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Identitätswechsel?

Warum Du Viel(e) sein darfst und wie man dabei nicht den Verstand verliert

Ich bin jetzt Bloggerin. Die Erkenntnis traf mich vor ein paar Wochen, nachdem ich mich bei einem Netzwerktreffen selbst genau so genannt hatte. Ich leite meine Vorstellung immer ein mit den Worten “Ich bin Joana Mertens, Gründerin von Karakterkind und Deutschlands erste Kreativfluencerin für Business und Bildung. Dazu bin ich Livezeichnerin, Wirtschaftsfachwirtin, Kommunikationstrainerin….” Und in diesem Augenblick rutschten mir die Worte “…und seit einigen Monaten auch erfolgreiche Bloggerin!”, über die Lippen.

Ich hatte mich kurz über mich selbst erschrocken, das berühmte Impostor-Syndrom krabbelte mir den Hals hoch. Aber es stimmte. Ich sitze seit einigen Monaten regelmäßig an meinem Laptop und schreibe Blogartikel, die mittlerweile eine ganze Reihe von Menschen regelmäßig lesen und ich bekomme Feedbacks wie “Du glaubst gar nicht, wie sehr Deine Arbeit unserer Familie und mir bereits geholfen hat.” Oder “Oh wow, ich glaube, dieser Tipp löst eins meiner alltäglichsten Probleme!” oder auch “Ich nutze Deine Challenge mittlerweile regelmäßig und es tut so gut!”.

Wie soll eine Bloggerin denn aussehen?

Dabei hatte ich selbst immer ein etwas anderes Bild von Bloggerinnen. Irgendwas mit Mode, alles ziemlich fancy und meistens waren da auch Kooperationen und Werbedeals im Spiel. Das alles habe ich so nicht. Ich arbeite unabhängig, ich präsentiere hier nur, was ich selbst auch erprobt habe, denn dieser Raum hier finanziert sich darüber, dass Menschen meine Arbeit wertvoll finden und für einen gewissen Betrag im BlogClub Einblicke und Wissen bekommen, das ich zur Verfügung stelle.

Kategorie Persönliche Einblicke

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