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Q&A 8: Scary Movie, Kir Royal, Robin Hood, Toy Story, He-Man, No Country for Old Men

Im neuen Q&A der Filmanalyse plus spreche ich ausführlich über aktuelle Kinofilme, die den momentanen Zeitgeist widerspiegeln: In „Masters of the Universe“ hat der Held, der seinen Heimatplaneten lange nicht gesehen hat, einige Mühen im progressiv regierten Großraumbüro. Bald kann der dem entfliehen. Ist He-Man also nun ein anti-woker Kulturkämpfer? Nicht ganz, die Männlichkeit wird auch im Laufe des Films immer wieder ironisch gebrochen, zugleich muss er seine Wehrhaftigkeit unter Beweis stellen. In „The Death of Robin Hood“ wird zwar die Heldenerzählung dekonstruiert, doch auch hier muss man sich schlussendlich gegen Feinde wappnen. Vulgärer, blöder, aber doch mutiger ist hingegen „Scary Movie“. Zwar setzt die Horror-Parodie sich zunächst zwischen alle Stühle, doch die Veralberung trifft vor allem jene, die sich auf der rechten Seite äußerst ernst nehmen. Es geht im neuen Q&A aber auch um Klassiker: Ich analysiere die berühmte Szene mit Mario Adorf in „Kir Royal“ und ich spreche über meine Sicht auf „No Country for Old Men“, mit dem die Coen-Brüder den Neoliberalismus porträtieren.

Literatur:

Peter Sloterdijk: Kritik der zynischen Vernunft. Suhrkamp.

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