Hi,
heute erreicht dich unser Newsletter bewusst am Donnerstagabend. Nicht, um dir dein Fußball-WM-Schauen zu verderben, sondern um - wie immer mithilfe von Expert:innen - aufzuzeigen, worauf wir bei der Sportberichterstattung und allem drumherum in den kommenden Wochen ja mal achten können.
Und dann noch ein kleiner Nachklapp: Maria war heute auf einem kurzen Panel vom Grimme-Institut eingeladen, um dort unseren Newsletter vorzustellen und aufzuzeigen, wie wir uns von “Aktivismus” oder “Engagement” abgrenzen. Daher hier nochmal unser Selbstverständnis:
Wir sehen uns nicht als Aktivist:innen. Die demokratische Grundordnung zu verteidigen und antidemokratische Kräfte genau zu beobachten, ist für uns das Grundverständnis von Journalismus. Wer Beispiele für undemokratische Haltungen der extremen Rechten sucht, findet hoffentlich Belege in zahlreichen unserer Ausgaben.
Journalismus unterscheidet sich von Aktivismus oder Meinungsmache, wie sie oft genug passiert, durch Handwerk: Wir prüfen, wir kontextualisieren, wir liefern Fakten und Belege. Aber wir sind nur zu zweit - uns unterlaufen sicherlich Fehler.
Unser Newsletter mobilisiert nicht, unser Newsletter erklärt. Wir füllen eine Lücke, die wir in journalistischen Publikationen immer noch sehen.
Bleib achtsam und alles Liebe,

Um was gehts?
“Die Vereinigten Staaten von Amerika freuen sich darauf, die Fußball-Weltmeisterschaft auszutragen. […] Es wird die großartigste und sicherste Sportveranstaltung in der Geschichte der USA. Alle Spieler, Offiziellen und Fans werden wie die STARS behandelt, die sie sind. Präsident Donald J. Trump.”
Das hat Donald Trump zur Männer-Fußball-WM auf Truth Social geschrieben [1] - bei Presseterminen machte er weitere Versprechungen [2]: Das Turnier werde Tausende neuer Jobs schaffen und der US-Wirtschaft Dutzende Milliarden Dollar einbringen. Er erwarte, dass sich mehr als eine Milliarde Menschen Übertragungen der Spiele anschauen. Deshalb sei die Weltmeisterschaft “eine einzigartige Gelegenheit, allen die Schönheit und Größe der USA zu präsentieren”.
Und genau darum dürfte es Trump gehen: der Welt seine Version der USA auf einer der größtmöglichen Bühnen zu zeigen. Das Turnier dient damit auch der MAGA-Propaganda.
Dass die FIFA bereitwillig mitspielt, zeigte schon die Auslosung im vergangenen Dezember. Noch bevor die Teams ihren Gruppen zugelost wurden, erhielt Trump von FIFA-Präsident Gianni Infantino den eigens für diesen Moment geschaffenen “Friedenspreis” des Fußball-Weltverbands verliehen - wenige Wochen später eskalierte Trump militärisch gegen Venezuela und Iran. Expert:innen sprechen in beiden Fällen von Brüchen des Völkerrechts [3][4].
Heute geht es deshalb darum, wie Fußballturniere für Propaganda instrumentalisiert werden.
Infantinos infame WM-Austragungsorte
Was Donald Trump macht, ist nicht neu. Die FIFA hat ihr größtes Turnier immer wieder an autoritäre oder undemokratische Staaten vergeben. In einem Text des Atlantic heißt es dazu [5]: Der Fußball-Weltverband habe sich von Anfang an auf eine “bequeme und profitable Neutralität” zurückgezogen. Schon die zweite Weltmeisterschaft 1934 fand im Italien Benito Mussolinis statt und wurde zur Bühne für dessen faschistische Selbstinszenierung. Auch die WM 1978 in Argentinien wurde in einer Militärdiktatur ausgetragen - in der Zehntausende Oppositionelle verschwanden.
