Zum Hauptinhalt springen

Du fühlst viel. Aber regulierst du dich auch?

Körperfokus, Visualisierung und Nervensystem unter Dauerreiz

1. Zu sehr in den Körper hören

Kennst du das?

Du wachst morgens auf
und scannst sofort.

Wie fühlt sich der Rücken an?
Ist da Druck?
War das gestern zu viel?

Oder im Meeting:
War mein Ton gerade zu scharf?
War das überzeugend genug?
Hätte ich anders reagieren sollen?

Ein Athlet analysiert jede minimale Körperempfindung.
Eine Führungskraft reflektiert ununterbrochen und entscheidet nicht mehr.

Gedanken werden schneller. Dramatischer.

„Ich höre doch nur auf meinen Körper.“

Und ja, das ist grundsätzlich etwas Gutes.
Interozeption hilft dir, Grenzen zu erkennen, Überlastung wahrzunehmen, fein zu steuern.

Aber:

Nicht jedes In-dich-Hineinhorchen ist Regulation.
Manchmal ist es Selbstverunsicherung.

Bevor du weiterliest, prüfe dich kurz:

  • Wirst du durch deine Selbstbeobachtung ruhiger – oder unruhiger?

  • Entscheidest du klarer oder denkst du nur länger?

  • Greifst du früh ein oder erst, wenn du bei 9 von 10 bist?

  • Versuchst du zu denken, obwohl dein Körper noch im Alarm ist?

  • Probierst du viele Methoden, aber trainierst keine wirklich?

Wenn dich eine dieser Fragen trifft, geht es heute nicht um „mehr Selbstarbeit“. Sondern um Unterscheidung.

Kategorie Fokus Techniken

0 Kommentare

Möchtest du den ersten Kommentar schreiben?
Werde Mitglied von BRUTAL MENTAL - Dynamiken unter Druck. und starte die Unterhaltung.
Mitglied werden