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Die Macht der „Symbolbilder“

Liebe Community,

die Verwendung sogenannter „Symbolbilder“ ist im Journalismus gang und gäbe. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn es kein konkretes Foto der Person, des Ereignisses oder des Themas gibt, über das man berichtet.

Mit der Wahl des Symbolfotos will die Redaktion aber auch etwas ausdrücken – so wie es bei jeder Bebilderung der Fall ist.

Bei „Heute.at“ ist es zum Beispiel auffällig, dass bei Berichten über Abschiebungen auch heute noch gerne dasselbe Foto eines schwarzen Mannes, der 2024 rückgeführt wurde, verwendet wird:

Die Macht der „Symbolbilder“ ist dabei nicht zu unterschätzen: Wird bei Abschiebungen straffälliger Personen immer wieder ein schwarzer Mann gezeigt, prägt sich genau dieses Bild ein.

Ein anderes Lieblings-Sujet hat „Heute“ hingegen beim Thema „Sozialhilfe“: Dort werden immer wieder dieselben Fotos von kopftuchtragenden Frauen mit Kinderwägen gezeigt, die durch die Straßen spazieren.

Wer diese Frauen sind und ob sie tatsächlich Sozialhilfe beziehen, weiß niemand. Die immer gleichen Symbolbilder bedienen jedenfalls Klischees und können Vorurteile verstärken.

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Liebe Grüße
Andrea

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