Zum Hauptinhalt springen

artechock 16.04.-22.04.2026

Kaum eine Woche ohne einen Nachruf. Dieses Mal ist es Mario Adorf, den wir verabschieden. Doch zum Glück hat das Kino uns schon immer gelehrt, mit dem Tod “besser” umzugehen. Und gerade diese Wochestartet ein Film, der auf sehr ungewöhnliche und beeindruckende Weise dieses Verlusterlebnis in eine Geschichte überführt. Auch alle anderen Filme, die diese Woche anlaufen und die wir besprechen, sind ausnahmslos sehenswert. Trost genug also.

Nachruf:

Festival:

Filmreihe:

  • Ein Meer, viele Geschichten (Öffnet in neuem Fenster)
    Der Circolo Cento Fiori zeigt an fünf Sonntagen vom 19. April bis 17. Mai 2026 die Filmreihe Mediterraneo: un mare di storie. Das Mittelmeer verbindet Europa, Afrika und Asien – als Raum von Begegnung, Urlaub und Herkunft, aber auch als Fluchtweg zwischen Hoffnung und Tod – von Elke Eckert

Neue Kritiken:

  • Allegro Pastell (Öffnet in neuem Fenster) (D 2025)
    Life is good – oder? Film versus Buch: Anna Rollers Verfilmung von Leif Randts Roman „Allegro Pastell“ – Kritik von Katrin Hillgruber

  • Das Glück der Tüchtigen (Öffnet in neuem Fenster) (D 2025)
    Wenn das Leben die Preise diktiert: Zwischen Reihenhaus, Kryptochaos und Supermarkt. Franz Müller wirft in seiner Tragikomödie einen so gnadenlosen wie zärtlichen Blick auf Alltag, Klassenfragen und fragile Lebensentwürfe. Wir spüren diesem Patchwork in vier Kurzkritiken nach. – Kritiken von artechock-Redaktion

  • Kill Bill: The Whole Bloody Affair (Öffnet in neuem Fenster) (USA 2003/04)
    Zeit, Zorn und Zärtlichkeit: Eine Wiederbegegnung mit Kill Bill (Öffnet in neuem Fenster), in vier Stunden und nach 20 Jahren – Kritik von Thomas Willmann

  • Missing*Link (Öffnet in neuem Fenster) (D 2024)
    Was fehlt, sind wir: Michael Baumann verdichtet in seinem überzeugenden Familienstellen Patchwork-Realität zu einem psychologisch präzisen Drama über Nähe, Angst und den Schwindel der Freiheit – Kritik von Axel Timo Purr

  • Normal (Öffnet in neuem Fenster) (CDN/USA 2025)
    Ruhe bewahren, Ärger ersparen: Was als verschneite Provinzposse beginnt, entpuppt sich in Derek Kolstad Drehbuch und Ben Wheatleys Inszenierung als präzise Studie über Gewalt, Verdrängung und fragile Ordnungen – Kritik von Axel Timo Purr

  • Vier minus drei (Öffnet in neuem Fenster) (Ö/D 2025)
    Leben als Leerstelle: Zwischen Körper, Erinnerung und Kontrollverlust: Adrian Goiginger macht aus einer Tragödie ein verstörend lebendiges Kino der Ambivalenz
    – Kritik von Axel Timo Purr

Neue Videokritik:

  • Vier minus drei (Öffnet in neuem Fenster)
    Gleichung ohne Zahlen: Adrian Goigingers Bestselleradaption geht ein schweres Thema ungewöhnlich an und brilliert durch seine Schauspieler, finden Thomas Maiwald und Stefan Rutz.

Cinema Moralia:

0 Kommentare

Möchtest du den ersten Kommentar schreiben?
Werde Mitglied von artechock Filmmagazin und starte die Unterhaltung.
Mitglied werden