
Heute schreiben dir: Gerald Perschke und Leoni Bender

Liebes Netzwerk,
jede Bundesregierung muss innerhalb des ersten Jahres einer Legislaturperiode einen Fahrplan vorlegen, wie das Land klimapolitisch auf Kurs gebracht werden soll: das sogenannte Klimaschutzprogramm. Wir blicken diesen Monat deshalb gespannt nach Berlin, denn der Stichtag dafĂŒr ist der 25. MĂ€rz.Â
Klar ist: Die bisherigen KlimaschutzmaĂnahmen reichen nicht aus, damit Deutschland die gesetzlich bindenden Klimaziele erreicht. Das zeigen zahlreiche Studien und Ende Januar wurde dies auch durch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestĂ€tigt (Ăffnet in neuem Fenster). Ausgangspunkt war eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die 2023 das Klimaschutzprogramm der VorgĂ€ngerregierung vor das Verwaltungsgericht Berlin gebracht hatte.
Der Druck auf die Bundesregierung, die KlimaschutzmaĂnahmen weiter zu verschĂ€rfen, ist also eigentlich hoch. UmweltstaatssekretĂ€r Jochen Flasbarth kĂŒndigte nach dem Urteil sogar an (Ăffnet in neuem Fenster), man werde das Klimaschutzprogramm nicht nur nachschĂ€rfen, sondern alle Defizite âheilenâ.Â
Ausgerechnet vergangene Woche haben sich CDU und SPD aber darauf geeinigt, das (Reminder: ursprĂŒnglich 2020 unter einer CDU-Kanzlerin beschlossene) GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) zu entkernen. Die zentrale Regelung, nach der neue Heizungen um mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden mĂŒssen, soll abgeschafft werden (Ăffnet in neuem Fenster). Damit wĂŒrde der sowieso-schon-Problemsektor GebĂ€ude die KlimaschutzlĂŒcke noch weiter aufreiĂen.Â
Umso wichtiger ist es, dass wir als Journalist*innen Ende MĂ€rz genau hinschauen, was die Bundesregierung im Klimaschutzprogramm liefert. Hier kommen die wichtigsten Fragen und Antworten zum Klimaschutzprogramm, damit du gut vorbereitet bist:
Was genau ist das Klimaschutzprogramm? Das deutsche Klimaschutzgesetz legt fest (Ăffnet in neuem Fenster), bis 2030 die Treibhausgasemissionen um 65âŻProzent gegenĂŒber 1990 zu senken, bis 2040 um mindestens 88âŻProzent und spĂ€testens 2045 muss Deutschland klimaneutral sein. Basierend darauf muss die Bundesregierung regelmĂ€Ăig ein Klimaschutzprogramm vorlegen, in dem sie darlegt, mit welchen MaĂnahmen, wie viel Tonnen COâ konkret eingespart werden â bloĂe Absichtsbekundungen reichen also nicht.
Wo steht Deutschland aktuell? âEinhaltung des Emissionsbudgets bis 2030 unsicherâ, urteilte der Expertenrat fĂŒr Klimafragen (Ăffnet in neuem Fenster) Anfang Februar. HeiĂt: Verkehr und GebĂ€udesektor schaffen es nicht, sektorĂŒbergreifend könnte es gerade noch ausreichen. Aber fĂŒr die Jahre nach 2030 âzeigen die Projektionsdaten eine deutliche und im Zeitverlauf zunehmende Zielverfehlungâ. In Zahlen bedeutet das: Statt 150 Millionen Tonnen werden es bis zum Jahr 2045 204 Millionen Tonnen COâ. Der im Februar geleakte erste Entwurf des neuen Klimaschutzprogramms (Ăffnet in neuem Fenster) scheint wie eine vorweggenommene BestĂ€tigung: Das Klimaziel fĂŒr 2030 wĂŒrde knapp verfehlt, KlimaneutralitĂ€t im Jahr 2045 lieĂe sich mit den bisher geplanten MaĂnahmen nicht erreichen. So wie es das Umweltbundesamt bereits in seinem Bericht 2025 geschrieben hat (Ăffnet in neuem Fenster). Am 15. MĂ€rz werden die neuen Emissionsdaten (Ăffnet in neuem Fenster) des Umweltbundesamtes veröffentlicht.
