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Monkey Monday #35

Aktienmärkte: Durchblick gesucht

Foto: Pascal Debrunner

Im Herbst kann es schon mal neblig werden, so dass der Blick auf die wärmende Sonne verdeckt ist. So oder ähnlich ist es in der vergangenen Woche an den Aktienmärkten zugegangen. Denn obwohl die börsennotierten Unternehmen nach wie vor gutes Geld verdienen und entsprechend die Berichtssaison für das dritte Quartal eine der stärksten der letzten Jahre gewesen ist, haben sich in den letzten Tagen Sorgen und Befürchtungen bezüglich eines eventuell drohenden Endes der Aktienrally in den Vordergrund geschoben. Diese hatten ihre Ursachen vor allem in der jüngst aufgekommenen Angst, die enormen Bewertungen im Technologiesektor könnten Auswüchse einer KI-Blase sein (siehe dazu auch Monkey Monday #33). Flankiert wurden derartige Negativszenarien von Nachrichten aus der Welt der Makroökonomie und Geopolitik, die in diesem Jahr bisher ohnehin eher auf der belastenden Seite zu finden gewesen sind, als da wären: Sorgen um nachhaltigen Schaden für die US-Volkswirtschaft wegen des anhaltenden Government Shutdowns, höhere Inflation infolge der Handelszölle, drohende Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie - last not least - die Wachstumsschwäche in Europa.

Der Ausklang der vergangenen Woche verzeichnete dann aber schon wieder Hoffnung von der Makro-Front und damit, um im Bild zu bleiben, blasses Sonnenlicht im trüben Herbstnebel. Dieser Monkey Monday beschäftigt sich damit, was sich wirklich an der volkswirtschaftlichen Nachrichten- und Datenlage verbessert hat und wie wahrscheinlich es ist, dass diese Verbesserungen bis zum Jahresende tragen. Mit anderen Worten: Bleiben schlechte Nachrichten von der Volkswirtschaft im Hintergrund und eröffnen mit den weiter sehr guten Gewinnzahlen den gelisteten Unternehmen weitere Kurszuwächse in Richtung einer Jahresendrally?

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