Zum Hauptinhalt springen

Aphoristisches

Abstraktes Bild in sommerlichen Farben, von mir gemalt

Ich muss und möchte demnächst mit meiner Website (Öffnet in neuem Fenster) von der Telekom zu einem neuen Anbieter umziehen (lange Geschichte). Deshalb schaue ich sie mir gerade an, um zu entscheiden, welche Rubriken ich tatsächlich brauche und welche ich nicht mitnehmen möchte.

Was zum Beispiel wegfallen wird, ist das Blog, denn bekanntlich und offensichtlich blogge ich ja jetzt hier.

Deshalb überlege ich, ob ich einige der Posts, die mir immer noch gefallen, nach und nach hier veröffentlichen soll.

Das passt auch insofern gut, als mein Hörbuch-Experiment (Öffnet in neuem Fenster), über das ich hier ausführlich geschrieben habe, seinem Ende entgegengeht. Das Hörbuch ist fertig produziert und ihr könnt es im Moment bei Startnext (Öffnet in neuem Fenster) bekommen. Diese Aktion endet übrigens am 30. Juni. Das bedeutet auch, dass es über dieses Hörbuch-Experiment schon bald nichts mehr zu berichten gibt.

Natürlich schreibe ich weiterhin meine Thriller, im Moment zum Beispiel Sunset sehen und sterben (Öffnet in neuem Fenster). Was sicher ab und an Stoff für einen Beitrag liefern wird.

Auch werde ich weiterhin ausprobieren, wie ich KI sinnvoll einsetzen kann, etwa beim Diktieren von Texten (Öffnet in neuem Fenster).

Doch es könnte hier nun eben auch Platz für Dinge wie das Folgende sein, das ich ursprünglich am 6. Juli 2022 auf meiner Website veröffentlicht habe:

Aphoristisches

I.

Laubbläser funktionieren zwar nicht so gut wie Besen, sie sind auch weniger umweltfreundlich, aber man kann so viel mehr Menschen damit auf die Nerven gehen.

II.

Merkwürdig. Ob Klimakatastrophe, immer neue Corona-Wellen oder Putins Ukrainekrieg. Jeder konnte wissen, dass es passieren würde, aber keiner konnte es ahnen.

III.

Die deutsche Sprache ist voller Widersprüche:

Tat -> tätig

Untat ??? untätig

Die Tat eines Täters wiederum ist oft eine Untat.

IV.

Ich werde alt. Ich habe nämlich noch eine Zeit erlebt, als wir nur Briefe und Postkarten adressiert haben, aber nicht Probleme und Themen. Und als man dem Verb diskutieren nicht das Adverb kontrovers voranstellen musste 😉

V.

Seit ich fast nur noch E-Books lese, finde ich es irritierend, dass man bei gedruckten Büchern nicht am oberen Rand die Uhrzeit ablesen kann und dass man die Schrift nicht vergrößern kann, indem man auf der Seite Daumen und Zeigefinger auseinanderbewegt 😉

VI.

Hanlon’s razor besagt: “Never attribute to malice that which is adequately explained by stupidity.”

Auf Deutsch: „Führe nie auf Bosheit zurück, was sich hinreichend durch Dummheit erklären lässt.“

Die Gelegenheiten häufen sich, bei denen ich denke, dass man ganz schön böse sein muss, um so dumm sein zu wollen.

Jetzt meine Frage(n)

Was meint ihr, habt ihr Interesse an Posts/Themen dieser Art? Ich dichte übrigens auch ab und an Haiku :-)

Und da ich gerade dabei bin: An welcher Art von Posts habt ihr prinzipiell Interesse? Worüber soll ich hier schreiben?

Ich habe den Titel dieser Seite bewusst allgemein gewählt, nämlich: „Ingrid Glomp schreibt“, sodass ich hier Beiträge über alles Mögliche veröffentlichen kann.

PS: Das Bild ganz oben passt nicht zum Titel der Seite, denn ich habe es gemalt. Aber es ist ja nicht der Post als solcher, sondern dient nur als schmückendes Beiwerk ;-)

Kategorie Dichtung und Wahrheit

0 Kommentare

Möchtest du den ersten Kommentar schreiben?
Werde Mitglied von Ingrid Glomp schreibt und starte die Unterhaltung.
Mitglied werden