In welchen Bereichen sehen Expert*innen das gröĂte Potenzial, um COâ einzusparen? In denen, die ihre Ziele bisher am deutlichsten verfehlt haben: GebĂ€ude und Verkehr. Im GebĂ€udesektor ist eine Reduktion auf 65 Mio. Tonnen COâ bis 2030 möglich, hat die Deutsche Energie-Agentur (Dena) ausgerechnet (Ăffnet in neuem Fenster). Allein ein Tempolimit auf Autobahnen und LandstraĂen kann bis zu 8 Millionen Tonnen COâ pro Jahr (Ăffnet in neuem Fenster) einsparen. âEigentlich ist es ganz einfache Physik, und jeder lernt es in der Mittelstufe: Der Energieverbrauch steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit anâ, sagt Udo Becker (Ăffnet in neuem Fenster), Verkehrsökologe an der TU Dresden. Was noch geht: Feste Solardachquoten fĂŒr Neubauten, mehr E-Autos auf die StraĂe und konsequente Digitalisierung. Allein letzteres könnte bis 2030 43 bis 80 Millionen Tonnen COâ einsparen, hat der Branchenverband Bitkom ausgerechnet (Ăffnet in neuem Fenster).Â
Was passiert, wenn die Bundesregierung nicht liefert? Eigentlich gibt es nach EinschĂ€tzung mehrerer Rechtsgutachten (Ăffnet in neuem Fenster) sogar ein âVerschlechterungsverbotâ beim Klimaschutz, gut erklĂ€rt im Podcast Lage der Nation (Themenschwerpunkt ab Minute 43:35 (Ăffnet in neuem Fenster)), eine AbschwĂ€chung der KlimaschutzmaĂnahmen wĂ€re also verfassungswidrig. Die DUH hat bereits eine weitere Klage angekĂŒndigt (Ăffnet in neuem Fenster), sollte die Bundesregierung die Frist verstreichen lassen oder ein mangelhaftes Klimaschutzprogramm vorlegen. Parallel lĂ€uft auch eine Verfassungsbeschwerde von Greenpeace und Germanwatch (Ăffnet in neuem Fenster) fĂŒr besseren Klimaschutz, die Zukunftsklage, die gerade in die nĂ€chste Runde beim Bundesverfassungsgericht geht. Juristischen RĂŒckenwind liefert das Urteil des Internationalen Gerichtshofs (IGH) aus dem Jahr 2025 (Ăffnet in neuem Fenster), das eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt als Menschenrecht anerkennt und Staaten zu ambitioniertem Klimaschutz verpflichtet.
Um diese Informationen zu sortieren, zu vertiefen und uns zusammen zu ĂŒberlegen, wie das Klimaschutzprogramm um den 25. MĂ€rz herum den Platz auf den Startseiten bekommt, den es verdient, laden wir euch herzlich zu einem Medienklima-Call ein:Â
Am Mittwoch, den 11. MĂ€rz, von 19 - 20 Uhr ist Ann-Kathrin BĂŒĂŒsker vom Deutschlandfunk in unserem Zoom-Wohnzimmer (Ăffnet in neuem Fenster)zu Gast. Kommt zahlreich! đ đŹ
Meeting-ID: 645 9290 5660
Kenncode: 013834
đ„ Netzwerk News
Einladung zum Klimajournalismus-Stammtisch in MĂŒnchen đïž
Hallo MĂŒnchen! Herzliche Einladung zu unserem ersten Klimajournalismus-Stammtisch im neuen Jahr. đ Wir treffen uns am 9. MĂ€rz ab 18.30 Uhr.
Es gibt kein Programm, dafĂŒr viel Raum fĂŒr Austausch und Vernetzung und meistens Menschen, die mit Ă€hnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Wer dabei sein möchte, schreibt bitte eine kurze Mail an katharina.mau@klimajournalismus.de (Ăffnet in neuem Fenster) oder schickt ihr eine DM bei Slack.
Team brandmelder braucht euch! đš
Am 16. MĂ€rz geht der brandmelder an den Start â unser neues Monitoring- und Analyse-Format zur Klimaberichterstattung. FĂŒr den Soft-Launch und die Wochen danach suchen wir kurzfristig UnterstĂŒtzung: FĂŒr den konzeptionellen Aufbau unserer KanĂ€le (zunĂ€chst LinkedIn (Ăffnet in neuem Fenster) und Instagram (Ăffnet in neuem Fenster)) brauchen wir Menschen mit Social-Media-Know-how. Es geht nicht nur ums Posten, sondern um Struktur: KanĂ€le klug aufsetzen, eine stimmige TonalitĂ€t entwickeln, Content gemeinsam mit der Redaktion planen und den Launch sichtbar begleiten.
