtelternbeirats. Sie hätte der “Generalvollmacht” für das BBS für bedarfsorientierte Maßnahmen auch nicht zugestimmt. Erwin Graf (Freie Wähler) begrüßte die Einbindung der Eltern in die Bedarfsplanung, und auch Clemens Graf Leutrum fand es “gut, dass wir die Eltern nochmals ins Boot geholt haben und nun diese zusätzliche Schleife fahren”. Dass man aktuell zu viele Plätze habe, dürfe man ruhig genießen, “denn es kann sich schnell wieder ändern”. Auf jeden Fall sei man bei dem Thema besser aufgestellt als beim Thema Schule.

+++ VeranstaltungsCARLLender

Was läuft in nächster Zeit?

14.05.
ab 11 Uhr, Zeltfest Baustetten, Non-Stop-Blasmusiktag. Eintritt frei.
ab 11 Uhr, Frühlingsfest Oberholzheim, Vatertagsfest, mit Mittagessen und abends Party mit “Die Bande”.

14.05.
11 Uhr, Rottumhalle, Relegation daheim: Aufstiegsrunde zur Handball-Oberliga der Männer, u.a. mit HV RW Laupheim. Spielplan hier. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

15.05.
ab 17 Uhr, Zeltfest Baustetten, After-Work-Burger-Night, Eintritt frei.

15.05.
18 und 20 Uhr, Carl’s Kino, Tragikkomödie: “Louise und die Schule der Freiheit”, Karten und Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

16.05.
9 Uhr, Tischtennis-Stadtmeisterschaften, Rottumhalle.
15.30 Uhr, Olympia-Stadion, Heimspiel des FV Olympia gegen den SV Reinstetten mit Vorstellung des neuen, besonderen Laupheimer Trikots in der Halbzeitpause.
21 Uhr, Frühlingsfest Oberholzheim: Feststadelmusikanten.

17.05.
9 Uhr, Tischtennis-Stadtmeisterschaften, Rottumhalle.
13 Uhr, „Internationaler Museumstag“, mit Führungen durch die Dauerausstellung „Jüdische Beziehungsgeschichten“, durchs Schloss (14 Uhr), über den Judenberg mit Friedhof und Bronner’s Haus (15 Uhr) und durch die Sonderausstellung “Laupheim im Herzten - das Fotoarchiv von Theo Miller”. Eintritt und Führungen kostenlos.
11 Uhr, Frühlingsfest Oberholzheim, Frühschoppen. und Mittagessen. mit Blasmusik.

19.05.
14 Uhr, Museum, kurz und gut: ein erster Blick ins Museum.

21.05.
19 Uhr, Laemmle-Kino, VHS-Filmreihe “Der schwäbische Film”: “Tschappel” (Folge 1 bis 4), mehr Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Eure öffentliche Veranstaltung fehlt?
Das Projekt
CarlL ist erst am Anfang, das gilt auch für den VeranstaltungsCARLLender. Veranstaltungstipps werden gerne angenommen per Mail an reiner@carll.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Liebe CarlL-Community,

um den kostenlosen Newsletter und künftig auch die Website mit Informationen zu füllen, ist die Mitarbeit von Vereinen, Unternehmen und Veranstaltern gefragt: Schickt eure Texte, Fotos, Termine an reiner@carll.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

… und: macht Werbung für CarlL, leitet den Newsletter weiter und weist darauf hin, dass man sich jederzeit selbst als Empfänger registrieren kann. Und zwar hier:

Du möchtest die bisherigen Newsletter lesen? Dann hier klicken:

Zur Person:

Ich bin Reiner Schick, 60 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Söhne (9 und 14 Jahre). Ich stamme aus Bronnen, wohne aber seit 20 Jahren in Laupheim. Die meisten von euch werden mich als langjährigen Redakteur der Schwäbischen Zeitung kennen, für die ich mehr als 30 Jahre lang tätig war - zunächst 18 Jahre in Biberach im Lokalsport, dann zehn Jahre in Laupheim und zuletzt sechs Jahre in Ehingen, jeweils als Redakteur für Lokales. Zum 1. Mai 2025 habe ich die SZ verlassen - um etwas Neues zu wagen: Das in Laupheim bislang einmalige Projekt CarlL.

Warum CarlL?

Die Antwort ist naheliegend: Der Titel ist eine Hommage an die wohl berühmteste Laupheimer Persönlichkeit, Carl Laemmle. Auch er hat mit der Gründung einer Filmstadt in den USA einst etwas Neues gewagt - und was daraus geworden ist, weiß jeder. Warum also nicht jemanden, der vor gut 100 Jahren Hollywood den Weg geebnet hat, zum Vorbild für ein Medienprojekt nehmen? Das zweite, große L in CarlL steht für Laemmle, Laupheim, Lokaljournalismus - sucht’s euch aus.

Sujet Laupheim