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What a blessing

Das Leben braucht nur eine Zutat: ein wildes Herz, das in der Brust schlägt

Man sollte meinen, dass eine Frau, die Woche für Woche über die kleinen und großen Dramen des Lebens schreibt, nichts mehr so schnell aus der Bahn wirft. Dass sie nicht an einem Dienstagnachmittag innerlich zitternd wie ein Hasenfuß durch die Straßen huscht, als ginge sie zum Schafott statt zum Arzt. Diese Frau war ich, der Dienstag liegt schon eine Woche zurück, und ich bete, dass anderen meine Notizen mehr Zuversicht geben als mir. Ach, ist bestimmt nichts Schlimmes, beruhigte ich mich seit Monaten. Immer dann, wenn er zurückkam, der Schmerz. Dieses Ziepen genau dort, wo mein Herz liegt. Immer dann, wenn ich mich im Schlaf nach links warf oder tief einatmete oder ausatmete. Erst in der Nacht zuvor hatte es mich plötzlich wieder durchzuckt, und nun, am helllichten Tag, war es immer noch da und machte mir Angst. Monatelang sagte ich immer wieder zu mir, dass es sicher eine gefährliche Herzerkrankung sei. Monatelang sagte ich immer wieder zu mir, dass es sicher harmlos sei. Weil, so plötzlich, wie es gekommen war, war es auch immer wieder verschwunden, das komische Gefühl, das schmerzhafte Ziepen, die Angst. Letzten Dienstag dann entschied ich, dass es nicht schaden kann, bei meinem Hausarzt vorzusprechen, einen Termin zu machen für einen Check-up. Damit ich etwas Schwarzes auf Weiß habe, statt nur ein vages Gefühl. Damit ich eine Bestätigung von außen bekomme, dass in mir drinnen alles in bester Ordnung ist. Da saß ich

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