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Frauschaft

meine lieben Buddys, es ist Montag. Und heute möchte ich exklusiv und nur für Euch Buddys einen weiteren Textentwurf aus meinem nächsten Programm zu lesen geben.

FRAUSCHAFT

Was also kann man tun gegen alte und junge Weiße Männer?Frauenquote? Gute Idee.

Dass die Frauenquote ursprünglich mal dazu gedacht war, den Herrschaftsanspruch von Männerbünden zu durchbrechen, ist natürlich ein berechtigtes Anliegen. Dass Macht vor allem von echten Kerlen konnotiert wird, kann man allein schon daran erkennen, dass es für den Begriff »Herrschaft« kein weibliches Pendant gibt. Frauschaft? Damschaft? Weibschaft?
Klingt nicht nur scheiße, ist es wahrscheinlich auch.

Und zwar so sehr, dass es den Begriff »Mannschaft« dagegen sehr wohl gibt. Und im Sport sogar in Kombination mit weiblichen Spielern, »Frauenfußballmannschaft«. Sprache kann schon sensationell sein.

 Wenn aber eine Frau für einen Arbeitsplatz die gleichen Qualifikationen mitbringt wie ein Mann, dann sollte nicht ihr Geschlecht der Grund sein, warum sie abgelehnt wird.

So weit, so klar.

Was man darüber hinaus allerdings bisweilen übersieht: Wenn Frauen es dann tatsächlich sogar in Führungspositionen und Chefetagen schaffen, dann wenn sie sich männlich verhalten, und aus derselben Schicht stammen wie ihre männlichen Kollegen.
Und diese Schicht hört auf den Namen »Elite«.
Es ist nach wie vor die Herkunft der entscheidende Unterschied, der darüber entscheidet, ob jemand entscheiden darf oder nicht.

Ob das nun ein Sohn oder eine Tochter schafft, ist den höheren Kreisen doch egal. Was juckt es das Detail, ob ein Teufel oder eine Teufelin in ihm steckt?

Die Aufstiegschancen für Frauen aus unteren und mittleren Schichten sind weiterhin genauso verbaut wie für ihre männlichen Klassengefährten. So bleiben die reichen Emanzen für ihre armen Schwestern nach wie vor unerreichbar. Ob es also nun Herrschaft oder Mannschaft heißt, entscheidend ist die Seilschaft!

Aber die Lösung naht. Es gibt auch Anlass zur Hoffnung.
Denn die Wissenschaft arbeitet z Zt nämlich daran, die Arterhaltung des Menschen von der männlichen Ejakulation abzukoppeln. Kein Scherz. Sie arbeiten ernsthaft daran, aus einer ganz normalen einzelnen menschlichen Körperzelle eine Spermazelle zu schaffen, was weiß ich, Hautschuppe, Fingernagel, Nasenpopel. Gut, wenn ich mir deutsche Touristen am Ballermann betrachte, da hab ich schon heute den Eindruck, dass da manche Leute von einem Nasenpopel abstammen.

Aber ich red jetzt nicht vom Klonen, also vom Reproduzieren eines identischen Wesens. Nein, sie forschen wirklich dran, dass man aus einer ganz normalen einzelnen Zelle im Labor einen Spermazelle schaffen kann, die dann zum Eisprung in die Gebärmutter einer Frau eingepflanzt wird, und dort dann zu einem Baby heranwächst.
Und ich weiß, das klingt jetzt auf Anhieb auch erst mal ziemlich gruselig. Dachte ich jedenfalls anfangs auch. Aber guckt mal, was Männer in den letzten tausenden von Jahren der Welt alles angetan haben. Von Alexander dem Großen, über Napoleon, Hitler, Stalin, Mao, oder noch schlimmer: Der Bachelor auf RTL.

Männer sind hauptverantwortlich für Zerstörung und Vernichtung, und der einzige Grund, warum man bislang auf Männer nicht verzichten konnte, war ihr Sperma. Und dieser Grund fällt jetzt aber weg.

Und wenn man Samenzellen künstlich erzeugen kann, dann hab ich das tollste bei dieser Art von Nachwuchszeugung noch gar nicht erwähnt: Die Frau kann sich nämlich vorher aussuchen, welches Geschlecht das Kind haben soll.

Und dann guckt mal, was Männer in den letzten tausenden von Jahren nicht nur der Welt, sondern auch den Frauen alles angetan haben.
Und wenn Frauen 1.) Männer für die Arterhaltung aber nicht mehr brauchen, und 2.) wählen dürfen, welches Geschlecht ihr Kind haben soll,...
Für welches Geschlecht werden sie sich wohl entscheiden?

Ich sags mal so, liebe Mitmänner, Ihr kennt doch die Liedzeile: „Nehmt Abschied Brüder, ungewiss ist alle Wiederkehr“. Wenn Ihr in Zukunft eine Frau hört, die dieses Lied singt, es ist ihr Kampfgesang.

Vor uns liegt ein Zeitalter des Matriarchats. Und ich sags ganz ehrlich: Ich werde uns Männer nicht vermissen. Ich schätze, niemand wird uns Männer vermissen.

Frauen werden die Welt regieren. Eine Welt, ohne Männer. Oder wie es der Mann Jochen Busse mal in einem Programm der Münchener Lach und Schießgesellschaft so schön formulierte:
„Es sind die schlechtsten Knospen nicht, an denen Lesben nagen.“

Bis nächsten Montag,
Euer HG.

 



 

Topic Wöchentliches Zeug

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