
Liebe Leserinnen und Leser,
Wir nähern uns dem kürzesten Tag, und im hohen Norden erscheint die Sonne nur noch kurz oder gar nicht mehr über dem Horizont. Nicht nur in Deutschland ist es jedoch aktuell vergleichsweise warm. Das Ostseeeis, auf dem ich im November schon die ersten Runden auf Schlittschuhen drehen durfte, hat sich zwar in den geschützten Buchten und Teilen des Schärengartens gehalten und konsolidiert. Doch die Ausdehnung war schon mal größer. Eisbrecher Zeus wartet immer noch allein in Kemi und in der Mitte der Bottenwiek sind es immer noch 5°. Wem der Blick aus dem Fenster aktuell zu trübe ist, dem empfehle ich die neue Galerie mit Fotos zu Winter- und Weihnachtszeit auf Island von Markus Jäger! (Öffnet in neuem Fenster)
Es sind auch nur noch wenige Wochen Zeit, um das Jahr 2025 mit einer richtig guten Nachricht zu retten. In aktueller Ermangelung einer solchen verweise ich auf ein paar kleine Fortschritte, deren Bedeutung aber nicht zu unterschätzen ist:
Norwegen: Kein Tiefseebergbau für die kommenden vier Jahre (Öffnet in neuem Fenster)
Finnland/Schweden: Immerhin hat die finnische Regierung schon einmal Geld bereitgestellt, um die letzte Bahn-Lücke zwischen dem finnischen und dem schwedischen Bahnnetz zu schließen (Öffnet in neuem Fenster). Vielleicht gibt es in einem Jahr schon einen Fahrplan?
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei euch allen für eure Unterstützung zu bedanken. Ohne euch wäre dieses Projekt wohl schon gestrandet.

Und natürlich wünsche ich euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Andrea
Hier noch der Rückblick auf den November:
Dritte Auflage PanArctic Vision: von traditionell bis Metal (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 30. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Iqaluit (Kanada). Die dritte Runde PanArctic Vision hat stattgefunden – und krönte drei sehr unterschiedliche Sieger: eine traditionelle Sängerin mit Maultrommel aus der Republik Sacha, einen joikenden norwegisch-nordsamischen Popmusiker und eine Metal/Punk-Band aus Island. Als Ort für die nächste Runde wurden die Färöer gewählt. Damit lebt die Idee eines zirkumpolaren musikalischen Treffpunkts weiter. Die dreistündige Show ist auf Youtube nachzuhören (Öffnet in neuem Fenster).
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Spitzbergen: Gletscher auf Karten, Fotos und Satellitenbildern (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 29. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Spitzbergen (Norwegen). Spitzbergen hat 1666 Gletscher, die etwa 60 Prozent der Inselgruppe bedecken. Diese Gletscher haben sich aufgrund des Klimawandels massiv verändert. Das norwegische Polarinstitut hat deshalb nun neue topografische Karten mit den aktuellen Frontverläufen herausgebracht. Ein Nachwuchsforscher blickte stattdessen in die Vergangenheit – mit bisher unzugänglichem Material.
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Neuer Fernwanderweg Narvik-Harstad geplant (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 28. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Narvik/Harstad (Norwegen). Zu Fuß von Narvik nach Harstad und dabei die spektakuläre norwegische Berg- und Küstenlandschaft genießen – das wird „Hålogalandsruta“, ein neuer, 220 Kilometer langer Fernwanderweg, bieten. Die Fylkeskommune Nordland kündigte an, (Öffnet in neuem Fenster) dafür 1,4 Millionen NOK (120 000 Euro) bereitzustellen. (Mit Update 11 Uhr)
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Grönland: Küstenverkehr mit Sarfaq Ittuk bis Ende 2027 gesichert (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 27. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Grönland. Das Schiff Sarfaq Ittuk der Arctic Umiaq Line wird auch die nächsten zwei Jahre an der grönländischen Küste verkehren – in einem wöchentlichen Turnus zwischen Qaqortoq im Süden und Ilulissat im Norden. Dafür erhält die Reederei einen Zuschuss der grönländischen Regierung. Die Reederei hätte gerne ein neues, zeitgemäßes Schiff in Auftrag gegeben – doch dafür sind die Zukunftsaussichten zu unsicher. Darüber berichtete KNR. (Öffnet in neuem Fenster)
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Das nördliche Ende der Ostsee fängst an, zuzufrieren (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 26. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Finnland/Schweden. Am nördlichen Ende der Ostsee halten sich die Minusgrade – und das sieht man auch auf dem Wasser: Ein breiter Streifen entlang der Küste zwischen Piteå und Oulu ist bereits zugefroren. In Kemi ist mit Zeus of Finland der erste Eisbrecher im Dienst. In der Mitte der Bottenwiek hat das Wasser allerdings noch 6°C.
