Ein gigantischer Asteroid droht, auf der Erde einzuschlagen, also brechen einige Astronauten von der erdnahen Raumstation "Gamma 3" auf, um den Himmelskörper zu sprengen. Das gelingt, doch das Rettungsteam schleppt einen außerirdischen, grünen Schleim in die Station ein, der in immenser Geschwindigkeit zu tentakelbewehrten Alienkreaturen mutiert, die sich von Strahlung ernähren und sich mithilfe ihres eigenen Blutes rasant vermehren können. Die einäugigen, quietschenden Weltraummonster versuchen, die Station zu überrennen. Der Kampf im Weltraum beginnt (und wird vom Streit zweier Commander überschattet).
Monster aus dem All ist ein japanisch-US-amerikanisch-italienischer Science-Fiction-Film mit Horrorelementen aus dem Jahr 1968, der von Kinji Fukasaku inszeniert und von Walter Manley und Ivan Reiner produziert wurde. Das Drehbuch stammt von William Finger, Tom Rowe und Charles Sinclair und basiert auf einer Geschichte von Ivan Reiner. Wir sehen Robert Horton als Commander Jack Rankin, Richard Jaeckel als Commander Vince Elliott und Luciana Paluzzi als Dr. Lisa Benson in den Hauptrollen.
Der in Japan gebastelte Film erfreute mich mit bunten Modellen von Raketenbasen, Raumstationen und Asteroidenoberflächen. Die rührigen Schleimmonster in ihren verschiedenen Stadien sind herrliche Gummipuppen mit Marionettentakeln und werden von kostümierten Schauspielern dargestellt. Sie erwecken genau die richtige Mischung aus Stimmung, Trash und Humor.
Sicher ist der Plot recht seicht, das Setting konservativ und das Schauspiel reichlich hölzern, aber das war bei Raumschiff Enterprise (1966) auch nicht anders. Dennoch ist Monster aus dem All ein trashiger Bahnhofskinospaß und ein fantastischer B-Movie-Klassiker mit ikonischen Schwabbelmonsteraliens.
https://www.imdb.com/de/title/tt0064393/ (Öffnet in neuem Fenster)