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April, April

Drei Bilder: links ein eisfreier Kanal, in der Mitte Blick durch ein Herz mit der Aufschrift Piteå auf eine eisbedeckte Bucht, rechts Eisschollen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Habt ihr ein paar lustige Aprilscherze gesehen? Meine schwedische Lokalzeitung in Piteå (Öffnet in neuem Fenster) hatte einen sehr passenden: Sie kündigte an, die Kommune wolle ein paar leistungsfähige Ventilatoren anschaffen, um die Wintersaison auf der Bucht mit der Eisbahn zu verlängern. Dazu erdichteten sie auch noch ein geplantes Schlittschuhhotel. Tatsächlich hatte unsere Eisbahn (Öffnet in neuem Fenster) in diesem Jahr ein sehr frühes Ende. Das lag zum einen an dem ungewöhnlich warmen März. Die Durchschnittstemperatur in Piteå war laut SMHI (Öffnet in neuem Fenster)2026 ein ganzes Grad höher als der elf Jahre alte Rekord von 0,6 °C. Und das sieht man: Der Schnee ist fast komplett weg.

Ufer ohne Schnee, Eis auf dem Wasser
Piteå Södra Hamn. Zu sehen ist auch das aufgestiegene Wasser über dem an Land festgefrorenen Eis.

Der andere unglückliche Faktor war der Wasserstand. Über die ganzen kalten Winterwochen hatten wir einen sehr niedrigen Wasserstand. (Öffnet in neuem Fenster) Das änderte sich Mitte März. Dem Meereis ist das egal, es schwimmt ja oben. An den Ufern und in den flachen Küstenbereichen ist das Eis jedoch an Land festgefroren. An der Bruchkante zwischen Land- und Meereis quillt das Wasser hervor, wenn der Wasserstand steigt.

Dass sich der Wasserstand ändert, passiert natürlich jeden Winter mal. Das aufgestiegene Wasser verschwindet entweder schnell wieder oder es gefriert und bildet einen neuen, glatten Eisstreifen entlang des Ufers. Doch es war ja warm. Und der Unterschied zwischen dem tiefliegenden Ufereis und dem Meereis war recht groß. Das heißt, das Eis der Eisbahn auf dem Nördfjärden hätte noch gehalten, aber man kam nicht mehr hin ohne nasse Füße. Und je länger das Wasser am Zugang stand, desto mehr ging das Eis darunter kaputt.

Eis mit Wasser drauf, Absperrung
Piteå, Nördfjärden: Der Zugang zur Eisbahn wurde Mitte März gesperrt

Die Kommune wurde davon vollkommen überrascht. Die Windschutzwände und Sitzbänke standen noch auf dem Eis, ebenso der Grillplatz am Ufer der kleinen Insel Grytan. Aus der vorübergehenden Schließung wegen des Wasserstandes wurde eine permanente. Irgendwie haben sie dann die Sachen vom Eis geholt.

Die Eisbahn in Luleå (Öffnet in neuem Fenster) hatte länger offen, denn dort ist der Zugang günstiger. Man kann außerdem über Bootsstege aufs Eis gehen und hat deshalb kein Problem mit Wasser in der Uferzone. Die Eisoberfläche war zwar auch nicht mehr schlittschuhtauglich, aber zum Spazierengehen war es gut genug. Und das Eis war in jedem Fall haltbar genug, um die Picknickplätze noch mit dem Traktor einzusammeln.

Traktor fährt über Eis und transportiert Holzbank
Eisbahn Luleå, 23. März

Auch die Eisangler auf Piteås Südseite nutzten das Eis noch länger: Sie hatten sich an einer günstigen Stelle einen Zugang aus Paletten gelegt. Eisangler halten aus bis zuletzt!

Ich wünsche euch schöne Rest-Ostern, ob beim Eisangeln, Eisessen oder was auch immer, und einen schönen April!