Wenn du dich im Social-Aufbau zuhause fĂŒhlst, gern strategisch denkst und weiĂt, wie man journalistische Inhalte plattformgerecht erzĂ€hlt, melde dich gern formlos bei David (Ăffnet in neuem Fenster) oder Inga (Ăffnet in neuem Fenster). Wichtig: Der Launch steht kurz bevor. Wir suchen deshalb Menschen, die gerade KapazitĂ€ten haben, um in den kommenden Wochen aktiv mitzugestalten.Â
UnterstĂŒtzung fĂŒr das Social-Media- und Community-Team đ„
Zugegeben: Soziale Netzwerke mit Klima-Inhalten zu bespielen, ist gerade nicht leicht. Gleichzeitig sind sie noch immer ein Ort, an dem viele von Veranstaltungen und Ressourcen erfahren, die sie interessieren. Wir bieten zwei etablierte KanĂ€le â Instagram (Ăffnet in neuem Fenster) und LinkedIn (Ăffnet in neuem Fenster) â und suchen Freiwillige, die Lust und Zeit haben, um unsere Angebote bekannt zu machen und ein GefĂŒhl von Gemeinschaft zu schaffen.Â
Potentielle Inhalte und Möglichkeiten gibt es viele, was wir brauchen, sind Kolleg*innen, die Lust haben, diese mit uns regelmĂ€Ăig, attraktiv und liebevoll nach auĂen zu tragen â und das Community- und Social-Konzept weiterzuentwickeln und zu beleben. Ihr habt Interesse und wollte mehr erfahren? Dann meldet euch unter netzwerk@klimajournalismus.de (Ăffnet in neuem Fenster).
Mentor*innen fĂŒr Klimajournalismus-Tandem gesucht đ€
Im Netzwerk Klimajournalismus entwickeln wir 2026 unser erstes Mentoring-Programm. DafĂŒr suchen wir ab sofort erfahrene Klimajournos, die Lust haben, ein Jahr lang Klimajourno-Nachwuchs oder Quereinsteiger*in zu begleiten. Das Programm lĂ€uft von Oktober 2026 bis September 2027, umfasst voraussichtlich zwei bis drei gemeinsame Treffen, selbstorganisierte Treffen mit dem Mentee, sowie Raum fĂŒr Austausch in einer Community.
Wen wir suchen: Erfahrene Klimajournalist*innen als Mentor*innen, die Lust haben, ihr Wissen weiterzugeben und ein Jahr lang einen Mentee zu begleiten.
Keine Angst vor Perfektion: Wir starten das Programm zum ersten Mal â es muss nicht alles âreadyâ sein. Motivation und Offenheit reichen! Coaching-Erfahrung ist kein Muss.
Du hast Interesse? Oder noch offene Fragen? Melde dich per E-Mail bei tine.heni@klimajournalismus.de (Ăffnet in neuem Fenster).
5vor12: Erstmals live auf der BĂŒhne đ€
Wir sind mit ĂŒber 130 Kolleg*innen in die aktuelle Staffel unserer 5vor12 Klima-Briefings gestartet â Save the Date fĂŒr die nĂ€chsten Termine! Anmeldung fĂŒr Journalist*innen hier (Ăffnet in neuem Fenster).
10. MĂ€rz, 11.55 â 13 Uhr: Schaffen wir ĂŒber ein Framing von Sicherheitsrisiken wieder mehr Aufmerksamkeit fĂŒr die Klimakrise? DarĂŒber diskutieren wir mit der Politökonomin und Transformationsforscherin Maja Göpel. Bringt eure Fragen mit!Â
17. MĂ€rz, 11.55 â 13 Uhr: Medienwissenschaftler Martin Andree hat einen Bestseller ĂŒber KI & Big Tech geschrieben, wir sprechen im Briefing mit ihm darĂŒber, wie Regulierung, KI-Tools und Algorithmen 2026 unsere journalistische Arbeit neu sortieren â und was Redaktionen jetzt vorbereiten sollten.