Dieses Muster beschränkt sich nicht auf den Fußball. Eine Untersuchung zeigt: Zwischen 1945 und 1988 fand rund jedes dritte große internationale Sportereignis in einem autoritären Staat statt [6]. Danach sank der Anteil zunächst auf 15 Prozent - die meisten Turniere fanden also in Demokratien statt. Seit 2012 aber ist der Anteil wieder deutlich gestiegen: Zwischen 2012 und 2022 fanden 37 Prozent der internationalen Sportgroßereignisse in autoritären Staaten statt.
Der Fußball ist keine Ausnahme. Vor allem seit 2016, seit Gianni Infantino FIFA-Präsident ist. Die SZ hat seine Amtszeit unter dem Titel “Die größten Skandale von Gianni Infantino“ zusammengefasst.” [7] Darin geht es um einen fragwürdigen TV-Rechte-Vertrag mit einer Firma aus der “Schattenwelt” des Fußballs, um geheime, nicht protokollierte Treffen mit dem damaligen Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber - laut SZ eine der “spektakulärsten Justizaffären” der Schweiz - und um einen geplanten Milliarden-Deal, bei dem zentrale Rechte des Weltfußballs an ein privates Konsortium hätten gehen sollen. Die SZ nennt das einen möglichen “Ausverkauf” der FIFA.
Dazu kommen die großen Turniere: Die erste WM unter Infantinos Präsidentschaft fand 2018 in Russland statt. Danach erhielt er von Wladimir Putin den “Orden der Freundschaft” [8]. Seither macht sich Infantino für Russland und gegen Sanktionen stark, die nach dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine verhängt worden waren [9]. 2022 folgte Katar; Kritik an Menschenrechtsverletzungen tat Infantino damals als “Heuchelei und Rassismus” ab [10]. Jetzt also die USA unter Trump, dem Infantino einen FIFA-Friedenspreis verliehen hat. Und 2034 soll Infantino die WM in die Monarchie Saudi-Arabien gedeichselt haben. Da zeigt sich klar: Die FIFA verkauft ihre Bühne immer wieder an Regierungen, die diese Bühne politisch nutzen.
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Kann Sport helfen, autoritäre Regime eines Besseren zu belehren?
Aber dient Sport nicht der Völkerverständigung? Kann ein großes Turnier Repression in autoritären Staaten nicht sogar verringern? Genau das haben Christian Gläßel, Adam Scharpf und Pearce Edwards untersucht - mit ernüchterndem Ergebnis:
“Sportgroßveranstaltungen in Autokratien führen eher zu einem Anstieg der Repression gegen politisch Andersdenkende statt zu einer Abnahme von Gewalt und Unterdrückung.” [11]
Die Forschenden haben dafür die Fußballweltmeisterschaft 1978 in Argentinien analysiert. Sie konnten zeigen, wie “strategisch Gastgeberregime ihre repressiven Operationen an den Turnierplan anpassen, um sich während der Spiele als gute, friedliebende Gastgeber zu inszenieren”. So nahmen die Repressionen vor der WM zu - als die Weltöffentlichkeit noch nicht so genau hinschaute. Während des Turniers beschränkten sich Übergriffe auf ein Minimum, um keine schlechte Presse zu riskieren. Das änderte sich danach wieder:
“Nach dem Finale und der Abreise ausländischer Journalist:innen, startete das Regime eine zweite, wenn auch kürzere Welle der Gewalt.”
Die Ergebnisse lassen sich nicht eins zu eins auf jedes Turnier übertragen. Aber die Forschenden fanden ähnliche Grundmuster auch bei anderen Sportgroßereignissen in Autokratien.
→ Der entscheidende Punkt ist deshalb: Sportgroßereignisse bieten autoritären Regierungen nicht nur eine Bühne zur Selbstinszenierung. Sie schaffen auch einen Anlass zur Kontrolle.
