(Öffnet in neuem Fenster)Sessions, Tanzflächen, neue Festivals, Jugendfolkorchester und die Frage: Wie klingt Folk heute?
Liebe folker-Freundinnen und -Freunde,
Folk ist von gestern? Von wegen.
In der neuen folker-Ausgabe schauen wir auf eine Szene, die sich gerade hörbar bewegt: junge Musiker:innen, neue Festivals, Sessions, Tanzabende, Jugendinitiativen und Bands, die Tradition nicht museal behandeln, sondern sie anfassen, befragen, umdeuten und weiterspielen.
Unser Schwerpunkt heißt „New Roots – Die junge deutsche Folkgeneration“. Und er beginnt mit einer Beobachtung: Die junge Folkszene ist kein klar umrissener Ort und keine feste Stilrichtung. Sie ist eher ein lebendiges Geflecht aus Begegnungen – in Workshops, auf Tanzflächen, bei kleinen Festivals, in Sessions, Orchestern und Familienbands. Genau dort entsteht gerade etwas, das mehr Sichtbarkeit verdient.
(Öffnet in neuem Fenster)In der Ausgabe geht es unter anderem um:
25 Jahre Jugendfolk in Schleswig-Holstein
Ein Blick darauf, wie aus Liebe, Hartnäckigkeit und guter Nachwuchsarbeit Strukturen entstehen können – von den Landstreichern bis zum folkBALTICA-Ensemble.
Das Jugendfolkorchester
Vier junge Stimmen erzählen, wie sie zur Folkmusik gekommen sind, was sie im Ensemble erleben und warum Rudolstadt für sie mehr ist als nur ein Auftritt.
Lottes Flausen
Eine Familienband zwischen Küchentisch und Tanzfläche – mit alten Quellen, neuer Spielfreude und der schönen Erkenntnis: „Wir sind zuerst Familie, dann Band.“
Tanzen verbindet
Berlin zeigt, wie Folk, Swing, Balfolk, Two Step, Ceilidh und jiddischer Tanz Menschen zusammenbringen – generationsübergreifend, international und ziemlich lebendig.
Junge Festivals
Vom Green Parrot Festival über Folk Jamstival bis Folk ’n’ Walde: Viele Initiativen setzen weniger auf klassische Bühnenlogik als auf Jam, Tanz, Gemeinschaft und Mitmachen.
Dazu kommt eine pointierte Kolumne von Björn Kaidel über Folk aus Deutschland – und die Frage, warum die musikalische Qualität längst da ist, aber Sichtbarkeit, professionelle Außendarstellung und Vertrauen in die eigene Szene oft noch fehlen.
Und natürlich bleibt die Ausgabe nicht beim Schwerpunkt stehen: Wir sprechen mit Stoppok über fast fünfzig Jahre Bühnenleben, schauen nach Österreich zum Rudolstadt-Länderschwerpunkt, stellen Sara Curruchich als starke indigene Stimme aus Guatemala vor und werfen in Teil zwei unserer Serie zum Siebzigerjahre-Folkrevival wieder einen Blick zurück, wie es vor fünf Jahrzehnten war, als die deutsche Folkjugend schon einmal aufbrach - diesmal auf die damalige Festivallandschaft.
Kurz gesagt: Die Ausgabe widmet sich einmal mehr der Frage, wie Tradition weitergedacht werden kann, und schlägt die Brücke von dem, was Folk einmal war, zu dem, was Folk gerade wird.
Die neue folker-Ausgabe erscheint im Juni. (Öffnet in neuem Fenster)
Wir freuen uns, wenn ihr mitlest, weiterempfehlt und die Szene sichtbar macht.
Mit musikalischen Grüßen
Euer Team vom folker
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