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Reflexionsspiel

Sieben Fragen zum Reflektieren. Für tiefere Gespräche, mehr Verständnis und das Abschließen von Zyklen. Ihr könnt das Spiel an Weihnachten spielen, an Silvester, am Geburtstag oder mit minimal angepassten Fragen zum Abschluss einer gemeinsamen Reise, eines Workshops oder eines Business-Projekts.

Je größer die Runde ist, desto weniger landen tiefere Themen auf dem Tisch. Besonders innerhalb der Familie trifft man sich oft bei Feiern, verfängt sich in Small Talk und geht wieder auseinander, ohne zu wissen, was die anderen eigentlich bewegt, wie sie sich gerade fühlen oder worüber sie sich Gedanken machen. Im Dezember 2019 hat eine Freundin zu einem Treffen in meiner Wohnung sieben Fragen mitgebracht:

1. Was war dein schönster Moment/ein besonders schöner Moment in diesem Jahr?

2. Was war der schlimmste Moment?

3. Was ist eine Erkenntnis, die du in diesem Jahr gewonnen hast?

4. Wofür bist du besonders dankbar?

5. Was hat dich überrascht?

6. In welcher Situation bist du über dich hinausgewachsen?

7. Wovon nimmst du mehr mit ins kommende Jahr?

Die Fragen haben mir so gut gefallen, dass ich sie zum weihnachtlichen Familienessen mitnahm. In diesem Jahr 2025 haben wir die Fragen zum siebten Mal in Folge ausgefüllt und uns die Antworten vorgelesen. Meist führt es dazu, dass wir nachfragen, tiefer in Themen einsteigen, neues übereinander lernen und uns gemeinsam erinnern. Mal lachen wir, mal fließen Tränen. Jedes Mal habe ich das Gefühl, meiner Familie näher gerückt zu sein und mehr von dem verstanden zu haben, was sie in dem zu Ende gehenden Jahr erlebt und durchlebt haben.

Einige Leute haben Probleme mit den Superlativen wie „schönster“ oder „schlimmster“ Moment oder mit dem Limit von einer Situation. Ich sage dann immer: Du kannst auch zwei oder drei Momente aufschreiben oder noch mehr. In meinem hier veröffentlichten Jahresrückblick (Link steht unten) bin ich die Fragen durchgegangen und habe es auch etwas freier gestaltet. Bei den nicht so schönen Momenten, greife ich tatsächlich nur einen, maximal zwei heraus. Das ist in der Regel intensiv genug, man kann ansonsten so eine Tendenz haben, ins Tal der Traurigkeit abzurutschen.

Ich hebe die Zettel immer auf und es gehört zu meinen Ritualen vor dem nächsten Heiligabend, mir die Zettel der Vorjahre alle noch einmal durchzulesen. Ihr könnt das Spiel natürlich auch an Silvester spielen, am Geburtstag oder mit minimal angepassten Fragen als Abschluss einer gemeinsamen Reise, eines Workshops oder eines Business-Projekts.

Ihr braucht: Zettel und Stifte oder Handy, iPad, je nachdem worauf ihr gern schreibt.

https://steady.page/de/ninjaswelt/posts/7624606b-bdd8-47f0-8cf1-10d17bb4c05b (Opens in a new window)

Topic connecting the dots.

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