Diese Kontrolle richtet sich vor allem gegen jene, die globale Aufmerksamkeit nutzen könnten: Oppositionelle, Aktivist:innen, Journalist:innen, Minderheiten. Repression verschwindet nicht, sie wird strategisch dosiert: vor dem Turnier verschärft, während der Spiele möglichst unsichtbar gemacht, danach oft wieder offener eingesetzt.
Gläßel, Scharpf und Edwards empfehlen deshalb, internationale Sportgroßveranstaltungen grundsätzlich nicht an Diktaturen oder autoritäre Regime zu vergeben. Sind Turniere aber schon vergeben, reicht diplomatische Kritik nicht. Dann müsse frühzeitig über mediale Boykotte gesprochen werden:
“Nur so könne es gelingen, den Gastgeberregimen die große Bühne zu entziehen und Andersdenkende nicht zusätzlich zu gefährden.”
Abschiebebehörde für Sicherheit zuständig
Deshalb ist die WM 2026 so brisant. Sie findet nicht in einer stabilen Demokratie statt, sondern in einem Land, dessen Regierung autoritär durchgreift. Deshalb will sich Donald Trump als Friedensbringer, Wirtschaftsexperte und weltoffener Gastgeber inszenieren.
Auch weil einer aktuellen Umfrage zufolge seine Beliebtheit bei gerade mal 38 Prozent liegt [12]. Kaum ein US-Präsident war unbeliebter.
Gleichzeitig hat keiner die ehemals starke Demokratie so massiv beschädigt wie Trump. Laut dem V-Dem-Institut, das jährlich weltweit Demokratien vermisst, wurde noch nie ein Staat so schnell autoritär umgebaut. Im weltweiten Demokratie-Ranking rutschten die USA deshalb von Platz 20 auf Platz 51 von 179 Staaten ab - vor allem aufgrund einer massiven Machtkonzentration bei Trump, während er gleichzeitig die Rechtsstaatlichkeit schwächte, Medien und kritische Stimmen einschüchterte [13].
Das mündet in eine “Menschenrechtskrise”, wie Amnesty International schreibt. [14] Allein 2025 wurden demnach 500.000 Menschen aus den USA abgeschoben. Die Einwanderungsbehörde ICE agierte zunehmend wie eine paramilitärische Einheit, in deren Gewahrsam zwischen Januar 2025 und März 2026 mindestens 43 Menschen gestorben sein sollen.
Und jetzt ist ICE für die Sicherheit während der WM verantwortlich. Laut New York Times hat die US-Behörde zwar versichert, es seien keine groß angelegten Abschieberazzien bei Spielen oder Fan-Festen geplant. Doch allein die Präsenz der Behörde rund um Stadien und Public-Viewing-Orte kann einschüchternd wirken - besonders für migrantische Communities, die im vergangenen Jahr Ziel von Razzien, Abschiebungen und willkürlichen Kontrollen waren [15].
Was kritische Berichterstattung bewirken kann - und was nicht
Dass Sport unpolitisch sei, (dazu haben wir schonmal einen Newsletter geschrieben (Öffnet in neuem Fenster)), sei also nur ein Mythos, erklärte kürzlich Adam Scharpf in einem Online-Vortrag [16]. Der Politikwissenschaftler, der auch an der Studie zur Fußballweltmeisterschaft 1978 in Argentinien mitgearbeitet hat, beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie Regime sportliche Megaevents nutzen.
Er beschreibt die WM in den USA als klassisches Sportswashing. Dahinter steht die Strategie, durch Sport das internationale Image und die geopolitische Position zu verbessern. Grundsätzlich sei die Fußball-WM dafür sehr attraktiv, „weil politische Botschaften subtil und effektiv transportiert“ werden könne. Die Mischung aus Unterhaltung und emotionaler Bindung an die Teams sei ein ideales „Vehikel für politische Messages“, das subtil an alle gebracht werden könnten:
“Eine Fußball-WM ist immer ein geopolitisches Schaufenster, in dem sich Regierungen darstellen können, wie sie wollen. Die WM bringt sehr viele Menschen vor die Bildschirme und gilt gleichzeitig als ‘unverfänglich’, weil es ja ‘nur Sport’ sei.”
