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Pressekonferenz am Montag aus Wismar: Minister und Fachleute sprechen zur Walsituation

"Wir glauben, dass es gelingt. Es wird ein eintscheidender Tag heute werden!", sagt Direktor des Meeresmuseums - Minister Backhaus ging auf Robert Marc Lehmann zu - "Ich habe ganz hohen Respekt an den Wal" - Greenpeace-Meeresbiologin Franziska Saalmann meldet sich zu Wort

Dr. Till Backhaus spricht in der Pressekonferenz. Neben ihm: Meeresbiologin Franziska Saalmann von Greenpeace.

Gegen 13 Uhr informierten mehrere Organisationen im Rahmen einer Pressekonferenz über die Lage des in der Ostsee festsitzenden Buckelwals. Zu den Teilnehmenden gehörten unter anderem Dr. Till Backhaus, Meeresbiologin Franziska Saalmann von Greenpeace sowie Prof. Dr. Baschek, Direktor des Deutschen Meeresmuseums.

Backhaus eröffnete die Pressekonferenz und äußerte sein Mitgefühl für das Tier. In seinem Statement erklärte er außerdem, dass er nach den vergangenen Tagen erneut den Kontakt zu dem Meeresbiologen Robert Marc Lehmann gesucht habe. Dessen Einschätzungen nehme er ernst, ein weiterer Austausch sei für den Abend geplant. Ziel sei es auch, mögliche Verbesserungen im weiteren Vorgehen zu besprechen.

Meeresbiologin Franziska Saalmann von Greenpeace informierte über die aktuelle Lage des Buckelwals.

Franziska Saalmann von Greenpeace berichtete über die aktuelle Situation des Wals. Demnach befindet sich das Tier weiterhin nahezu an derselben Stelle und zeigt keine Reaktion auf Animierungsversuche. Die Atmung erfolge zwar regelmäßig, insgesamt wirke der Wal jedoch geschwächt. Zudem habe das Tier aufgehört, Laute von sich zu geben. Eine Verbesserung der Lage sei nicht festzustellen, vielmehr habe sich der Zustand eher verschlechtert.

Prof. Dr. Baschek, Direktor des Deutschen Meeresmuseums erklärt die Situation des Buckelwals.

Prof. Dr. Baschek, Direktor des Deutschen Meeresmuseums, erläuterte die Rolle seiner Institution. Das Museum begleite die Situation wissenschaftlich und lege besonderen Wert auf fachliche Genauigkeit. Ziel sei es, alle Maßnahmen im Sinne des Tieres zu prüfen und umzusetzen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass bei ausbleibender Bewegung des Wals auch weitere Optionen in Betracht gezogen werden müssten.

Zudem stellte Baschek klar, dass Robert Marc Lehmann nicht von den Maßnahmen ausgeschlossen worden sei. Die Zusammenarbeit mit dessen Team sei zuvor mit den zuständigen Behörden abgestimmt gewesen. Nachdem sich der Wal erneut in Richtung Wismar bewegt hatte, liegt die Zuständigkeit nun verstärkt bei den Behörden und Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern.

Topic News

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