Im Jahr 1263 müssen die Handvoll Bewohner eines heidnischen "Dorfes" tief in den Wäldern um ihr Leben bangen, denn sie werden von seltsamen Gestalten bedroht, die wie zombiefizierte Wikinger-LARP-Spieler aussehen. Die letzte Dorfälteste, die zugleich die einzige Dorfälteste ist, nimmt den Kampf auf, um ihr "Volk", bestehend aus etwa vier Personen, vor einer noch viel gefährlicheren Kreatur zu retten. Diese entpuppt sich aber auch nur als einer dieser Wikingerzombies.
Der kanadische Film aus dem Jahre 2022 trägt im Original den Titel Jikirag und ist ein echtes Verbrechen. Verbrochen haben es gleich drei Regisseure: Alexander J. Baxter, Leigah Keewatin und Jessica Moutray. Besetzt ist der misslungene Film mit einer ganzen Riege von unfähigen Schauspielern.
Kryptische, teils peinliche Dialoge und auffallend schlechtes Schauspiel treffen hier auf billig wirkende Einstellungen, Kostüme, Tricktechnik und Masken. Zwei langweilige Stunden lang rennt ständig irgendwer sinnlos durch den von Nebelmaschinen rauchig gemachten Wald und agiert seltsam oder trifft auf komische Leute. Mein LARP-Vergleich passt durchaus auch auf das gesamte Produktionsniveau dieses schrecklichen Films. Ich kann an diesem Machwerk keinerlei Dramaturgie oder auch nur den Versuch einer Dramaturgie erkennen. Jeder Mittelaltermarkt ist historischer und jeder deutsche Regionalkrimi ist spannender, als diese krude Horror-Fantasy-Grütze.
https://www.imdb.com/de/title/tt12700358/ (Öffnet in neuem Fenster)