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Schwedische Kirche folgt nicht dem eigenen Waldgutachten (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 25. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Schweden. Die schwedische Kirche ist der fünfgrößte Waldbesitzer des Landes. Wie dieser zukünftig nachhaltiger bewirtschaftet werden kann, war jüngst Thema im höchsten beschlussfassenden Organ. Dazu hatte es zuvor ein eigens von der Kirche beauftragtes Gutachten mit weitreichenden Empfehlungen zum Naturschutz und zu Kooperation mit den Samen gegeben. Diese Empfehlungen fanden jedoch keine Mehrheit im Kirchenrat. Darüber berichteten SVT (Öffnet in neuem Fenster) und Aftonbladet. (Öffnet in neuem Fenster)
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Finnland: Regierung stellt Geld für Zug bis Haparanda bereit (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 24. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Finnland/Schweden. Seit fast einem Jahr ist die Bahnstrecke zwischen Schweden und Finnland durchgehend elektrifiziert. Die finnische Regierung hat nun im Zuge der komplettierenden Haushaltsberatungen 1,9 Millionen Euro Anschubfinanzierung für einen Personenverkehr Haparanda-Tornio-Oulu bereitgestellt (Öffnet in neuem Fenster). Darüber berichtete auch Yle. (Öffnet in neuem Fenster) Wann der erste Personenzug über der Tornefluss rollen wird und wie das Angebot konkret aussehen wird, ist aber noch unklar.
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Sanierung der Grube Blaiken kostet Schweden 400 Millionen SEK (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 23. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Sorsele (Schweden). Die Sanierung der Grube Blaiken kostet die schwedischen Steuerzahler voraussichtlich 400 Millionen SEK, umgerechnet etwa 36,5 Millionen Euro. Dabei war die ehemalige Zinkgrube nur gut ein Jahr lang in Betrieb – bis der Grubenbetreiber in Konkurs ging. Darüber berichtete SVT (Öffnet in neuem Fenster). Die Hinterlassenschaften des kurzen Grubenbetriebs verkomplizieren nun auch die Reaktivierung des alten Pumpspeicherkraftwerks.
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Am Gletscher Dyngjujökull hat ein Surge begonnen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 22. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Island. Der isländische Wetterdienst warnt vor Veränderungen am Dyngjujökull. (Öffnet in neuem Fenster) Dieser Auslassgletscher im Nordosten des großen Vatnajökull ist ein sogenannter Surge-Gletscher – dort kann sich die Fließgeschwindigkeit zeitweise deutlich erhöhen. Dadurch entstehen Spalten auch in Bereichen, die in den vergangenen Jahrzehnten als sicher galten. Zuletzt gab es 1998 bis 2000 einen solchen Surge.