Andrea

P.S: Wie der April 2025 an Schwedens Höga Kusten aussah, seht ihr in der neuen Galerie mit Fotos von Jan Steffen. (Öffnet in neuem Fenster)

PPS: Der Rückblick auf den März:

Neues Modell für Betrieb des Nachtzugs Stockholm-Narvik (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 31. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden. Die schwedische Verkehrsbehörde (Trafikverket) hat die Ausschreibung für den Nachtzugbetrieb nach Nordschweden und Narvik ab Dezember 2026 abgebrochen: Sämtliche Angebote lagen weit über den Vorstellungen von Trafikverket. Ein neues Modell soll nun her, bei dem die Betreibergesellschaft weniger Risiken selbst tragen muss. Alles soll besser werden, wenn 2030 die neuen Züge kommen. Darüber berichteten SVT (Öffnet in neuem Fenster) und järnvägar.nu (Öffnet in neuem Fenster). (Öffnet in neuem Fenster)

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Zwei vermutlich ukrainische Drohnen in Finnland abgestürzt (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 30. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Kouvola (Finnland). Zwei ausländische Militärdrohnen stürzten gestern Vormittag in der Nähe von Kouvola in Südfinnland ab. Niemand wurde dabei verletzt. Eine der beiden Drohnen wurde bereits als ukrainisch identifiziert, bei der anderen wird es ebenfalls vermutet. Darüber berichtete Yle (finnisch (Öffnet in neuem Fenster), englisch (Öffnet in neuem Fenster), schwedisch (Öffnet in neuem Fenster)). Finnische Politiker und Militärs gehen von einem Versehen aus. Die Ukraine hatte in der vergangenen Woche mehrfach Einrichtungen in den russischen Ostseehäfen Ust-Luga und Primorsk angegriffen, auch gestern. Update 19 Uhr: Die Ukraine hat sich bei Finnland entschuldigt.

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Verschütteter Skitourist nach drei Wochen tot geborgen (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 29. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen/Schweden. Drei Wochen nach dem Lawinenunglück bei Narvik in Norwegen konnten Rettungsmannschaften gestern den umgekommenen französischen Skitouristen (Öffnet in neuem Fenster) bergen. Bisher dahin war die Lawinengefahr im Fjell für eine Suche am Boden zu hoch gewesen. Erst am Mittwoch riss eine Lawine südlich von Riksgränsen in Schweden fünf Schneemobilfahrer mit sich, die allerdings gerettet werden konnten. Darüber berichteten NRK (Öffnet in neuem Fenster) und SVT. (Öffnet in neuem Fenster)  Die Behörden warnen Osterurlauber explizit vor der andauernden Lawinengefahr im Fjell. 

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Arktisches Meereis-Maximum ist erneut ein Minimum (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 28. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Arktis. Das arktische Meereis-Maximum war nach jetzigem Stand am 15. März erreicht und so rekord-niedrig wie im Vorjahr. Das meldete nun das National Snow and Ice Data Center (NSIDC) der US-Universität Colorado Boulder (Öffnet in neuem Fenster). Das Meereis-Maximum 2025 galt bisher als das kleinste überhaupt seit Beginn der Satellitenmessungen. Die eisbedeckte Fläche erstreckte sich über 14,29 Millionen Quadratkilometer, sogar knapp unter dem Wert von 2025 (14,31 Quadratkilometer). Der Unterschied zwischen den Jahren ist allerdings so gering, dass 2026 nicht als eigenständiger neuer (Negativ-) Rekord gilt.

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Färöer werden wieder konservativ (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 27. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Färöer. Die Färinger haben wieder den Wechsel gewählt. Nach dreieinhalb Jahren Mitte-Links-Regierung haben diesmal die konservativen Parteien eine Mehrheit. Die Partei Fólkaflokkurin gewann ganze 7,8 Prozent dazu. Die sozialdemokratische Partei Javnaðarflokkurin verlor 7,7 Prozent. Darüber berichteten KVF (Öffnet in neuem Fenster)und DR (Öffnet in neuem Fenster).

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Schwerer Schneesturm über Island (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 26. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Island. Der nächste Schneesturm ist da: Für das ganze Land gilt heute mindestens eine gelbe Unwetterwarnung. Das Hauptstadtgebiet und der gesamte Südwesten werden voraussichtlich besonders betroffen sein. Es wird empfohlen, zu Hause zu bleiben.  Einige Straßen sind gesperrt. Der Flughafen Keflavík warnt vor Verspätungen, einige Flüge wurden eingestellt. Dazu gibt es einen Newsfeed bei RÚV (isländisch) (Öffnet in neuem Fenster), auch auf Englisch. (Öffnet in neuem Fenster)

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Folketing-Wahl in Dänemark: alles offen (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 25. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Dänemark/Färöer/Grönland. Dänemark hat gewählt – aber welche Regierung aus dem Ergebnis entsteht, ist zunächst noch vollkommen unklar. Alle drei Parteien aus Premierministerin Mette Frederiksens alter Mitte-Koalition mussten Verluste hinnehmen. Klar ist allerdings, das auch in Zukunft kein Block ohne Lars Løkke Rasmussen und seine „Mittepartei“ auskommen wird. Von den Färöern kommen eine „rote“ und eine „blaue“ Stimme, die beiden grönländischen Vertreter haben noch nicht geäußert, welche Kandidaten sie unterstützen würden.