Staaten wie die USA, die wegen ihrer Politik gegen die liberale Ordnung international unter Druck stünden, könnten sich friedlich, progressiv und offen zeigen. Die Frage sei deshalb nicht, ob Sport politisch sei oder nicht. Sondern: “Welche Politik wird durch Sport sichtbar und welche unsichtbar gemacht?”
Konkret: Wird die Grenzpolitik von Trump, werden Migrationskontrollen, Maßnahmen von ICE, Gewalt gegen Protest sichtbar? Entscheidend wird laut Scharpf sein, welche Bilder und Narrative sich medial durchsetzen werden:
“Megaevents sind immer ein Kampf um Bilder, Aufmerksamkeit und Deutungshoheit”, sagt er. Seine Forschung zeige eindeutig, dass Gastgeber versuchten, gezielt zu beeinflussen, was international zu sehen sei - und was eben nicht.
Dieser Kampf um Bilder kann auch in Demokratien Wirkung zeigen. Das hat Scharpf in einer Befragung zur WM 2022 in Katar herausgefunden. Das überraschende Ergebnis: Die WM verbesserte das Bild Katars in Deutschland kurzfristig kaum. Aber sie veränderte bei manchen Befragten den Blick auf die eigenen Medien und Institutionen.
Der Grund liegt im Kontrast: Auf der einen Seite standen glänzende Bilder aus den Stadien, auf der anderen die kritischen Berichte deutscher Journalist:innen über Menschenrechtsverletzungen in Katar. Einige Zuschauer:innen empfanden diese Kritik offenbar als überzogen oder scheinheilig. Daraus kann Medienmisstrauen entstehen: Ist es dort wirklich so schlimm? Oder übertreiben “unsere” Medien? [17]
Besonders im Bereich Sport könne eine kritische Berichterstattung Menschen offenbar enorm politisieren und polarisieren, sagt Scharpf. Sportswashing muss Autokratien also nicht unbedingt beliebter machen. Es kann aber demokratische Kritik unglaubwürdiger erscheinen lassen. Genau darin liegt seine indirekte Wirkung.
Für die WM 2026 heißt das: Kritik muss konkret und gut belegt sein, sonst kann das auch zu Misstrauen führen.
Trumps Aussage scheitert beim Kontakt mit der Realität
Auch Trumps Versprechen, alle Gäste wie “Stars” zu behandeln, zerbricht schon an der Grenze. Medien berichten, dass seine Regierung praktisch keine Fans aus Haiti und Iran in die USA lässt; Fans anderer Nationen dürfen nur unter Auflagen einreisen [18]. Dazu kommen Visaprobleme für Teams und Offizielle. Die südafrikanische Nationalmannschaft musste ihre Reise verschieben, weil Visa für Teile der Delegation fehlten [19]. Das iranische Team verlagerte sein Trainingsquartier mittlerweile nach Mexiko. Und Omar Artan, einer von 52 ausgewählten WM-Schiedsrichtern, durfte gar nicht erst einreisen [20].
Wer so behandelt wird, wird nicht als “Star” empfangen. Sondern als Risiko.
Auch wenn Trump Offenheit und Sicherheit für alle behauptet, ist die Realität weiterhin eine autoritäre Politik, die Ausschluss, Kontrolle und Angst herstellt.
Aussage:
“Sportgroßereignisse dienen der Völkerverständigung. Gerade Fußball-Weltmeisterschaften bringen Menschen aus aller Welt zusammen, schaffen Begegnungen und können Gastgeberländer öffnen.”
Gegenrede:
“Das klingt gut, hält der Realität aber oft nicht stand. Gerade autoritäre oder autoritär agierende Regierungen nutzen solche Turniere gezielt zur Selbstinszenierung. Sie präsentieren sich als friedlich, offen und modern, während Repression, Kontrolle und Ausschluss unsichtbar gemacht werden. Sport wird dann nicht zur Völkerverständigung, sondern zur politischen Bühne.”