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„EU-Zölle“ auf Ferrolegierungen treffen auch Norwegen und Island (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 21. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Norwegen/Island. Auf die EU-Kommission ist man in Norwegen und Island gerade nicht gut zu sprechen. Trotz eines bestehenden Kooperationsabkommens hat die EU „Schutzmaßnahmen“ für bestimmte Ferrolegierungen eingeführt, die auch Norwegen und Island treffen. Allein Norwegen deckte zuletzt 43 Prozent dieser Importe in die EU. Inwieweit die beiden Länder auf diese „EU-Zölle“ reagieren werden, ist noch unklar. Darüber berichteten unter anderem NRK (Öffnet in neuem Fenster) , RÚV (Öffnet in neuem Fenster) und High North News. (Öffnet in neuem Fenster)
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Snälltåget bietet ab Mai 26 direkten Tagzug Hamburg-Stockholm (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 20. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Schweden. Immer die Passage über den Öresund verpennt? Das kann nicht passieren mit der neuen Fernzug-Verbindung, die Snälltåget ab dem 4. Mai 2026 anbietet: (Öffnet in neuem Fenster) Hamburg-Stockholm tagsüber. Die Brückenpassage ist dann jeweils nachmittags. Anders als Snälltågets Nachtzüge soll der Tagzug das ganze Jahr über täglich verkehren. Über das neue Angebot berichtete auch (Öffnet in neuem Fenster)järnvägar.nu (Öffnet in neuem Fenster). (Öffnet in neuem Fenster)
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Rovaniemis Markenschutz für den Weihnachtsmann unter der Lupe (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 19. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Rovaniemi (Finnland). Von allen Orten, die behaupten, Heimat des Weihnachtsmannes zu sein, war Rovaniemi beim Marketing am erfolgreichsten. 2009 hat die Stadt sich sogar „offizielle Heimatstadt des Weihnachtsmannes“ als Handelsmarke bei der EU schützen lassen. Ein niederländischer Journalist hat nun dagegen geklagt – um dies juristisch abklären zu lassen. Darüber berichteten Lapin Kansa (Öffnet in neuem Fenster) und Yle. (Öffnet in neuem Fenster)
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Die Insel Grönland driftet nach Nordwesten (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 18. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Grönland. Die Insel Grönland bewegt sich und verändert sich – und zwar mehr als bisher angenommen. Eine Auswertung von Messdaten zeigt: Grönland wandert aufgrund der Plattentektonik jährlich 23 Millimeter Richtung Nordwesten. Die Insel verändert sich aber auch durch verschiedene Prozesse, die auf historische und aktuelle Gletscherschmelzen zurückgehen. Darüber berichtete (Öffnet in neuem Fenster)videnskab.dk (Öffnet in neuem Fenster). (Öffnet in neuem Fenster) Die Studie ist in JGR Solid Earth (Öffnet in neuem Fenster) erschienen.
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Island: Der Leuchtturm von Gjögurtá ist abgestürzt (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 17. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Island. Der Leuchtturm Gjögurtá, am nördlichsten Ende auf der Ostseite des Eyjafjörðurs, ist den Felsen hinuntergestürzt. Das bestätigte nun ein Hubschrauber der Küstenwache, nachdem der Leuchtturm von der Grimseyfähre aus nicht mehr gesichtet wurde. Darüber berichteten unter anderem RÚV (Öffnet in neuem Fenster) und die Behörde Vegagerðin selbst. (Öffnet in neuem Fenster) Er wird nun zunächst durch ein schwimmendes Lichtsignal ersetzt.
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Kirunas alte Grubentürme müssen stehenbleiben (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 16. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Kiruna (Schweden). Kiruna braucht Platz für neue Häuser – damit diejenigen ein neues Zuhause finden, deren bisheriges bald von der Grube geschädigt wird. Die beiden Grubentürme im neuen Zentrum in Tuolluvaara dürfen dafür aber nicht abgerissen werden, entschied nun das Umweltgericht. Darüber berichtete SVT. (Öffnet in neuem Fenster)
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Umweltorganisationen im Recht: Öl-Lizenzen nicht gültig (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 15. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Norwegen. Die Aktivisten von Greenpeace und der norwegischen Jugend-Naturschutz-Organisation Natur og Ungdom haben einen neuen Sieg gegen die norwegische Ölpolitik eingefahren. Borgarting Lagmannsrett, das Osloer Landgericht, bestätigte ihre Auffassung: Der norwegische Staat hat die Auswirkungen der Ölfelder Tyrving, Breidablikk und Yggdrasil nicht ausreichend untersucht und abgewogen. Deshalb sind die vergebenen Lizenzen ungültig. Während die Umweltaktivisten nun der Meinung sind, dass die Aktivitäten dort nun sofort aufhören müssen, sieht der Staat das allerdings nicht so. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Noch mehr Stechmücken auf Island gesichtet (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 14. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Ölfus (Island). Gerade erst hatte es auf Island Aufregung über drei Stechmücken der Art Culiseta annulata gegeben – da wurden die Insektenexperten erneut angerufen. In einem Pferdestall in der Gemeinde Ölfus in Südisland fanden sie Ende Oktober deutlich mehr als nur drei Mücken, und zwar eine andere Art als die jüngst in Kjós aufgefundenen. Nach dem Bericht auf der Seite des isländischen Naturwissenschaftlichen Instituts (Öffnet in neuem Fenster) handelt es sich um Exemplare aus der Culex-Familie.