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Schiffstunnel: Er kommt, er kommt nicht, er kommt vielleicht … (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 24. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen. Gleich nach seinem Wahlsieg im vergangenen Jahr wollte der Sozialdemokrat Jonas Gahr Støre den geplanten Schiffstunnel von Stad aufgrund der Kosten endgültig beerdigen. (Öffnet in neuem Fenster) Doch eine Mehrheit im Parlament bestand auf weitere Verhandlungen mit den drei Anbietern, die das Projekt umsetzen wollen. Das Ergebnis liegt nun vor: 8,6 Milliarden NOK, (Öffnet in neuem Fenster) umgerechnet 760 Millionen Euro. Das könnte aber schon wieder veraltet sein.

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Woche der Entscheidung für Dänemark, Färöer und Grönland (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 23. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Dänemark/Färöer/Grönland. Diese Woche ist entscheidend für alle drei Länder im Königreich Dänemark. Es finden sowohl Wahlen  zum färöischen Løgting (26.3.) als auch zum dänischen Folketing (24.3.) statt. Zum dänischen Folketing dürfen auch die Färöer und Grönland je zwei Vertreter schicken. Ein Überblick.

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Eisbär an Spitzbergens Ostküste erschossen (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 22. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Spitzbergen (Norwegen). An der Ostküste von Spitzbergen wurde gestern morgen ein Eisbär erschossen. Der Schütze gehörte zu einer kleineren Gruppe, die sich dort aufhielt. Der Sysselmester wurde informiert und der Vorfall wird untersucht. Darüber berichtete Svalbardposten. (Öffnet in neuem Fenster) Eisbären sind in Norwegen geschützt. Man darf nur aus Notwehr schießen. Ob es sich um einen solchen Fall gehandelt hat, muss die Untersuchung zeigen.

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Nordlichtnacht (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 21. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Gruß von der Sonne zur Tag-und-Nacht-Gleiche.

Extremwetter: Piteraq über Tasiilaq, Schneesturm über Island (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 21. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland/Island. Ein Tief vor Ostgrönland hat gestern für extreme Wetterverhältnissen in Island und Ostgrönland gesorgt. In Tasiilaq gab es einen Piteraq mit Böen von mehr als 40 Meters pro Sekunde. Über Island zog ein Sturm mit heftigen Schneeschauern. Sämtliche Flüge wurden eingestellt. Darüber berichteten KNR (Öffnet in neuem Fenster) und RÚV (Öffnet in neuem Fenster).

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Früher Frühling im Norden (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 20. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden/Finnland. Plusgrade, Lücken in der Schneedecke und nasses Eis: Nach zwei ungewöhnlich kalten Wintermonaten erleben Schweden und Finnland einen März, der eher ein April ist. Und während in der Bottenwiek noch alle Eisbrecher aktiv sind, schwindet der Bedarf im Finnischen Meerbusen.

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Schweden: Geld vom Staat für Kommunen mit Windkraft (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 19. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Piteå (Schweden). Schwedens Windkraftkommunen erwarten in den kommenden Wochen einen Geldregen. Um die Bereitschaft zum Ausbau der Stromerzeugung zu fördern, hatte die Regierung Summen in Aussicht gestellt, die der Grundsteuer entsprechen – die bisher an den Staat geht. Am meisten hat dabei die Kommune Piteå zu erwarten, auf deren Gebiet der Windpark Markbygden mit bisher knapp 600 Anlagen steht. Darüber berichtete unter anderem SVT. (Öffnet in neuem Fenster)

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Umfangreicher Terrainbrand in Ålesund – 300 Menschen evakuiert (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 18. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Ålesund (Norwegen). Wegen eines Terrainbrands mussten rund 300 Personen auf Ålesunds westlichster Insel Hessa evakuiert werden. Der Brand hatte sich gestern Nachmittag an den Hängen des Bergs Sukkertoppen ausgebreitet. Die Einsatzkräfte arbeiteten die ganze Nacht, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen.  Der nächtliche Regen half, den Brand einzudämmen. Darüber berichtete unter anderem NRK (Öffnet in neuem Fenster).  Bisher sind aber alle Häuser unversehrt. Update 19.3., 9 Uhr: Nach einer zweiten Nacht im Hotel dürfen die Evakuierten nun wieder nach Hause.

