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Lesezeit: 7 Minuten
Neurophysiologische Grundlagen des musikalischen Lernens
“Das ist Ihr Zeichen, Herr Lohner.” Die Kamera begann kraftvoll von links nach rechts zu schwenken. Wieder zurück. Immer schneller. Ping Pong. Hätte man nur auf die Bewegung der Kamera geachtet, glaubte man mitten auf der Tribüne im Wimbledon Finale zu sitzen. Stattdessen saß ich mit gut 50 weiteren Personen im Kammermusiksaal der Hochschule in Mannheim.
Aber der Reihe nach.
Der vergangene Samstag stand ganz im Zeichen der Weiterbildung. Meiner Weiterbildung. An der Musikhochschule fand der Studientag Musik + Pädagogik statt, bei dem unter anderem auch Prof. Dr. Eckart Altenmüller auch zu Gast war. Inzwischen in Rente, zählt er weiterhin zu einer der wichtigsten Stimmen im Bereich der Neurophysiologie musikalischen Lernens. Umso verrückter, dass er mein 12. Podcast-Gast vor immerhin drei Jahren war - zu einer Zeit, als hier noch weit weniger Menschen zugehört haben.
Die Folgen haben wir damals noch über Zoom aufgezeichnet. Sei also gnädig mit deinem Urteil. Hoffentlich hat sich auch mein Fragenstil seit dieser Zeit verbessert. Ich empfehle dir die Folge hier trotzdem gerne.
Was ich aus dem Vortrag mitgenommen habe
Musiker*in sein ist eine Haltung.
(Eckart Altenmüller)
Die Leidenschaft, mit der Eckart Altenmüller über sein Thema spricht, ist weiterhin ungebrochen und ansteckend. Der Raum war nach wenigen Minuten fasziniert von seinen Ausführungen und lauschte gespannt. Bevor ich zu den wissenschaftlichen Erkenntnisse komme, möchte ich zunächst noch zwei Gedanken teilen, die Altenmüller zu Beginn seines Vortrags mitgab.