Endlich ist der Frühling da. Veronika, der Spargel wächst und die Erdbeeren auch! Die neuesten Kochbücher stehen in den Regalen und läuten sogar schon den Sommer ein. Mit Kerstin aka Elbkombüse (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) habe ich schon ausführlich über die Neuerscheinungen im Frühling gesprochen - mehr dazu findest du in der entsprechenden Podcast Folge, die ich dir auch weiter unten verlinkt habe.
Mein SUB (Stapel ungetesteter Bücher) ist auf erfreuliche Art gewachsen und ich geb dir hier einen Einblick von meinem ersten Eindruck. Aus ein paar habe ich aber auch schon gekocht und kann direkt mehr berichten.
Die aktuellen Podcast Folgen
Monika Schlitzer war 25 Jahre beim DK Verlag und hat Kochbüchern dort ihren ganz besonderen Platz verschafft. Dafür hat sie 2025 die besondere Ehrung des Deutschen Kochbuch Preises erhalten - und ich habe sie direkt für ein ausführliches Gespräch in den Podcast eingeladen. Inzwischen hat sie dafür Zeit - denn sie darf sich jetzt rein privat mit Kulinarik und Kochbüchern beschäftigen nach einem langen und erfolgreichen Berufsleben.
Wusstest du, dass Dank ihr Jamie Oliver in Deutschland so erfolgreich wurde? Und direkt danach hat sie Yotam Ottolenghi für den deutschen Mark entdeckt. Allein die beiden liefern abendfüllende Anekdoten, die sie gerne geteilt hat.
Welche Kochbücher ich mir direkt im Anschluss an das Gespräch gekauft habe, verrate ich dir weiter unten.
Hör mal rein! (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp haben mit “Essen und Essen lasse (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)n” (*) ein Buch über Ernährung geschrieben, das alles andere als ein Ernährungsratgeber ist. Es geht viel mehr darum, warum wir so über Essen denken und sprechen, wie wir es tun: Oft mit schlechtem Gewissen und selten frei und richtig genussvoll.
Woher kommt diese Ernährungsverwirrung, die alles immer komplizierter macht und was kann man dageben tun? Das kannst du in dieser Folge des Kochbuch Podcasts hören, in der Nora zu Gast ist.
Hör mal rein! (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Der Kochbuch Podcast ist ein Projekt, das ich ganz alleine stemme - Redaktion, Moderation und Produktion liegen bei mir. Wenn dir gefällt, was du hörst und liest, dann würde ich mich über deine Unterstützung freuen. Dein Beitrag sichert den Fortbestand des Podcast. Hier findest du alle Unterstützungspakete, die es gibt:
Mein SUB Stapel:
Ich hatte es oben schon angekündigt: Direkt nach der Folge mit Monika Schlitzer musste ich erstmal impulshaft Kochbücher kaufen. Ich konnte mich immerhin selbst soweit kontrollieren, dass ich mich auf drei Bücher beschränkt habe. Diese drei mussten allerdings Dank der ihrer Empfehlung bei mir einziehen und ich freue mich aufs Ausprobieren:
Claudia Rodens Buch “Mittelmeerküche” klingt so verlockend wie ein lauter Sommerabend vor vollen Tellern.
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Ich liebe es japanisch zu kochen und freue mich immer über Kochbuch Tipps in diese Richtung. Drum wurden meine Ohren ganz groß, als Monika Schlitzer dieses Buch im Podcast erwähnte:
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Und dann hab ich noch von Sam und Sam Clark “Casa Moro” antiquarisch bestellt. Es klang einfach so verlockend, was Monika Schlitzer erzählt hat!
Mit Kerstin aka Elbkombüse hatte ich ausführlich im Podcast über die neuen Kochbücher der Saison gesprochen. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse endetet die Winterflaute und gab gefühlt ein Highlight nach dem nächsten. Einige sind inzwischen auch bei mir eingezogen:
BBQ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (*) von Jamie Oliver
Dirty Bistro (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (*) von Max Strohe
Gut bei Hitze (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (*) von Katharina Seiser
Sommerhaus Küche (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (*)von Michaela Fuchs
Die Holzofen Bibel (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (*) von Anita Klarmann
Pasta & Verdura (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (*) von Cettina Vicenzino (hier die aktuelle Podcast Folge dazu) (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Ich werde direkt ganz hungrig, wenn ich an all die tollen Rezepte denke, die in diesen Büchern darauf warten, von mir entdeckt zu werden. Wenn du Kerstins und meine Zusammenfassung noch einmal hören möchtest, dann findest du die Podcast Folge hier. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Meine Kochbücher des Monats:
Ich habe mich bereits zwei Neuerscheinungen dieses Frühlings ausgiebig gewidmet:
Zunächst “Meine grüne französische Bistro Küche” (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (*) von Anne-Katrin Weber. Was für ein tolles Buch! Die Rezepte machen richtig Spaß und die Bildwelt nimmt uns mit in Anne-Katrins Garten, nach Frankreich und hin zu ihrer Idee von französischem Sommer und Genuss.