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Schneeeule und Schleiereule in Schweden ausgestorben (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 13. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Schweden. Schweden scheint kein gutes Pflaster für Eulen zu sein. Nach den Beobachtungen von Birdlife Sverige (Öffnet in neuem Fenster) haben sowohl die Schneeeule aus auch die Schleiereule schon länger nicht mehr in Schweden gebrütet und sollen auf der zukünftigen Roten Liste als im Land ausgestorben klassifiziert werden. Darüber berichtete auch SVT. (Öffnet in neuem Fenster)
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Máret Ánne Sara: Samische Kunst in der Tate Modern (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 12. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Kautokeino (Norwegen). 2016 stapelte Máret Ánne Sara einen Haufen Rentierschädel als Protest vor dem Gericht in Tana auf, um ihren Bruder in seinem Rechtsstreit zu unterstützen. Heute ist sie zumindest mit ihrem Kunst sehr viel weiter gekommen: Als erste samische Künstlerin stellt sie in der Tate Modern aus. Auf Einladung der Hyundai Commission (Öffnet in neuem Fenster) füllt sie die Maschinenhalle mit den großformatigen Werken Goavve und Geabbil. Darüber berichtetete auch NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Die meisten Spezies kommen mit den Vögeln nach Surtsey (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 11. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Surtsey (Island). Was verhilft Pflanzen zur Ausbreitung über längere Distanzen? Eine neue Studie, basierend auf der Besiedlungsgeschichte der Vulkaninsel Surtsey, zeigt: Es hängt vor allem von den Vögeln ab. 62 der 78 dort vorhandenen Pflanzenarten reisten mit Vögeln dorthin. Die Studie ist in Ecology Letters (Öffnet in neuem Fenster) erschienen, es berichtete auch RÚV. (Öffnet in neuem Fenster)
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Schiff im Tjeldsund auf Grund gelaufen – leckt Diesel (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 10. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Tjeldsund (Norwegen). Das 60 Meter lange Arbeitsschiff MS Sørøysund lief am Samstag bei dichtem Nebel und starkem Strom im Tjeldsund in Nordnorwegen auf Grund. Es ist inzwischen bestätigt, dass etwa 4000 Liter Diesel ausgelaufen sind. Um eine weitere Verschmutzung des Wassers zu vermeiden, wurde gestern begonnen, Treibstoff in ein anderes Schiff abzupumpen. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)Update Montagabend: Nach neueren Schätzungen ist wahrscheinlich doch der meiste Diesel ausgelaufen. Es ist bisher nicht gelungen, das Schiff zu bewegen. Update 11.11.: Das Schiff ist nun vom Grund gezogen. (Öffnet in neuem Fenster)
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E6 bei Levanger wieder verbunden – Unglücksstelle wird umfahren (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 9. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Levanger (Norwegen). Seit dem Erdrutsch am 30. August sind Bahn, E6 und ein lokaler Weg bei Levanger verschüttet. Zumindest der Straßenverkehr kann nun wieder rollen – allerdings nicht über die Unglücksstelle, sondern auf einer Interims-Umgehungsstraße. Dieser Abschnitt ist auch für Fußgänger und Radfahrer freigegeben, da es keine andere Möglichkeit gibt, die Stelle zu passieren. Darüber berichteten NRK (Öffnet in neuem Fenster) und Statens Vegvesen. (Öffnet in neuem Fenster)
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Küstenroute ab 2031: Fördern oder sparen? (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 8. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Norwegen. Mit welchen Maßnahmen könnte der norwegische Staat lokale Reisen auf der Küstenroute von Bergen nach Kirkenes fördern – und was soll er von den Anbietern fordern? Das hat Oslo Economics (Öffnet in neuem Fenster) auf Auftrag des Verkehrsministeriums untersucht. Die Vorschläge reichen von kleinen Änderungen bis zu verschiedenen Kürzungsmodellen. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Herbst-Wetterrekorde: Schnee auf Island und warmes Karelien (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 7. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Im Norden fielen um den Monatswechsel eine Reihe neuer Wetterrekorde an – ganz unterschiedlicher Natur: Viel Schnee (Reykjavík, Island), warme Tage (Karelien, Finnland), warme Nächte (Gotland, Uppland, Schweden) und eine 18-monatige Serie mit Monatsdurchschnitten über dem Normalwert von 1991-2020 (Norwegen).