15. April, 18 Uhr, 5vor12 Live im PUBLIX, Berlin đ»đïž
Berliner*innen aufgepasst: Erstmals bringen wir 5vor12 live auf die BĂŒhne â mit der Förderung der Klaus Tschira Stiftung haben wir ein Feierabend-Event geplant, bei dem Journalist*innen, Menschen aus der Wissenschaft und alle Interessierten ĂŒber die neueste Klimaforschung ins GesprĂ€ch kommen. Mehr Infos bald auf unserer Website (Ăffnet in neuem Fenster).
đĄ Klimajournalismus: Unsere Empfehlungen
In unserem Netzwerk-Slack sammeln wir aktuelle Recherchen und Empfehlungen aller Mitglieder. Einmal im Monat stellen wir hier im Newsletter eine Auswahl vor, gemeinsam mit persönlichen FundstĂŒcken.
11KM â der Tagesschau-Podcast: Tanken vs. Klima: Der schwere Abschied vom Verbrenner
Wegen der Erderhitzung muss Deutschland weg von Benzin und Diesel. Doch der Abschied verlĂ€uft schleppend. Erst kĂŒrzlich wurde â auch auf Initiative Deutschlands â das Verbrenner-Aus in der EU aufgeweicht. Was dieser Schlingerkurs fĂŒr Familie Neumann bedeutet, die in der Kleinstadt Bramsche in Niedersachsen eine Tankstelle betreibt, erzĂ€hlt NDR-Journalistin Oda Lambrecht in der hörenswerten Folge âTanken vs. Klimaâ fĂŒr den Tagesschau-Podcast 11KM (Ăffnet in neuem Fenster). Sie geht der Frage nach, ob die Tankstelle eine Zukunft hat und wie die Neumanns auf den Klimawandel blicken.
Deutschlandfunk Kultur: âGreen Storytellingâ â Klimawandel im Kino
Die Berlinale hat im Februar zahlreiche Filmliebhaber*innen in die Hauptstadt gelockt. Dass unter den BeitrĂ€gen auch mehrere Filme ĂŒber Klima oder Artensterben waren, ist kein Zufall, wie Lena Schubert fĂŒr Deutschlandfunk Kultur recherchiert hat. In ihrem StĂŒck ââGreen Storytellingâ â Klimawandel im Kino (Ăffnet in neuem Fenster)â hört sie sich auf dem Festival um und zeigt, dass Klima-Proteste teilweise auch fĂŒr ein Umdenken in der Filmbranche sorgten â sowohl bei den Inhalten als auch bei der Produktion. So handelt der japanisch-französische Anime-Film âA new dawnâ, der in Berlin Weltpremiere feierte, etwa vom Umgang mit der Klimakrise. Spannend zu hören, wie Ăko-Motive auch in der Kultur an Bedeutung gewinnen.
Correctiv: Der Pakt mit der Chemiebranche
Im Rhein treiben Zehntausende unbekannte, teils giftige Chemikalien. Die Industrie darf sie ungehindert einleiten. Wie kann das sein? Kolleg*innen von Correctiv haben bereits Anfang Februar in einer detaillierten Recherche (Ăffnet in neuem Fenster) ĂŒber die dadurch entstandene Belastung des Grundwassers berichtet. In einem weiteren Text (Ăffnet in neuem Fenster) spricht der Topmanager eines Chemiekonzerns bei Köln nun mit den Kolleginnen Annika Joeres und Gesa Steeger ĂŒber Verflechtungen zwischen Politik auf der einen und der Industrie auf der anderen Seite. Dieser âPaktâ soll demnach dazu fĂŒhren, dass bei der Einleitung der Chemikalien in den Rhein nicht allzu genau hingeschaut wird. Ein lesenswertes StĂŒck ĂŒber Lobbyarbeit, in deren Folge die Gefahren und Gesundheitsrisiken offenbar billigend in Kauf genommen werden.
Arte: Gute Nachrichten vom Planeten
Extremwetter, steigende CO2-Emissionen, WaldbrĂ€nde: BedrĂŒckende Nachrichten ĂŒber das Klima gibt es viele. Umso empfehlenswerter ist da eine mehrteilige Dokumentationsreihe auf Arte mit dem Titel âGute Nachrichten vom Planetenâ (Ăffnet in neuem Fenster), die ab Montag, 16. MĂ€rz, ausgestrahlt wird. Darin werden VisionĂ€r*innen und Forschende begleitet, die gute und manchmal auch ungewöhnliche Ideen fĂŒr den Klimaschutz haben. Zum Beispiel WaldschĂŒtzer*innen auf Korsika, die BĂ€ume widerstandsfĂ€higer gegen BrĂ€nde machen wollen. Oder eine Agraringenieurin aus Rheinland-Pfalz, die aus KĂŒchenabfĂ€llen brennbares Gas fĂŒr Biogasanlagen in Afrika herstellt. Geschichten, die Zuversicht geben â das braucht es manchmal auch!