Ich habe sogar mein Lieblingsrezept für Madeleines eingemottet, nachdem ich das Rezept aus diesem Buch getestet habe. Oder um mit den Worten meiner Kinder zu schreiben: Die schmecken wie die anderen, nur sehr viel besser.
Ich glaube, dieses Buch bleibt noch länger in meiner Küche stehen. Für Kleinigkeiten zum Apero oder als Vorspeise und für leckere Gemüsegerichte. Und ich freue mich jetzt schon auf die Feigen Zeit - da finden sich in einem Kapitel extra schöne Rezepte im Buch.
Anne-Katrin war übrigens schon im Podcast. Hör mal hier rein. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Und vielleicht hab ich mit ihr auch über ihr neues Buch schon wieder eine Folge aufgenommen - mehr dazu in Kürze!
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Das zweite Buch, dem ich mich gerade jetzt widme, ist dieses hier:
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“Sommer” (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (*) ist das zweite Buch von Saint John Studio - Jule und Sarah - und widmet sich dem Frühling und Sommer. Damit schließt es auch den Jahreskreis hin zum ersten Buch “Winter” (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (*). Wieder geht es um Gastfreundschaft, um das gemeinsame Essen und die Dinge, die wir dann auf den Tisch stellen wollen: Lecker, lässig und mit dem gewissen Etwas.
“Elisabeths Rhabarberkuchen” wurde schon getestet - besonders schön war er nicht bei mir (wobei meine Mutter was anderes behauptet). Aber sehr sehr lecker und einfach gemacht.
Mein Rezept des Monats:
Wovon ich im Moment nicht genug bekommen, sind Erdbeeren. In einem anderen Leben habe ich übrigens mal auf einer Erdbeer Plantage gearbeitet - in dem Häuschen, in dem man die selbstgepflückten Früchte wiegt und bezahlt. Ich kann ohne Probleme 1 kg Erdbeeren wegputzen, habe ich da gelernt.
Und weil ich möchte, dass auch deine Erdbeeren so lange wie möglich frisch bleiben, ist mein Rezept des Monats diesmal ein Tipp für den Kühlschrank:
Wenn du nach Hause kommst, dann sortiere die frisch gekauften roten Schätzchen direkt auf einen ausreichend großen Teller, wo sie nebeneinander liegen können. Berühren dürfen sie sich, manchmal geht es auch nicht anders, dass noch ein paar in zweiter Reihe oben drüber liegen.
Wasch sie nicht sofort sondern erst wenn du sie isst! Dadurch, dass sie alle nicht mehr übereinander liegen sondern nebeneinander, reduzierst du die Gefahr, dass eine einzige mit Macke alle angrenzenden kaputt macht. Denn die mit der leichten Macke oder Delle oder weichen Stelle, die isst du sofort. Nur die mit intakter Hülle kommen in die Reserve - falls du dich soweit im Griff hast, nicht alle sofort zu essen. Nachdem sie außerdem schön trocken sind, ist die Chance, dass sie länger halten, maximal groß. Probier es mal aus!
Du hast einen besseren Tipp? Ich bin sehr gespannt - her damit!
Mein Lebensmittel des Monats:
Erdbeeren, Rhabarber und Spargel. Davon kann ich nicht genug bekommen. Und weil ich am liebsten saisonal esse, muss ich mich jetzt damit vollessen, solange es geht.
Mein Rhabarber im Garten wächst immer zu zaghaft für eine ernstzunehmende Ernte. Mein Markteinkauf eskaliert deshalb immer völlig. Aber ich hab große Hoffnung, was die Erdbeeren im Hochbeet angeht. Die meisten Pflänzchen sind schon dreimal mit mir umgezogen!
So, jetzt muss ich dringend noch ein bisschen griechischen Joghurt mit Erdbeeren und Rhabarberkompott (ohne Zucker, mit etwas Vanille) essen.
Bis bald und bis dahin guten Appetit!
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