Unsere kulinarische Reise durch Tirol führt heute von einem traditionsreichen Gasthaus im Stubaital über eine charmante Tagesbar in Rattenberg bis hin zu einem neuen, lässigen Spot in Innsbruck.
Dazu gibt’s drei Rezepte, die genau das tun, was man sich wünscht, wenn die Tage kürzer werden: wärmen, begeistern und herrlich duften. Und für alle, die ihr Saucen-Game auf das nächste Level heben wollen, stellen wir ein Kochbuch vor, auf das man nicht mehr verzichten möchte.
Wir wünschen euch viel Freude beim Entdecken, Nachkochen und Genießen!
Anna, Hannes & Elias
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Verwöhnen Sie sich und Ihre Liebsten mit dem besten Wildlachs und erlesenen Meeresfrüchten aus den unberührten Gewässern Alaskas. Ob zart schmelzender Wildlachs oder butterweiche Jakobsmuscheln – jedes Stück bringt den puren Geschmack der Natur auf Ihre Festtagstafel.
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Hoferwirt, Neustift
von Hannes

Der traditionsreiche Hoferwirt im Herzen von Neustift im Stubaital ist das klassische Dorfgasthaus, wie man es sich wünscht. Doch in den letzten Jahren hat er sich nach der Übernahme durch die beiden Söhne Jakob und Peter rasant weiterentwickelt und wurde diese Woche vom Guide Gault&Millau erstmalig mit zwei Hauben ausgezeichnet.
Damit zählt der Hoferwirt nun offiziell zu den besten Adressen Tirols – und das völlig zu Recht. Hier trifft ehrliche Tiroler Wirtshausküche auf fein abgestimmte Aromen und präzises Handwerk. Die Küche überzeugt mit regionalen Zutaten, kreativen Ideen und einem sicheren Gespür für Geschmack und Authentizität.
Ob für ein gemütliches Abendessen nach einem Tag auf dem Gletscher oder als Ziel für Feinschmecker auf ein „Sonntags-Schnitzerl“ – der Hoferwirt beweist, dass Tradition und zeitgemäße Kulinarik wunderbar zusammenpassen.
Winklers Tagesbar, Rattenberg
von Anna

Christian Winkler und seine Frau haben im Alten Rathaus in Rattenberg einen ganz besonderen Ort geschaffen – einen Platz, an dem Genuss einfach selbstverständlich ist. Ob auf ein Stück hausgemachten Kuchen aus der wunderbar einladenden Kuchentheke und eine Tasse Kaffee, auf eine Sauerteigpizza mit besten Zutaten, ein Glas Wein, im Sommer auf das wohl beste Softeis weit und breit oder im Winter auf Glühwein und Breznsuppe am eigenen Christkindlmarktstand – hier trifft man sich gerne.
In der Tagesbar ist Selbstbedienung angesagt, das Lokal drinnen klein und charmant, der Außenbereich dafür großzügiger – mit einem schönen, gemütlichen Gastgarten. Ein Ort, an dem man spürt, dass es ums Echte geht: um Qualität, Herzlichkeit und die Freude am kulinarischen Detail.
Und wer Lust auf ein besonderes Erlebnis hat, sollte sich den ersten Stock nicht entgehen lassen – dort serviert Christian seine Fine-Dining-Küche am Chef’s Table. Ein echtes Erlebnis für alle, die gutes Essen lieben.
Tacheles, Innsbruck
von Elias

Bar, Bistro, Kneipe: Irgendwo dazwischen bewegt sich das Tacheles, das Innsbrucks Kulinarikszene seit einigen Wochen bereichert.
Das Lokal in der Wilhelm-Greil-Straße serviert mittags Bowls mit einer großen Auswahl an Zutaten - Reis, Quinoa oder Couscous als Basis, Chicken, Beef, Gemüse oder Tofu als Boost und als Toppings gegrillten Paprika, gerösteten Kürbis, hausgemachte Pickles, Kimchi, Hummus und vieles mehr. Abends werden verschiedene Tapas und Drinks serviert.
Bei meinen Besuchen hat das Essen immer super geschmeckt, außerdem ist eine lässige, belebte Stimmung im Tacheles. Ein junges, engagiertes Team schmeißt den Laden. Davor kann man nur den Hut ziehen - und weiterhin viel Erfolg wünschen!
3 erprobte Rezepte für die kalte Jahreszeit