đïž Wichtige Termine diesen Monat
Was passiert im MĂ€rz rund um Klima, Umwelt und Energie? Wir empfehlen spannende Termine fĂŒr die Berichterstattung. Ihr habt Tipps? Schreibt uns unter netzwerk@klimajournalismus.de (Ăffnet in neuem Fenster).
08. MĂ€rz: Landtagswahl in Baden-WĂŒrttemberg und Kommunalwahlen in Bayern
11.-12. MĂ€rz: Das UBA lĂ€dt zur Abschlusskonferenz des von der EU geförderten Projektes âNiCeâ (Ăffnet in neuem Fenster) ein. Es soll nachhaltige Lebensstile in Stadtzentren fördern und diese so attraktiver machen.Â
15. MĂ€rz: Kommunalwahlen in Hessen
15. MĂ€rz: Einmal jĂ€hrlich veröffentlicht das UBA die deutschen Emissionsdaten (Ăffnet in neuem Fenster). Diese zeigen, ob und wie stark die Treibhausgase im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind.
19.-22. MĂ€rz: Als Begleitprogramm zur Leipziger Buchmesse legt die Klimabuchmesse (Ăffnet in neuem Fenster) auch in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf BĂŒcher zur Klimakrise.
21. MĂ€rz: Der Internationale Tag des Waldes (Ăffnet in neuem Fenster) soll die Bedeutung der WĂ€lder sichtbar machen und so das Bewusstsein der Menschen schĂ€rfen.
22. MĂ€rz: Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz
23.-25. MĂ€rz: Beim European Climate Pact Annual Event 2026 (Ăffnet in neuem Fenster) in BrĂŒssel geht es u.a. um EU-Klimapolitik, Desinformation, Resilienz und eine gerechte Transformation.Â
25. MĂ€rz: Stichtag fĂŒrs neue Klimaschutzprogramm. Die Bundesregierung muss darin darlegen, mit welchen konkreten MaĂnahmen die Klimaziele erreicht werden sollen.
28. MĂ€rz: Im Rahmen der Earth Hour (Ăffnet in neuem Fenster) schalten Menschen, StĂ€dte und Gemeinden weltweit zwischen 20.30 und 21.30 Uhr das Licht aus, um ein Zeichen fĂŒrs Klima zu setzen.
đą Jobs, Stipendien und Ressourcen
Die Taz Panter Stiftung vergibt das Daniel-Haufler-Stipendium fĂŒr eine Reise in die USA im September/Oktober 2026. Neben Einblicken in die US-Medienlandschaft können die Fellows eigene Recherchen realisieren. Die Bewerbungsfrist endet am 8. MĂ€rz. (Ăffnet in neuem Fenster)
Covering Climate Now lĂ€dt fĂŒr den 10. MĂ€rz um 18 Uhr zu einem einstĂŒndigen Webinar zum Thema âIs There Ethical AI Use in Climate Journalism?â (Kann man KI im Klimajournalismus ethisch vertretbar nutzen?). Hier (Ăffnet in neuem Fenster) kann man online teilnehmen.
Das Transatlantic Media Fellowship (Ăffnet in neuem Fenster) der Heinrich-Böll-Stiftung ist offen fĂŒr Bewerbungen, auch gezielt zu Themen rund um Klima- und Umwelt-Policy. Recherchen werden mit bis zu 4.000 Euro gefördert. Bewerbungsschluss ist am 13. MĂ€rz.Â
Bis zum 23. MĂ€rz können sich MedienhĂ€user in Kooperation mit Wissenschafts- oder Forschungseinrichtungen (Ăffnet in neuem Fenster) fĂŒr die Journalism Science Alliance 2026 bewerben. Investigative Recherchen zu Themen von öffentlichem Interesse werden mit 10.000 bis 50.000 Euro pro Projekt gefördert.
Journalist*innen können sich bis 31. MĂ€rz auch wieder fĂŒr die Recherche-Stipendien von Netzwerk Recherche bewerben. Gefördert werden investigative Projekte zu Umwelt, Klima oder allgemeinen Themen in Deutschland (Ăffnet in neuem Fenster). Die Stipendien betragen bis zu 5.000 Euro und werden von Mentor*innen begleitet.
