Zum Hauptinhalt springen

Best-of-seven: Unsere Eishockey-Woche

von Bernd Schwickerath und Christoph Fetzer

In den Best-of-seven blicken wir auf die Highlights der Eishockey-Woche.

Thema der Woche: Die Reise der Pinguine

Dürfen die Fans der Krefeld Pinguine in dieser Saison die Rückkehr in die DEL feiern? Bild: City-Press

Wer dieser Tage am Krefelder Rathaus vorbeikommt, merkt sofort, dass gerade eine besondere Zeit des Jahres ist. Dort, wo sonst die üblichen Flaggen von Stadt, Land, Bund und EU wehen, ist nun gleich mehrfach das Pinguine-Wappen zu sehen. Warum? Das hat Oberbürgermeister Frank Meyer der Rheinischen Post erklärt: „Es war bisher eine großartige Saison der Pinguine. Jetzt geht es ums Ganze, jetzt geht es darum, die Meisterschaft in der DEL2 zu gewinnen. Und ganz Krefeld drückt der Mannschaft und dem Verein die Daumen.“

Bislang klappt das ganz ausgezeichnet. Nachdem der KEV bereits die Hauptrunde mit 39 Siegen, 114 Punkten und einer Tordifferenz von plus 78 abgeschlossen hatte, geht es in den Play-offs so weiter. Das Viertelfinale gegen den EV Landshut war nicht nur eine kurze Angelegenheit, es untermauerte auch noch mal klar, dass es die Krefelder diese Saison ernst meinen: vier Spiele, vier klare Siege mit jeweils mindestens drei Toren Abstand.

Los ging das mit einem entspannten 4:1 zu Hause. Danach folgte ein 12:4 – der höchste Sieg in der Geschichte der DEL2-Play-offs. So extrem ging es zwar nicht mehr weiter, aber auch mit dem 5:2 im zweiten Heimspiel konnte die KEV-Gemeinde gut leben. Erst im letzten Spiel der Serie an diesem Dienstag zeigten sich die Landshuter – im Laufe der Saison immerhin selbst mal Tabellenführer und über Monate ganz oben dabei – auf Augenhöhe. Da gingen sie sogar mit einer Führung ins letzte Drittel. Doch dann schaltete der KEV noch mal einen Gang hoch, schoss vier weitere Tore und gewann mit 7:4. Das Halbfinalticket war gebucht.

Ganz so überraschend ist das natürlich nicht. Die Krefelder waren schon vor der Saison als Topfavorit auf die Meisterschaft gehandelt worden. Sogar noch vor den Kassel Huskies. Und dennoch ist das eine bemerkenswerte Reise, die die Pinguine da hinter sich haben. Es ist ja gar nicht so lange her, da galt der KEV noch als die größte Lachnummer des deutschen Eishockeys.

Kategorie Best-of-seven

0 Kommentare

Möchtest du den ersten Kommentar schreiben?
Werde Mitglied von bissl Hockey und starte die Unterhaltung.
Mitglied werden