Bevor sich das hauseins-Team in die Feiertage verabschiedet, haben wir einen Einblick hinter die So many Voices Kulissen für euch, beantworten drängende Fragen und hören zusammen unserer Keynote-Speakerin zu.
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Wie auch schon im letzten Jahr (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) haben wir auf der großen Bühne der So many Voices die Vorträge und Panels mitgeschnitten und werden diese ab heute peu à peu veröffentlichen. Den Anfang macht Jeanne Drach mit ihrer Keynote „Zu crazy für diesen Podcast?! Warum wir mehr spinnen sollten“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Wenn ihr die Konferenz also dieses Jahr verpasst haben solltet und nochmal nachhören möchtet, worum es auf der großen Bühne ging, dann hört doch mal rein! Den Mitschnitt findet ihr im Feed des hauseins Podcasts (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
Falls ihr bei der Konferenz vor Ort wart und euch gefragt habt, warum bestimmte Sachen so laufen, wie sie laufen, haben wir jetzt (hoffentlich) die Antworten auf eure Fragen. Auf unserer Website findet ihr ein FAQ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) mit den Fragen, die uns häufig zur So many Voices gestellt werden oder die oft in den Feedback-Bögen aufgetaucht sind.
Diese Folgen solltet ihr nicht verpassen
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Halbe Katoffl: Militsa Tekelieva (BUL): Witzigsein im Ausland, Strebermodus & Der Heimweg als Podcast (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
In dieser Folge „Halbe Katoffl“ hat Frank Militsa Tekelieva zu Gast. Sie ist Podcast-Produzentin und „Head of Sound“ von Pool Artists in Berlin. Podcastnerds kommen in dieser Folge also auf ihre Kosten!
Mit Frank spricht Militsa Tekelieva über westeuropäische Ignoranz gegenüber Osteuropa, weshalb es ihr schwerfiel, in Deutschland Freundschaften zu schließen und über die Schwierigkeit, in einer anderen Sprache witzig zu sein. Über ihren Strebermodus, ihr Liebe für Projekte und ihre sehr persönlichen Podcast-Reise „Der Heimweg“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Geschichte wird gemacht: Frauen im Streik: „Migrantische Frauen und deutsche Frauen, wir haben alle zusammengehalten!“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Kita-Streiks, die Krankenhaushausbewegung oder die Pflege: Im Moment werden viele Streikbewegungen von Frauen angeführt. Auch wenn diese Dominanz von Frauen bei Streiks eine neuere Entwicklung ist, waren Frauen schon immer Teil der Arbeitskämpfe – auch, wenn die Gewerkschaften erst ab den 70er Jahren verstanden, wie wichtig es war, Themen wie Gleichberechtigung in den Fokus zu nehmen.
In dieser Folge spricht Maria mit Irina Vavitsa, die als sogenannte Gastarbeiterin nach Deutschland kam und 1973 einen wilden Streik in ihrem Betrieb mitorganisierte. Und wir hören Vida Otzik, Mitarbeiterin des Charité Facility Managements, die dieses Jahr mit der Krankenhausbewegung für die Bezahlung nach Tarifvertrag streikte. Außerdem erklärt Soziologin Ingrid Artus, wieso es seit den 90er-Jahren zu einer Feminisierung von Streiks kam und Alexa Wolfstädter von Ver.di Frauen berichtet, wie Frauen heute die Arbeit in den Gewerkschaften maßgeblich prägen.
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Das hört hauseins
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Katrin empfiehlt: The Birth Keepers (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Meine beiden Kinder sind nicht im Krankenhaus geboren worden, denn ich hatte damals kein Vertrauen in Krankenhäuser und Ärzte. Wäre ich zu dieser Zeit, wie hunderte andere Frauen in den letzten Jahren, auf Social Media über die „Free Birth Society“ gestolpert, ich glaube, ich wäre leichtes Fressen gewesen.
Umso wichtiger ist die investigative Recherche von Sirin Kale und Lucy Osborne für den Guardian, zu hören im Podcast „The Birth Keepers“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Die beiden Journalistinnen haben mit Wegbegleiterinnen und früheren Anhängerinnen der Bewegung gesprochen, die nur auf den ersten Blick eine empowernde Agenda verfolgt. Schaut man genauer hin, dann sieht man, dass hier alle Kriterien einer gefährlichen Sekte erfüllt werden: Die Köpfe der Bewegung beuten (teils berechtigte) Ängste aus, propagieren den Ausstieg aus „dem System“ und machen fett Kasse. Ihre Prinzipien sind unantastbar, Widerspruch unmöglich. Die Folge: tote Babys, traumatisierte Eltern.
Beim Hören hab ich viel Wut gespürt - gerade weil die betroffenen Frauen sich in einer vulnerablen Situation von Scharlatanen haben einlullen lassen, die das Blaue vom Himmel versprechen, aber sich wegducken, wenn es ernst wird.
Danke fürs Lesen!
So, das war’s für dieses Jahr. Wir wünschen euch entspannte Feiertage und für 2026 alles Gute, Gesundheit und coole Podcastprojekte!
Wenn ihr Anregungen zum Newsletter habt, eine Idee für einen Podcast pitchen möchtet oder mehr über hauseins erfahren wollt, meldet euch bei uns: info@hauseins.fm (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Liebste Grüße und schönes Podcasthören wünscht euch
Katharina