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Wildwuchs unter der der Wintertanne und glückstrunkene Weihnachten euch allen

Liebe NUN, Gönnerinnen und Gönner. Wir danken euch von Herzen. Für ein fantastisch tolles Jahr, eure Superpower und den Support, mit dem ihr dieses Projekt mitermöglicht. Merci! Und wünschen euch auf diesem Weg glückserfüllte, pappsatte und strahlend glückliche Weihnachtstage. Hier schicken wir euch mit "Ein Wildwuchs gegen sich selbst und der Trost der Trostlosigkeit" ein paar wilde Zeilen aus dem aktuellen Heft auf die Ohren.

Alles Liebe,
Annabelle und Miriam

"Wir registrieren, uns an einem überaus widersprüchlichen Ort aufzuhalten. Zu unserer Linken satte Grünflächen so weit das Auge reicht, und dann, wenn der Blick langsam nach rechts schweift, steht da mittendrin ein Zollamt. Quasi ins Grüne gesetzt. Daneben sind Grünflächen planiert worden für Parkplätze, für eine Autobahn, für einen Autobahnzubringer, für Anreihung von Kreisverkehren. Ein Auto schießt nach dem anderen unter der Brücke durch. Das sorgt für schlechte, ja für graue Luft. Es scheint, als sei der Wildwuchs hier doppelt gebändigt worden: durch die besagte Grenze und durch die noch besagteren Betonflächen, die einen reibungslosen Verkehrsfluss gewährleisten."

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