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Nachtzüge: Stockholm-Narvik künftig nur noch mit Umsteigen (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 17. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden/Norwegen. Die Nachtzugverbindungen nach Nordschweden und Narvik werden aus Kostengründen halbiert – das wurde im Dezember angekündigt. Nun ist klar, wie das in der Praxis aussehen wird: Es wird keinen durchgehenden Zug von Stockholm nach Narvik mehr geben. Wer weiter will als Luleå, muss um 5.42 Uhr in Boden umsteigen. 

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Skifahrer mit Hubschrauber von Bottenwiek-Eis gerettet (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 16. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Finnland/Schweden. Eine ungewöhnliche Skitour hatte sich ein Mann und eine Frau aus Deutschland vorgenommen: von Oulu in Finnland bis Luleå in Schweden über das Eis der Bottenwiek. Sie kamen zwar ein gutes Stück weit, doch dann brach eine Scholle, und ein Großteil ihrer Ausrüstung versank. Die beiden konnten von einem Hubschrauber der finnischen Küstenwache gerettet werden. Darüber berichteten Yle (Öffnet in neuem Fenster) und SVT. (Öffnet in neuem Fenster)

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Etappensieg für Grönland im Gerichtsstreit um Kuannersuit (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 15. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland. Der innenpolitische Streit um das Bergbau-Vorhaben in Kuannersuit ist lange vorbei – vor gut fünf Jahren beschloss das grönländische Parlament ein Gesetz, das Uranabbau verbietet. Die Bergbaufirma versucht jedoch, ihre Interessen nun juristisch durchzusetzen. Für die grönländische Regierung gab es jüngst einen Etappensieg (Öffnet in neuem Fenster): Das dänische Schiedsgericht wies nicht nur das Verfahren ab – die Bergbaufirma muss sogar 90 Prozent von Grönlands Sachkosten zahlen. Darüber berichteten auch KNR (Öffnet in neuem Fenster) und Sermitsiaq (Öffnet in neuem Fenster)

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Finnmarksløpet 2026: Petter Karlsson siegt vor Harald Tunheim (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 14. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Alta (Finnmark). Für den Schweden Petter Karlsson lief es beim Finnmarksløpet 2026 wie gewünscht: Er siegte zum fünften Mal bei Europas längstem Hunderennen, vor dem lokalen Favoriten Harald Tunheim. Für die in diesem Jahr 1139 Kilometer lange Strecke benötigte Karlsson sechs Tage, 15 Stunden und 41 Minuten. Beobachter heben nun sein Pausenkonzept als Schlüssel zum Erfolg hervor. Diesmal brachen weniger Fahrer die Tour ab als in den vergangenen Jahren – sowohl auf der längsten als auch auf der kürzeren Distanz.

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Heute kein Schiffsverkehr in der Bottenwiek – Sturm bewegt das Eis (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 13. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Finnland/Schweden. Die Temperaturen sind gestiegen – aber das dicke Ostseeeis ist im Norden und Osten immer noch da. Aufgrund einer Sturmwarnung ist der Eisbrecherbetrieb in Kvarken und der Bottenwiek aber heute eingestellt (Öffnet in neuem Fenster), denn die sich bewegenden und auftürmenden Eisschollen können Schiffe beschädigen. Damit ruht aktuell der Schiffsverkehr im nördlichen Ende der Ostsee (fast) komplett, auch die Fähre Aurora Botnia zwischen Umeå und Vasa hat ihre Fahrten eingestellt. 