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Uranabbau in Schweden ab Januar 2026 wieder erlaubt (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 6. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Schweden. Der schwedische Riksdag hat mit knappestmöglicher Mehrheit (Öffnet in neuem Fenster) den Abbau von Uran im Land wieder zugelassen. Konkrete Interessenten gibt es bereit – am bekanntesten sind die Pläne für Gebiete im Jämtland. Für die Regierung ist dies ein wichtiger Schritt zur Sicherung von benötigten Rohstoffen. Anwohner und Umweltschützer fürchten um das Trinkwasser der Region. Darüber berichtete unter anderem SVT. (Öffnet in neuem Fenster)
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Kvarken-Verbindung: Stena Line kauft Wasaline (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 5. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Schweden/Finnland. Der schwedische Reederei-Riese Stena Line kauft Wasaline. Damit legen die Städte Vaasa und Umeå den Betrieb der Fährverbindung zwischen den beiden Städten in routinierte Hände. Das Schiff Aurora Botnia, von den beiden Städten über ihre Gesellschaft Kvarken Link gekauft und finanziert, bleibt jedoch Eigentum von Vaasa und Umeå, Darüber berichteten Yle (Öffnet in neuem Fenster)und Wasaline selbst (Öffnet in neuem Fenster).
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DNT schließt fünf Hütten, damit die wilden Rentiere Ruhe haben (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 4. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Norwegen. Der norwegische Tourismusverband DNT will fünf Hütten auf der Hardangervidda und in Setesdal/Ryfylke schließen und bei anderen die Öffnungszeiten einschränken – zugunsten der wilden Rentiere. Das meldete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)Diese sollen dort ausreichend Platz und Ruhe haben, ohne von Menschen gestört zu werden. Norwegen hat praktisch den einzigen Bestand an wilden Rentieren in Festland-Europa.
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Nach einer Woche: Studierende dürfen zurück nach Hause (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 3. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Oslo (Norwegen). Erleichterung für 200 Studierende in Oslo: Nach einer Woche Kost und Logis im Hotel Radisson Blu Alna durften sie nun zurück in ihre eigenen Wohnungen. Die sind zwar weniger luxuriös – dafür liegen dort aber auch die Sachen, die sie bei ihrem Blitzaufbruch wegen Erdrutschgefahr zurücklassen mussten. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Nordischer Rat: Grönland, Färöer, Åland mit ins Präsidium (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 2. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Der Nordische Rat wird reformiert. In Zukunft sollen auch die drei Autonomiegebiete Grönland, Färöer und Åland einen festen Platz im Präsidium erhalten. Dieser Vorschlag wurde bei der jüngsten Session des Nordischen Rates in Stockholm einstimmig angenommen. Darüber berichteten KNR (Öffnet in neuem Fenster), DN (Öffnet in neuem Fenster) und der Nordische Rat (Öffnet in neuem Fenster) selbst.
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Bestand klein, aber steigend: jetzt 530 Saimaa-Ringelrobben (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 1. November 2025 (Öffnet in neuem Fenster)
Finnland. Die Zahl der Ringelrobben im Saimaa-See wächst weiter. Bei der jüngsten Bestandsaufnahme der Forst- und Wildverwaltung Metsähallitus (Öffnet in neuem Fenster)wurde 530 Exemplare dieser seltenen Art gezählt, 35 mehr als im Vorjahr. Das zeigt den Erfolg der Schutz- und Hilfsmaßnahmen – obwohl auch der jüngste Winter wieder zu warm war.
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