Hannes: Ich liebe die saisonale Gemüseküche. Deshalb habe ich diesen geschmorten Lauch (Opens in a new window) von Paul Ivic schon des Öfteren nachgekocht. Dieses Gericht war letztes Jahr auch Teil unseres „vegetarischen“ Weihnachtsdinners. Das Rezept stammt aus dem Buch Vegetarisch von Paul Ivic.
Elias: Wenn es um wärmende Herbst- und Wintergerichte geht, muss ich einfach etwas Indisches auspacken. Dieses vegetarische Rote-Linsen-Dal (Opens in a new window) (Rezept auf EN) hat sich bei mir bewährt - und landet immer wieder auf dem Tisch.
Anna: Ein Herbst ohne Apfelkuchen ist für mich nicht vorstellbar. Da aber oft die Zeit zum Backen recht knapp ist, mag ich den Schichtapfelkuchen (Opens in a new window) von Mann backt besonders gern. Geht schnell und gelingt immer. Vor allem mag ich es, wenn der Apfel die Hauptkomponente im Kuchen ist. Das Rezept ist aus dem Buch Mann backt Kuchen - schnell und einfach.
Jens Rittmeyer: Saucen. Exzellente Rezepte, Grundlagen und Profiwissen.
von Elias

„Saucengott“ Jens Rittmeyer teilt auf 220 Seiten sein geballtes Profiwissen mit uns. Egal für welches Gericht: Hier findet man die passende Sauce dazu.
Dass eine gute Sauce nicht nur das Tüpfelchen auf dem i, sondern für viele Gerichten absolut essenziell ist, ist mir als Hobbykoch bekannt. Dennoch passiert es mir immer wieder, dass ich drauflos brate und rühre und mir erst im Nachhinein auffällt, dass das Gericht eigentlich noch eine Sauce brauchen würde.
Das wird sich nun ändern, denn dieses schöne Kochbuch von Jens Rittmeyer liefert so viel Inspiration, dass man sofort Lust bekommt, häufiger und bewusster Saucen zu kochen. Der Sternekoch, der den Beinamen „Saucengott” bekommen hat, teilt auf 220 Seiten sein Profiwissen mit uns. Angefangen von den Grundlagen (Konsistenz, Reduzieren Haltbarmachen, Saucen retten) bis hin zu Rezepten von Klassikern (Fonds, Sauce Hollandaise, Beurre Blanc, Mayonnaise etc.) und ausgefalleneren Saucen (Hummersauce, Kürbisfond oder Dashi) findet man in diesem Buch alles, was man über Saucen wissen muss.
Extrem praktisch finde ich die Übersicht „Welche Sauce passt wozu?”, mit einer langen Liste an Anregungen, welche Sauce sich mit anderen Bestandteilen kombinieren lässt. Ein gebratener Fisch? Warum nicht Champagnersauce, Limetten-Curry-Dip oder Weißweinsauce. Ein Grillgericht? Dann am besten Chimichurri, Pfefferrahmsauce oder Teriyaki.
Wichtig ist zu erwähnen, dass man für die Zubereitung der Saucen ein bisschen Zeit mitbringen muss: Unter einer Stunde geht nicht viel. Für eine gute Jus mit tiefen Aromen können auch mal 8 bis 24 Stunden draufgehen. Und: Quasi alle Saucen werden mit Alkohol zubereitet. Wer darauf ganz verzichten möchte oder muss, für den ist das Kochbuch nichts. Allen anderen kann ich dieses Werk sehr ans Herz legen.
Ein Kochbuch für alle, die: für jedes Gericht und jeden Anlass ein gutes Saucenrezept an der Hand haben möchten.
Das Buch gibt es online unter diesem Link (Opens in a new window) oder in euren lokalen Buchhandlungen.
Drei Sterne aus dem Schloss
Marcel Skibba, der Küchenchef und „stille Star” im Schloss Schauenstein, sprach mit uns über seinen Werdegang, die Zusammenarbeit mit Andreas Caminada und die leise Kunst, drei Sterne zu halten:
https://open.spotify.com/episode/6xnYBKIpfYw2jPzuQyW4HY?si=InlIpVjQRWexbjxbZjtBjg (Opens in a new window)Vergesst nicht aufs Genießen. Bis zum nächsten Mal!