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Die Stunde der Helden: USA gewinnen knapp Team-Gold

Eiskunstlauf ist kein Teamsport, jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Aber der Team-Wettbewerb im Eiskunstlauf, den einst der japanische TV-Sender Asahi zusammen mit dem damaligen ISU-Präsidenten Ottavio Cinquanta ins Leben rief und der seit 2014 olympisch ist, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Gerade bei Olympischen Spielen gibt es weitere Medaillenchancen für die Eisläufer. Im Short Track zum Beispiel können Sportler in drei Einzeldistanzen und zwei Staffelwettbewerben antreten, haben also bis zu fünf Chancen auf eine Medaille. Der Niederländer Jens van ‘T Wout gewann in Mailand viermal Edelmetall, darunter dreimal Gold. Im Eislaufen sind es nun immerhin zwei Möglichkeiten, wenn auch nicht für alle. Zehn Teams qualifizierten sich vor allem auf Basis der Ergebnisse der WM 2025 und der Grand Prix Serie. Deutschland wäre von den Punkten her dabei gewesen, erfüllte aber nicht die Voraussetzung zur Teilnahme, weil man mindestens in drei Disziplinen Starter in den Individualwettkämpfen haben musste.

Das Team Event krankte in der Vergangenheit daran, dass es langweilig war, weil ein Land klar überlegen siegte – 2014 war das Russland, 2018 Kanada und 2022 wieder Russland (die Russen fielen später durch die Disqualifikation von Kamilla Valieva auf den dritten Rang zurück und die USA wurden zu Olympiasiegern). Diesmal aber waren sowohl das Duell zwischen den USA und Japan um Gold als auch der Kampf um Bronze jeweils spannend und knapp.

Malinin rettet das Gold

Mit drei aktuellen Weltmeistern waren die USA der klare Favorit. Doch am Ende gewannen die Amerikaner mit nur einem Punkt Vorsprung.

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