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Die Falschen ausgewiesen: Schweden muss Politik korrigieren (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 12. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden.  „Weniger Ausländer“ war ein Punkt, der die aktuellen Regierungsparteien und ihre Unterstützer, die Schwedendemokraten (Öffnet in neuem Fenster),  im Wahlkampf verband. Dies galt unter anderem als Mittel gegen Kriminalität. Es häuften sich jetzt aber Presseberichte über die Ausweisung unbescholtener Schüler und voll integrierter, dringend  benötigter Pflegekräfte. Nun zog die Regierung ein halbes Jahr vor der Wahl die Notbremse und pausiert unter anderem die Ausweisung junger Menschen. Darüber berichtete SVT. (Öffnet in neuem Fenster)

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Grindavík: Abreißen, Reparieren, Warten (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 11. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grindavík (Island). In Grindavík hat nun der Abriss von Häusern begonnen, die nicht mehr zu reparieren sind. Meist stehen sie auch auf Erdspalten und sind deshalb unsicher. Dieser Schritt sei notwendig, um die Spalten aufzufüllen und die Stadt wieder sicher zu machen, heißt es von der Kommune (Öffnet in neuem Fenster) Grindavíkurbær. Der Vulkan verhält sich weiterhin ruhig – es ist aktuell völlig unklar, ob und wann er noch einmal ausbrechen wird. Darüber berichteten auch RÚV (Öffnet in neuem Fenster) und mbl.is (Öffnet in neuem Fenster). (Öffnet in neuem Fenster)

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Jetzt NATO-Manöver Cold Response in Norwegen und Finnland (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 10. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen/Finnland/Schweden. Gestern hat das NATO-Manöver Cold Response 2026 begonnen. Rund 25 000 Soldaten aus 14 Ländern werden dabei vor allem in Nordnorwegen und Nordfinnland, aber auch in Nordschweden gemeinsam üben, an Land, auf See und in der Luft. Die Hauptphase geht vom 9. bis zum 19. März. Einige US-Flugzeuge sind jedoch für den Iran-Krieg abgezogen worden, auch der französische Flugzeugträger ist wieder umgedreht. 

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Zinkprojekt Citronenfjord in Nordgrönland gescheitert (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 9. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Citronenfjord (Grönland). Es soll das größte noch nicht ausgebeutete Zinkvorkommen sein. Es sollte 500 Arbeitsplätze schaffen und mit seinen Steuern die grönländische Staatskasse füllen. Aber so kam es nicht. Die Gesellschaft hinter dem Zinkprojekt im Citronenfjord in Nordgrönland hat das Projekt aufgegeben. Darüber berichtete KNR. (Öffnet in neuem Fenster)

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Von Lawine verschüttete Person wahrscheinlich umgekommen (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 8. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Narvik (Norwegen). Die Lawinengefahr im Narvikfjell ist aktuell hoch – so hoch, dass auch gestern nur Helikopter und keine Bodenmannschaften eingesetzt werden konnten, um die am Donnerstag von einer Lawine verschüttete Person zu finden. Laut NRK gehörte sie zu einer dreiköpfigen Gruppe Touristen aus Frankreich. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass die vermisste Person umgekommen ist. Darüber berichtete auch NRK. (Öffnet in neuem Fenster)

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Isländer sollen am 29. August über EU-Verhandlungen entscheiden (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 7. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Island. Soll Island die Verhandlungen für einen EU-Beitritt des Landes wieder aufnehmen oder nicht? Darüber können die Isländer am 29. August selbst  abstimmen. Das kündigte die Regierung gestern an. Das Parlament wird kommende Woche den entsprechenden Beschluss fassen. Darüber berichtete RÚV.  (Öffnet in neuem Fenster)

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Hohe Lawinengefahr – eine Person im Narvikfjell vermisst (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 6. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Narvik (Norwegen). Ein Person ist am Nachmittag im Fjell bei Narvik von einer Lawine verschüttet worden und wird immer noch vermisst. Das meldete die Polizei Nordland.  (Öffnet in neuem Fenster) Hubschrauber waren im Einsatz, konnten wegen des schlechten Wettes aber keine Suchmannschaften absetzen, Wegen der fortgesetzten Lawinengefahr konnten Rettungskräfte aber auch nicht zu Fuß ins Gebiet. Die vermisste Person war mit zwei anderen unterwegs, die sich retten konnten, es handelt sich nach bisherigen Informationen um ausländische Touristen. Die Lawine ging am Tverfjell ab, im Gebiet Helligvatnet zwischen Beisfjord und der schwedischen Grenze. Die Suche soll morgen bei Tageslicht fortgesetzt werden.

