
Vier gewaltige Kolossalstatuen ragen aus dem Sand – und erzählen eine Geschichte, die Jahrtausende überspannt. Abu Simbel führt in die Welt der Pharaonen und zugleich ins 19. Jahrhundert, als europäische Reisende die Tempel neu sichtbar machten. Giovanni Battista Belzoni kämpfte sich durch die verschütteten Eingänge, während Jean-François Champollion die Hieroglyphen zu lesen begann. Zwischen Neugier, Zufall und kolonialen Blicken entfaltet sich eine Geschichte von Entdeckung und Deutung – und die Frage, wem Vergangenheit eigentlich gehört.
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Literatur zum Weiterlesen:
TYLDESLEY, Joyce: Mythos Ägypten. Die Geschichte einer Wiederentdeckung. Stuttgart 2006.
ROBINSON, Andrew: Wie der Hieroglyphen-Code geknackt wurde. Das revolutionäre Leben des Jean-Francois Champollion. Darmstadt 2014
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