Aussage:
“Trump hat versprochen, dass die WM 2026 die sicherste und großartigste Sportveranstaltung der US-Geschichte werde. Das müssen wir ja nicht gleich wieder madig machen. Warten wir doch erstmal ab, wie alles läuft!”
Gegenrede:
“Schon jetzt widerspricht die Realität diesem Versprechen. Wenn Fans aus bestimmten Ländern kaum Visa erhalten, Teams und Offizielle Probleme bei der Einreise haben und ICE rund um Stadien präsent ist, entsteht kein Gefühl von Offenheit, sondern von Kontrolle und Einschüchterung. Wer so behandelt wird, wird nicht wie ein Star empfangen, sondern wie ein Risiko.”
[1] (Öffnet in neuem Fenster) https://x.com/TruthTrumpPosts/status/2032234533123473526 (Öffnet in neuem Fenster)
[2] (Öffnet in neuem Fenster) https://x.com/WhiteHouse/status/1919859966980014091 (Öffnet in neuem Fenster)
[3] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.dw.com/de/us-intervention-in-venezuela-gegen-voelkerrecht-nicolas-maduro-bundesregierung-friedrich-merz/a-75407806 (Öffnet in neuem Fenster)
[4] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/usa-israel-angriffe-iran-voelkerrecht-gewaltverbot (Öffnet in neuem Fenster)
[5] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.theatlantic.com/culture/2026/06/gianni-infantino-trump-fifa-world-cup/687465/ (Öffnet in neuem Fenster)
[6] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.economist.com/graphic-detail/2022/11/17/international-sporting-events-are-increasingly-held-in-autocracies (Öffnet in neuem Fenster)
[7] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.sueddeutsche.de/sport/infantino-fifa-skandale-verfahren-ueberblick-li.3394310?reduced=true (Öffnet in neuem Fenster)
[8] (Öffnet in neuem Fenster) https://inside.fifa.com/tournaments/mens/worldcup/2018russia/media-releases/fifa-president-receives-russian-order-of-friendship (Öffnet in neuem Fenster)
[9] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.politico.eu/article/fifa-boss-says-russia-should-be-allowed-compete-again-gianni-infantino/ (Öffnet in neuem Fenster)
[10] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.theguardian.com/football/2022/nov/19/fifa-gianni-infantino-world-cup-qatar (Öffnet in neuem Fenster)
[11] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.hertie-school.org/de/debate/allcontent/detail/content/die-welt-zu-gast-bei-diktatoren-wie-sportevents-zur-systematischen-repression-gegen-oppositionelle-fuehren (Öffnet in neuem Fenster)
[12] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.nytimes.com/interactive/polls/donald-trump-approval-rating-polls.html (Öffnet in neuem Fenster)
[13] (Öffnet in neuem Fenster) https://v-dem.net/news/press-release-democratic-backsliding-reaches-western-democracies-with-us-decline-unprecedented/ (Öffnet in neuem Fenster)
[14] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.amnesty.de/aktuell/fussball-wm-2026-menschenrechtskrise-usa-mexiko-kanada (Öffnet in neuem Fenster)
[15] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.nytimes.com/2026/06/10/us/world-cup-ice-immigration-enforcement.html (Öffnet in neuem Fenster)
[16] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.youtube.com/watch?v=OpvnPhu0s6U (Öffnet in neuem Fenster)
[17] (Öffnet in neuem Fenster) https://curis.ku.dk/ws/portalfiles/portal/396418994/730728.pdf (Öffnet in neuem Fenster)
[18] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-wm-2026-in-den-usa-donald-trump-turnier-droht-zum-pr-debakel-zu-werden-a-640b7824-456a-472d-b87c-4cd02a177f71 (Öffnet in neuem Fenster)
[19] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.motherjones.com/politics/2026/06/trump-uscis-world-cup-visa-denial-ban-soccer-football-embassy/ (Öffnet in neuem Fenster)