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Zum sage und schreibe 100. Mal…

In „Sent from my wheelchair“ schreibe ich über meine Arbeit als Inklusions-Aktivist und über das, was Barrierefreiheit voranbringt (oder ausbremst).

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

zum sage und schreibe 100. Mal hat sich diese Woche meine Aufzugtür geöffnet, und es war mir ein doppeltes Fest (inklusive Ständchen), denn ich habe mit Wilhelmine (Öffnet in neuem Fenster) gefeiert, die für mich eine der derzeit spannendsten Stimmen im deutschsprachigen Pop ist. Es darf gespoiltert werden, dass dieser Talk ziemlich persönlich wurde. Es ging (auch) um Verletzlichkeit auf der Bühne, Liebeskummer und Coming-out-Momente, und wir haben uns über Queerness im Mainstream und den Umgang mit Hasskommentaren unterhalten.

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Unterhalten müssen wir uns auch weiterhin über die BGG-Reform und was sie nicht werden darf. U. a. der VdK (Öffnet in neuem Fenster), der DBSV (Öffnet in neuem Fenster) und das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) (Öffnet in neuem Fenster) fordern Nachbesserungen des Regierungsentwurfs, der die Privatwirtschaft vom Thema Barrierefreiheit faktisch komplett ausnimmt; das DIMR hatte bereits im November letzten Jahres Vorschläge (Öffnet in neuem Fenster) für eine Verbesserung des BGG formuliert, die ausdrücklich die Verpflichtung zur Herstellung von Barrierefreiheit auch für private Anbieter beinhalten – an Konzepten mangelt es also nicht, und wir werden alle Entwicklungen intensiv beobachten und beantworten. Stay tuned!

Einen zeitlichen Überblick bis zur möglichen Beschlussfassung des Parlaments Ende Mai findet Ihr im aktuellen IGEL-Podcast (Öffnet in neuem Fenster) mit Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul (Öffnet in neuem Fenster). Last but not least möchte ich Euch noch einmal diese wichtige Petition zum BGG-Entwurf (Öffnet in neuem Fenster) von René Schaar ans Herz legen, und hier (Öffnet in neuem Fenster) könnt Ihr mit wenigen Klicks eine Mail an Eure Abgeordneten schreiben. Die Community und ich danken Euch für Euren Einsatz!

Liebe Grüße
Euer Raul

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⭐Aus meiner Welt

Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen (Öffnet in neuem Fenster)

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Mit Marc-Uwe Kling, Cornelia Funke, Maren Urner, Josephine Apraku, Jojo Berger, Baro Vicenta Ra Gabbert, Kristina Lunz, Margret Rasfeld, Pheline Roggan, Gilda Sahebi, Marina Weisband, Julien Gupta (Hrsg.) Unser Buch setzt der Dauerkrise keinen billigen Optimismus entgegen, sondern eine vielstimmige, praktische Hoffnung. Es versammelt Autor*innen, die aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beschreiben, was heute noch Mut macht und wie gesellschaftlicher Wandel entstehen kann. Die zentrale Antwort lautet: Hoffnung ist nichts Abstraktes, sondern beginnt da, wo Menschen gemeinsam handeln, sich organisieren und ihre Erfahrungen teilen.

Vielfalt im Klassenzimmer - Teil 3 - Inklusion (Öffnet in neuem Fenster)

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Inklusion ist keine freundliche Geste, sondern eine Machtfrage: Wer darf selbstverständlich dazugehören – und wer wird noch immer aussortiert? Die Podcastfolge greift Schulen, Behörden und Erwachsene frontal an, weil sie Teilhabe oft mit Verweis auf Aufwand oder fehlende Ausbildung bremsen. Emotional bewegt das Thema, weil es um Würde, Erwartungen und Zukunftschancen von Kindern geht. Politisch ist es wichtig, weil echte Inklusion das gegliederte Schulsystem selbst infrage stellt.

Veranstaltungen von JOBinklusive (Öffnet in neuem Fenster)

„Ohne uns über uns?“ Chancen und Grenzen von KI-Gebärdensprach-Avataren (Öffnet in neuem Fenster)

KI generierte Person mit kurzen, braunen Haaren, dunkelgrauem Shirt gebärdet, der Hintergrund ist hellgrau. (Öffnet in neuem Fenster)

Künstliche Intelligenz soll Gebärdensprache übersetzen, doch viele Taube Selbstvertreter*innen warnen: Die Entwicklung läuft an der Community vorbei. Eine Veranstaltung der Bundesfachstelle für Barrierefreiheit zu KI-Gebärdensprach-Avataren zeigte Potenziale, aber auch deutliche Grenzen. Jana Lange berichtet.

Die Neue Norm auf der Leipziger Buchmesse (Öffnet in neuem Fenster)

Infografik mit Text: Die Neue Norm auf der Leipziger Buchmesse
21.03.2026
Forum Offene Gesellschaft
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Demokratie lebt vom Mitmachen – und davon, dass wirklich alle gemeint sind. Wie bleibt Demokratie offen, solidarisch und widerstandsfähig, wenn politische Debatten zunehmend von Angst, Abschottung und sozialer Spaltung bestimmt werden? Wer darf mitreden, mitentscheiden, mitgestalten – und wer wird systematisch an den Rand gedrängt und übergangen?