Das Seminar âGrundlagen der Klimaberichterstattungâ mit Sara Schurmann zeigt, wie es gelingt, die komplexen ZusammenhĂ€nge des Querschnittsthemas Klima sicher, verstĂ€ndlich und interessant zu vermitteln. Am 13. April, 9 - 17 Uhr, an der Berliner Journalistenschule, Anmeldung hier (Ăffnet in neuem Fenster).
Das Klima- und Umwelt-Magazin atmo sucht VerstĂ€rkung fĂŒr die Redaktion in Hamburg. Die Stelle umfasst 32-40 Stunden/Woche und ist unbefristet. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerbungen von Frauen bevorzugt. Bewerbungen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Arbeitsproben sind bis zum 30. MĂ€rz an jobs@atmo-magazin.de (Ăffnet in neuem Fenster) möglich.
Die Internationalen Journalisten-Programme (IJP) vergeben bis Ende MĂ€rz gleich zwei interessante Stipendien: Das Deutsch-Polnische Programm (Ăffnet in neuem Fenster) bietet Journalist*innen aus Polen und aus Deutschland die Chance, zwei Monate im jeweils anderen Land zu arbeiten. Eine Bewerbung ist bis 30. MĂ€rz möglich, der Aufenthalt ist fĂŒr Oktober/November 2026 geplant und wird mit 4.000 Euro gefördert. FĂŒr ein Stipendium fĂŒr die TĂŒrkei (Ăffnet in neuem Fenster) endet die Bewerbungsfrist am 31. MĂ€rz. Der zweimonatige Aufenthalt ist ebenfalls fĂŒr Oktober/November 2026 vorgesehen.
Der Holtzbrinck-Preis fĂŒr Wissenschaftsjournalismus wĂŒrdigt jĂ€hrlich herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Wissenschaftsjournalismus. Das Bewerbungsportal (Ăffnet in neuem Fenster) ist bis zum 31. MĂ€rz geöffnet.
Bis zum 31. MĂ€rz können sich Moderator*innen aus Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz noch fĂŒr den 4. Stuttgarter Moderationspreis bewerben. Der Preis will unter anderem die Bedeutung professioneller Moderation fĂŒr QualitĂ€t, Einordnung und Orientierung im öffentlichen Diskurs wĂŒrdigen. Hier (Ăffnet in neuem Fenster) gibt's alle Infos zur Einreichung.
Das Centre for Investigative Journalism (CIJ) hat Ende Januar das Webinar âHow Climate Investigations Get Resultsâ (Wie man Klimarecherchen wirkungsvoll einsetzen kann) angeboten. Darin geben erfahrene Reporter*innen und Investigativjournalist*innen Tipps zur Klimaberichterstattung. Das Webinar ist kostenlos auf YouTube (Ăffnet in neuem Fenster) abrufbar.
Laufend: Das Recherche-Kollektiv Bellingcat fördert investigative Recherchen im Bereich Wildtiere und Umwelt (Ăffnet in neuem Fenster), die Open-Source Methoden beinhalten. Â
Laufend: Mit dem Work/Environment Reporting Grant unterstĂŒtzt das Pulitzer Center journalistische Berichterstattung ĂŒber die Auswirkungen des Klimawandels auf den Bereich Arbeit und die Arbeitenden selbst. Besonderer Fokus liegt auf folgenden SchlĂŒsselregionen: SĂŒdostasien, Europa, Afrika und SĂŒdamerika. Hier gehtâs zur Bewerbung (Ăffnet in neuem Fenster). Â
Gerald, Jana, Josephine, Linda, Leoni & SaraÂ
P.S.: Kennst du die Arbeit unserer Kolleg*innen in Ăsterreich? Gemeinsam mit ihnen organisieren wir die 5vor12 Klima-Briefings, aber auch der Newsletter des Netzwerk Klimajournalismus (Ăffnet in neuem Fenster) Ăsterreich ist lesenswert â er informiert jeden Monat ĂŒber Termine, Stipendien, Ressourcen und Klimajournalismus, der aufgefallen ist.Â
P.P.S.: Bleibt gesund! Das ist auch ein bisschen das Motto des Klimajourno-Memes im MĂ€rz. Und dazu kann und muss man ja auch selbst etwas beitragen. Keine einfache Entscheidung fĂŒr die Bundesregierung âŠ