Das Konzept von “Ausgegraben” ist ja, dass Dom Schott (Öffnet in neuem Fenster) und meine Doktorjonesigkeit uns Spiele zur Brust nehmen, die uns aus dem einen oder anderen Grund etwas bedeuten, von dem der Rest der spielenden Menschheit aber aller Wahrscheinlichkeit nach bislang kaum mal etwas gehört hat. Und ich denke, ich darf an dieser Stelle einen Rekord verkünden - denn sehr viel obskurer als mit dem 1994er Werbespiel “CAPTAIN ZINS” dürfte es hier so schnell nicht wieder werden.
Die Sache ist: Gerade zu seiner Veröffentlichung, also Mitte der 90er Jahre, waren Werbespiele auch und gerade in Deutschland extrem populär! Insofern ergibt die Existenz von “Captain Zins”, das im Auftrag der Dresdner Bank von den Werbespielprofis The Art Department (Öffnet in neuem Fenster) entwickelt wurde, absolut Sinn. Ich für meinen Teil habe damals™ sehr viele von diesen Produkten gespielt, von “Das Erbe” (Öffnet in neuem Fenster) über “Das Telekommando kehrt zurück” (Öffnet in neuem Fenster) bis hin zu “Helicopter Mission” (Öffnet in neuem Fenster). Und das waren echt keine schlechten Spiele. Und noch dazu kostenlos! Kein Wunder also, dass ich an “Captain Zins” so gute Erinnerungen hatte.
Ob diese den Sprung ins neue Jahrtausend überstanden haben, und wie jemand auf ein derart obskures Werbe-Point-n-Click-Abenteuer reagiert, der vorher noch nie damit zu tun hatte (hallo Dom!), das erfahrt ihr, wenn ihr in den kommenden anderthalb Stunden ordentlich die Ohren spitzt. Dann bekommt ihr auch die Stimme von Frank Ziemlinski (Öffnet in neuem Fenster) zu hören, dem Gründer von Art Department und Chefentwickler von “Captain Zins”, der mir für diese Folge freundlicherweise viele Fragen zum Spiel beantwortet hat.