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Hallo zusammen,

"Wo gehen wir denn hin?" "Immer nach Hause!"

Diese oft zitierte Stelle aus dem Romanfragment "Heinrich von Ofterdingen" des Romantikers Novalis mag in einem eher abstrakten Sinn durchaus ihre Berechtigung haben - wenn man denn beispielsweise irgendeine innere Überzeugung als eine Art Zuhause bzw. Heimat auffasst. Beim Wandern ist das Ziel wohl eher selten das eigene Zuhause, im Gegenteil, oft begibt man sich in vollkommen unbekannte, neue Gefilde, und das macht schließlich einen nicht zu vernachlässigenden Reiz des Unterwegsseins zu Fuß aus.

Eine neue Gegend für den Blog wurde beim Weißbach-Speik-Rundweg erkundet, einer kurzen, aber keineswegs leichten Wanderung im Lattengebirge, die spektakuläre Blicke auf einen Wildbach zu bieten hat.

Ganz und gar nicht neu dagegen war die Region, in der ich Mitte September unterwegs war, nämlich das mittlere Saarland. Hier ist es im Gegenteil so, dass ich im Allgemeinen nur noch sehr kurze Passagen entdecke, die ich wirklich noch nie gegangen bin. Dennoch entstehen auch hier durch das Zusammenbasteln eigener Routen immer wieder neue Wanderwege.

Beste Grüße wieder einmal

Torsten Wirschum

BAYERISCH GMAIN - WEIßBACH-SPEIK-RUNDWEG

ausgetrocknetes Bett eines Wildbachs; links und rechts Wald; in der Ferne hohe Berge (Öffnet in neuem Fenster)

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Von Novalis, um noch einmal auf ihn zurückzukommen, stammen die Zeilen: "Es färbte sich die Wiese grün. Und um die Hecken sah ich blühn …", was wohl unschwer als Teil eines Frühlingsgedichts zu erkennen ist. Mit dem Frühling aber ist es lange vorbei für dieses Jahr, und ebenso mittlerweile auch mit dem Sommer. Der Herbst hat Einzug gehalten, und leider zunächst mit jeder Menge Regen.

Bei meiner Tour von Merchweiler nach Eppelborn im mittleren Saarland war allerdings noch Spätsommer, und so kam ich in den Genuss eines wunderbar warmen, sehr angenehmen Tages. Die Wanderung führte mich zunächst durch ehemaliges Bergbaugebiet und dann weiter über kleinere Höhenzüge hinweg und immer wieder auch durch kleine Dörfer. Der Landkreis Neunkirchen, in dem die Tour stattfand, ist by the way flächenmäßig der zweitkleinste Landkreis Deutschlands. Nur der Main-Taunus-Kreis ist noch etwas kleiner.

leicht ansteigender Asphaltweg an Wiesen und Weizenfeldern vorüber; am Wegrand einige niedrige Laubbäume (Öffnet in neuem Fenster)

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Ich gebe zu, dass die Stadtansichten ein gewisses Schattendasein auf dem Blog fristen, was auch nicht unbedingt schlimm ist. Als Ergänzung bzw. Nebenrubrik werde ich sie dennoch beibehalten. Kürzlich habe ich ein paar Fotos zu den Stadtansichten von Marburg hinzugefügt.

Blick von oben über Marburg und eine angrenzende Hügelkette; im Vordergrund eine auffällige Kirche mit leicht schiefem Kirchturm; stark bewölkter Himmel (Öffnet in neuem Fenster)

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Zum Abschluss dann wie üblich das Wanderzitat, diesmal aus "Der wandernde Musikant" von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837.

“Doch in Waldes grünen Hallen

Rast ich dann noch manche Stund,

Nur die fernen Nachtigallen

Schlagen tief aus nächtgem Grund.”