Zum Hauptinhalt springen

Erzähle, wo du gerade stehst!

Es gibt Coaches, die sprechen ausschließlich über ihre Methoden. Oft weiß man gar nicht, wer sie wirklich sind, man kennt nur ihre Methoden.

Auf der „Über-mich-Seite“ stehen dann zig Ausbildung, statt z. B. einer Business-Story, die erzählt, wie derjenige überhaupt auf das gekommen ist, was er jetzt anbietet und was seine Vision ist.

Oft steckt die Angst dahinter, sich zu zeigen, mit seiner Einzigartigkeit, seinen Stärken und Schwächen. Aber gerade das ist es, was die potenziellen Kunden eher anzieht, als nur die Aufzählung der Ausbildungen: Sie wollen die Person hinter all dem kennenlernen und nicht die Methoden!

Was viele außerdem auch machen und was leider auch nicht zu einer größeren Reichweite beiträgt: In Social Media werden oft Beiträge von anderen geteilt oder es wird einfach nur etwas über ein Angebot geschrieben. Und dann wundert man sich, dass man wenig Likes und Kommentare bekommt.

Mach es mal anders!

Ich empfehle dir, ab und zu auch mal etwas über dich persönlich zu schreiben.

  • Schreibe, welches Angebot du gerade entwickelst und warum du das für wichtig hältst.

  • Schreibe über Hindernisse, die bei deiner Arbeit auftauchen und wie du Lösungen findest.

  • Erzähle einfach, wo du gerade stehst. Nehmen wir mal an, du schreibst ein Buch. Dann könntest du – ohne zu viel zu verraten – schreiben, wo du gerade stehst mit deinem Buch.

  • Schreibe deine Business-Story: Wie hast du deine Berufung gefunden und wie bist du auf das gekommen, was du jetzt gerade anbietest?

  • Wenn du willst, dann kannst du eine Serie daraus machen und kleine Häppchen in Social Media teilen.

Trau dich, sichtbar zu werden!

Wer sichtbar ist und sich authentisch zeigt, hat mehr Chancen, dass die richtigen Kunden zu ihm finden.

Wenn ein Mensch einen Coach oder eine Coachin sucht, dann wird er auch darauf schauen, was das für eine Persönlichkeit ist. Wie authentisch bist du?

Öffne die Tür zu potenziellen Kunden einen kleinen Spalt und dann einen immer größeren Spalt und zeige dich. Nutze das Medium, mit dem du dich am ehesten wohlfühlst. Das kann auch dein Newsletter sein oder dein Blog oder ein Video auf deinem YouTube-Kanal, falls du so etwas hast.

Die Angst vor negativen Kommentaren loslassen

Als ich meinen ersten Blog schrieb, das war 2008. Damals erzählte ich Begebenheit aus meinem Leben mit einem tieferen Sinn. Ich hatte ziemliche Angst, einen negativen Kommentar zu bekommen. Ein Freund sagte damals zu mir: „Bekomm doch erstmal überhaupt Kommentare!“

Seitdem sind einige Jahre vergangen und tatsächlich, ich habe zu 99,9 % nur positive Kommentare bekommen. Einmal hat mir jemand geschrieben, meine Videos wären nicht gut, man könnte sie verbessern. Diese Person wollte aber etwas verkaufen.

Leg los und mache es einfach! Fang irgendwo an!

Mein Tipp: Mache es einfach. Wenn du noch gar nicht oder zu wenig sichtbar bist, springe über deinen Schatten und fange irgendwo an.

Es ist eine gute Idee, auch wenn du nicht so viel von dir persönlich preisgeben willst, dass du einfach erzählst, wo du gerade stehst. Was treibt dich gerade um? Auf welches Ziel arbeitest du hin?

Wenn du dabei bist, etwas Neues zu kreieren oder auch wenn es gerade stockt in deinem Business oder wenn du dabei bist, etwas loszulassen, erzähle es deiner Community. Sie wird es dir danken und du wirst wahrscheinlich als starke, selbstbewusste Persönlichkeit wahrgenommen, weil du dich traust, dich zu zeigen, so wie du bist.

Viel Erfolg wünsche ich dir!

Deine Anne-Kerstin

© 2025 Schreiben mit Herz & Seele – Anne-Kerstin Busch

Kategorie Storytelling