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They say…Nicht alle Männer

Redaktion free.fem.minds Magazin

But…

Pendant zum Fall Pelicot in Aachen.

Ein Mann betäubte und missbrauchte seine Ehefrau wohl jahrelang. Der 61-jährige soll die Taten gefilmt und online mit tausenden Nutzern geteilt haben.

53.451.

Frauen wurden als Betroffene von Sexualstraftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 erfasst.

938.

938 versuchte Tötungen von Frauen wurden 2023 im ersten geschlechtsspezifischen Lagebild des Bundeskriminaltamts zu Gewalt gegen Frauen erfasst. 360 davon als vollendete Femizide.

308.

308 geschlechtsspezifische Tötungen von Frauen und Mädchen wurden in 2024 in der PKS erfasst. Das Dunkelfeld? Unbekannt.

Vergewaltiger-Netzwerk auf Telegram.

Das Funk-Format strg+f hat ein Vergewaltiger-Netzwerk auf Telegram aufgedeckt. Mehr als 70.000 Männer teilen auf der Plattform Fotos, Videos und Anleitungen. Viele filmen live und geben Tipps, wie sich die eigene Schwester oder Ehefrau betäuben und missbrauchen lässt. Die (unentdeckten) Täter: 70.000 Männer in Deutschland.

Trennung. Mann zündet Ex-Partnerin an und ermordet sie.

Im März 2025 zündet ein Mann seine Frau in der Straßenbahn vor den Augen anderer Menschen an. Sie stirbt. Er steht für den Femizid an seiner Ex-Partnerin wegen Mordes in Gera vor Gericht. Seine Erklärung: Er habe verhindern wollen, dass sie nach der Trennung ein selbstbestimmtes Leben führt.

Jeder 3. Mann findet Gewalt gegen die Partnerin okay.

Die Studie Spannungsfeld Männlichkeit des Kinderhilfswerks Plan International Deutschland zeigt 2023 erschreckende Zahlen: 33 Prozent der befragten Männer zwischen 18 und 35 Jahren finden Gewalt an der Partnerin akzeptabel. Sie könnten verstehen, wenn ihnen oder anderen Männern im Streit gelegentlich die Hand ausrutscht. 34 Prozent seien der Umfrage nach bereits selbst handgreiflich geworden oder trauen sich derartige Handlungen zu, um der Frau Respekt beizubringen.

3,2 Milliarden durch Nicht-Zahler.

Im Jahr 2024 zahlte der Steuerzahler rund 3,2 Milliarden Euro Unterhaltsvorschuss an alleinerziehende Eltern (meist Mütter), weil der andere Elternteil keinen Unterhalt leistete. Alleinerziehende Mütter sind durch Kinder und Teilzeitarbeit die am stärksten von Armut bedrohte Gruppe in Deutschland, wobei laut Studien der Bertelsmann Stiftung 41 Prozent aller Alleinerziehenden als einkommensarm gelten.

KI-Content zu Femiziden.

KI-Content zu Morden an Frauen verbreitet sich in den sozialen Netzwerken. Immer mehr Videos tauchen unter anderem auf YouTube auf, in denen Frauen stranguliert werden, weitere Gewalt erfahren und getötet werden. Die Inhalte sind KI, die Nutzer real. Mehrere tausend Likes generiert jeder Beitrag.

Sujet Gewalt gegen Frauen

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