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Eine Ode an die Kykladen

Mit Tipps für Mykonos, Naxos, Santorini, Aegina, Andros, Paros, Antiparos, Serifos, Ios, und (das Beste zum Schluss): Sifnos

Unsere erste gemeinsame Kykladen-Reise: Hier 2022 auf Andros.

Kalimera ihr Lieben und wow, da ist ganz schön was zusammengekommen in den letzten vier Jahren. Vor vier Jahren habe ich die Kykladen entdeckt. Wobei ich als junger Teeni schon mal auf Santorini war und schon damals fand: einer der schönsten Orte der Welt.

Seit vier Jahren erkunde ich jetzt jeden Sommer eine andere Kykladen-Insel, manchmal auch zwei oder drei, und ich sags euch ganz ehrlich: Für mich ist der “griechische Sommer” zum absoluten Sehnsuchtsort geworden. Wenn ich die blau-weiße Fahne sehe, (blau-weiß eh beste Kombination für Fahnen), springt mein Herz. Wenn ich das erste Mal wieder auf dem Rücken im kühlen Inselmittelmeer treibe, spüre ich einen inneren Frieden, der mir im Rest des Jahres leider meist fehlt. Vor allem in den letzten zwei Kriegsjahren sind die griechischen Inseln meine Inseln des Glücks geworden. Ich liebe das Essen, ich liebe die Freundlichkeit der Menschen, ich liebe das Meer, die kleinen Kirchen, die überall wie kleine Wölkchen auf den Hügeln sitzen, ich liebe, dass es so schön und doch selten perfekt ist. Achso, und ich mags auch, dass der Meltemi-Wind die Kykladen selbst im Hochsommer kühl hält. Also kühl - gesehen aus Tel Aviv eben.

Wie gewünscht habe ich mich jetzt mal rangesetzt und aufgeschrieben, wo es wie und warum am nettesten ist. Achso, und zuerst einmal ein allgemeiner Tipp. Wir fliegen eigentlich entweder nach Athen oder fast besser noch direkt schon auf eine Kykladen-Insel (zB Mykonos oder Santorini), mieten uns ein Auto und machen den Rest dann mit Fähren. Gerade auf den kleineren Inseln gibt es kaum Taxis und die Mietautos sind oft teurer, als wenn man es in Athen oder auf einer größeren Insel bucht. Die Preise für die Fähren sind allerdings in den letzten Jahren echt explodiert, also müsst ihr für euch schauen, wie es finanziell mehr Sinn macht. Grundsätzlich finde ich die Kykladen immer noch recht erschwinglich, Restos sind definitiv teurer geworden, aber wenn ich das mit unserem All-Inclusive-Urlaub auf Zypern vergleiche, geht es immer noch (und das Essen ist definitiv besser). Außer Myko und Santorini natürlich, die sind teuer, aber okay, dazu kommen wir gleich.

Zweite wichtige Anmerkung in Zeiten wie unseren: Wir haben dieses Jahr extrem viele Israel-feindliche Graffiti gesehen (schon auf Santorini wurden wir mit “Fuck Israel” an einer Wand neben dem Flughafen begrüßt), aber jedes Mal, wenn wir den Griechen erzählt haben, wo wir herkommen, gab es nur die freundlichsten Worte. Fühlt sich trotzdem mies an, wenn der Hass einen überall so verfolgt. Aber das ist ja leider im Moment praktisch überall in Europa so.

So. Los gehts. Hier kommt jetzt mein very personal Guide für die Kykladen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber Mühe gegeben habe ich mir trotzdem. Deswegen leider Paywall. Arbeit sollte bezahlt werden. Sorryyyyy….

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