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Was ist überhaupt ein Phänomen?

Es ist mehr oder weniger alles ein Phänomen.

Wenn Dir am Wegesrand eine Blume »begegnet«, ist das ein Phänomen. Fängt es an zu donnern oder blitzen, hast Du ein Phänomen, dem Du begegnest.

Läufst Du, um eine Straßenbahn zu erreichen, und fährt diese Dir vor der Nase weg, bist Du einem Phänomen ausgesetzt. Schneidet Dich auf der Autobahn ein PKW, bist Du mit einem Phänomen konfrontiert.

Rufst Du die Startseite einer Webseite auf, hast Du ein Phänomen. Öffnest Du Deine Timeline, egal bei welcher Anwendung, ist das ein Phänomen.

Phänomene durch Deine Mitmenschen

Bleiben wir bei den obigen Beispielen, sind einige davon von Menschen erzeugt oder wurden gegebenenfalls durch Mitmenschen erzeugt, während andere ohne das Zutun eines Mitmenschen entstehen.

Der Straßenbahnfahrer erzeugt das Phänomen für Dich (eher) unwissentlich. Der Autofahrer auf der Autobahn hingegen erzeugt das Phänomen, mit dem Du konfrontiert bist, wissentlich.

Phänomene durch Dich ermöglicht

Solltest Du eine Webseite aufrufen, machst Du es möglich, dass der Ersteller oder Betreiber mit seiner Startseite für Dich ein Phänomen erzeugt.
Das gilt auch für eine Timeline einer Plattform, welcher auch immer.

Mit Handlungen und Aussagen Phänomene erzeugen

Deine Mitmenschen können grundsätzlich auf zwei unterschiedliche Weisen Phänomene hervorrufen.

Verhalten

Zum einen können sich Deine Mitmenschen verhalten, sodass sie für Dich ein Phänomen schaffen.

Dein Partner1 kann Dir beispielsweise etwas mitbringen. Er kann jedoch auch etwas vergessen, dass er Dir zugesagt hat. Auch mit einer Geste oder Mimik kann Dein Partner für Dich ein Phänomen schaffen.

Ein Familienmitglied kann sich Dir gegenüber nicht Deinen Vorstellungen entsprechend verhalten.

Dein Vorgesetzter2 kann Dich kritisieren, auf die eine oder andere Weise. Ein Kollege3 kann Dich unterstützen oder anschwärzen.

Aussagen

Viel häufiger erzeugen Deine Mitmenschen durch Aussagen, also das gesprochene Wort, für Dich ein Phänomen. Selbstverständlich ist auch das Tätigen einer Aussage letztendlich eine Handlung.

»Sie müssen heute Überstunden machen.«

Das könnte Dein Chef4 zu Dir sagen und damit für Dich ein Phänomen schaffen.

»Kannst Du mir behilflich sein?«

Ein Kollege5 könnte Dir diese Frage stellen und Dich somit mit einem Phänomen konfrontieren.

»Es müsste noch jemand staubsaugen.«

Mit einem solchen Satz könnte Dir Dein Partner ein Phänomen bescheren.

»Nächste Woche habe ich einen Arzttermin.«

Auch mit diesen Worten ist Dein Partner in der Lage, für Dich ein Phänomen zu erzeugen.

Ich könnte unendlich fortfahren.

Klar ist, sobald jemand etwas sagt und Du Kenntnis erlangst, oder sich verhält und Du dies mitbekommst, hast Du ein Phänomen. Vielleicht hast Du bereits jetzt eine Ahnung, wie sehr Phänomene in Deinem Leben eine Rolle spielen.

👏Ich bedanke mich, für Dein Interesse am zweiten Newsletter bei »Gefühls-Ereignisse«.

Ich würde mich freuen, wenn Du Dich dazu entschließen könntest, mich mit einer Mitgliedschaft zu unterstützen.

Bis bald

Michael von »Gefühls-Ereignisse«

  1. Partner meint Partnerin, Ehefrau, Ehemann

  2. Meint auch Vorgesetzte

  3. Meint auch Kollegin

  4. Auch Chefin ist gemeint

  5. Mein auch Kollegin

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