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Gesucht wird eine Journalistin / ein Journalisten (m/w/d und alle dazwischen und außerhalb) mit Behinderung (Öffnet in neuem Fenster)

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UE GmbH sucht für Köln ab sofort bis zum 31.12.2026 befristet in Vollzeit eine:n Journalist:in mit Behinderung für Recherche, Themenentwicklung und die dramaturgische Aufbereitung großer, komplexer Geschichten. Gesucht wird jemand mit Berufserfahrung, politischem und popkulturellem Gespür, Teamfähigkeit und technischem Grundwissen.
Bewerbungen sollen idealerweise bis zum 31.03.2026.

Nachmieter*in für barrierefreies Büro (83 m²) in Berlin-Wedding gesucht (Öffnet in neuem Fenster)

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Der Akse e.V. (Öffnet in neuem Fenster) will umziehen! Deshalb suchen sie ab frühestens Mai 2026 für ihr schönes ca. 83 m² großes, barrierefreies Büro Nachmieter*innen. Ihre Räumlichkeiten in der Kameruner Straße 53 in 13351 Berlin-Wedding eignen sich besonders gut für soziale Träger, Beratungsstellen, Selbsthilfeorganisationen oder gemeinnützige Projekte.

Kreativ-Labor „Künstlerische Praxis aus behinderter Perspektive“ (Öffnet in neuem Fenster)

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Vom 7.–10. Mai 2026 findet in Remscheid das Kreativ-Labor „Künstlerische Praxis aus behinderter Perspektive“ von Un-Label statt. Internationale Expert*innen wichtiger inklusiver Kunstorganisationen wie Jo Verrent (Unlimited, UK), Eyk Kauly (Deutsches Gehörlosentheater), Laura Guthrie & Hana Pascal Keegan (Graeae Theatre Company, UK) und Dr. Kate Marsh (UK) vermitteln ihr Wissen in Theater, Tanz und Performance. Vier Tage lang erforschen die Teilnehmenden, wie gelebte Behinderungserfahrungen künstlerische Praxis prägen und welches Potenzial in Disabled Leadership steckt.

BMAB lädt wieder zum Jugendcamp ein (Öffnet in neuem Fenster)

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Der BMAB veranstaltet auch 2026 wieder sein Jugendcamp für Kinder und Jugendliche mit Amputationen oder Gliedmaßenfehlbildungen. Das Camp soll Begegnung, Selbstvertrauen und einen entspannteren Umgang mit der eigenen Behinderung fördern. Es findet vom 2. bis 8. August 2026 in Gailhof bei Hannover statt.

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Inklusion in den Medien. Mein Wochenüberblick

Die wichtigsten Meldungen zum Thema Inklusion, wie immer handgepflückt in der deutschsprachigen Medienlandschaft.

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Mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung durch Persönliches Budget (Öffnet in neuem Fenster) (eu-schwerbehinderung.eu (Öffnet in neuem Fenster))

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Mit einer kreisweiten Kampagne verfolgt der Ennepe-Ruhr-Kreis ein klares Ziel: Menschen mit Behinderung sollen ihre Rechte kennen, ihre Möglichkeiten nutzen und Unterstützung so gestalten können, wie sie zu ihrem Leben passen. Ein zentraler Schlüssel dafür ist das Persönliche Budget.

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Vor vier Jahren hat Nancy Frind den Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt geschafft. Im Interview gibt sie Tipps und erzählt von ihren Erfahrungen. 

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Bei den Paralympics sieht man vor allem Menschen mit Behinderung, die außergewöhnliche sportliche Leistungen bringen. Weltrekorde, Höchstleistungen, beeindruckende Geschichten. Das ist ohne Frage beeindruckend. Gleichzeitig zeigt es nur einen kleinen Ausschnitt der Realität. Die meisten Menschen mit Behinderung sind keine Leistungssportler*innen.

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Die Zahl der Endometriose-Diagnosen hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Das erklärte die Krankenkasse Barmer am Mittwoch.

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Barrierefreiheit ist keine reine Technikfrage. Sie betrifft Menschen und deshalb braucht sie menschliche Kontrolle. KI kann Barrieren finden, aber nicht zuverlässig bewerten.

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Einem Gemälde ganz nahezukommen oder es gar anzufassen – normalerweise ist das tabu. Aber im Van Gogh Museum in Amsterdam hat man sich etwas einfallen lassen: Was passiert, wenn man in einer Ausstellung die Kunstwerke auch fühlen, riechen und hören kann? 

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Ute Berger vom Verein Mittendrin kritisiert im Interview die Bemühungen der Stadt um die Inklusion.

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Bei den Eisschwimm-Europameisterschaften im italienischen Molveno hat die Athletin Tina Deeken sieben Podiumsplatzierungen erzielt – eine beeindruckende Bilanz unter extremen Bedingungen mit Wassertemperaturen nahe dem Gefrierpunkt.

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Zivilgesellschaftliches Bündnis formiert sich gegen Abbau des Sozialstaats (Öffnet in neuem Fenster) (ardmediathek.de (Öffnet in neuem Fenster))

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In den vergangenen Monaten hat die Bundesregierung mehrfach über Kürzungen bei Sozialleistungen nachgedacht. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis hat sich nun im Kampf für den Sozialstaat formiert.

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Raul Krauthausen
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