Die Lawinengefahr in Troms und Nordland i (Öffnet in neuem Fenster)st aktuell hoch. 

Finnmarksløpet 2026 startet mit Plusgraden (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 6. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Alta (Norwegen). Heute ab 12 Uhr starten in Alta die Teilnehmer der längsten Distanz des Finnmarksløpet, (Öffnet in neuem Fenster) Europas längstem Schlittenhunderennen mit diesmal 1139 Kilometern. Die Bedingungen sind nicht optimal: Es sind Plusgrade und Schneeregen angesagt. Morgen starten die Teilnehmer auf den kürzeren Strecken. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Rennverlauf zu verfolgen. Das GPS-Tracking ist in diesem Jahr allerdings erstmals kostenpflichtig. Über das Rennen berichtet auch NRK. (Öffnet in neuem Fenster)

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Doppelter Eissauna-Rekordbau in und bei Oulu (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 5. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Oulu/Oulainen (Finnland). Wer hat die größte Eissauna? Auf diesen Titel im Guinness-Buch der Rekorde hatten es gleich zwei Projekte abgesehen, die nur 100 Kilometer voneinander entfernt entstanden und lange nichts voneinander wussten: Eins in Oulu und eins am See Piipsjärvi bei Oulainen. Die Oulu-Sauna besteht dabei aus den Eisblöcken, die aus dem Fluss gesägt wurden, um ein Becken für die Winterschwimmer-Weltmeisterschaft zu erhalten.  Darüber berichtete Yle, wo es auch Videos aus den Eissaunen gibt.  (Öffnet in neuem Fenster)

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Auf Spitzbergen leben Menschen aus 66 Ländern (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 4. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Spitzbergen (Norwegen). Auf Spitzbergen leben aktuell 2904 Menschen aus 66 Ländern, meldete das norwegische Statistikamt SSB (Öffnet in neuem Fenster). Davon haben 1598 die norwegische Staatsbürgerschaft. Ihr Anteil ist gegenüber dem Vorjahr nicht gestiegen. Das Ziel der norwegischen Regierung, Longyearbyen „norwegisch“ zu halten, scheint sich nicht so einfach zu erfüllen. Darüber berichtete auch Svalbardposten. (Öffnet in neuem Fenster)

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Grönland: Wenn es dem Polardorsch zu warm wird (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 3. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland. Der Polardorsch, Boreogadus saida, ist für seinen Lebenszyklus von Eis und kaltem Wasser abhängig. Ein Forscherteam des grönländischen Naturinstituts (Pinngortitaleriffik) hat dessen Entwicklung vor West- und Ostgrönland in den vergangenen 30 Jahren verfolgt: (Öffnet in neuem Fenster) Der Bestand schrumpft, und er zieht nach Norden. Diese Veränderung sei schneller geschehen als erwartet. Die Studie „Decline and northward shift in Arctic cod distribution associated with the changing climate around Greenland“  (Öffnet in neuem Fenster)ist in Arctic Science erschienen. 

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Norwegen: Mehr Kontrolle beim Nordlichttourismus (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 2. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Nordnorwegen. Die Nordlichtsaison hält noch ein paar Wochen an, dann wird es zu hell. Noch ein paar Wochen Saison auch für diejenigen, die die Suche nach dem faszinierenden Himmelslicht zu ihrem Geschäft gemacht haben. Seit Herbst kontrollieren Polizei und Aufsichtsbehörde in Nordnorwegen Akteure im Nordlichttourismus. 17 Personen aus Asien wurden bisher wegen fehlender Genehmigungen ausgewiesen. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)

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Island: Referendum zu EU spätestens 2027 – oder früher? (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 1. März 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Island. Will Island jetzt schnell in die EU? Darüber schrieben jüngst mehrere internationale Medien (Öffnet in neuem Fenster). Fakt ist: In der Koalitionsvereinbarung ist festgelegt, dass es nicht später als 2027 eine Referendum zu dieser Frage in Island geben soll. Wie Premierministerin Kristrún Frostadóttir erklärte, gehe es aber nicht um eine Mitgliedschaft um jeden Preis. Islands besondere Lage müsse berücksichtigt werden. Darüber berichteten RÚV (Öffnet in neuem Fenster) und mbl.is (Öffnet in neuem Fenster). (Öffnet in neuem Fenster)

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