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NUN, zum Lauschen: Es ist der Sommer 2015

Verrückt und unwirklich sind diese Zeiten. Für uns alle. Surreal und nicht zu greifen sind auch die Erlebnisse und Gefühlswelten unserer Autorin, als sie im Sommer 2015 Kontakt aufnimmt zu zwei Kindern, die mit ihrer Mutter aus Syrien Zuflucht in unserer Mitte suchen. Da – das sind sie, doch Dasein hat weit mehr Facetten, als eine/r greifen kann... lest selbst!

Das ganze Team sagt von Herzen danke für euren großartigen Support als Gönner und Hotspots.
Ihr seid wundbar!
Bleibt fröhlich und gesund mit all euren Sinnen.
Annabelle und Miriam

"Er zieht seine Schuhe an, greift nach der Klinke ihrer Wohnungstür und sagt, dass er wieder gehen will. Seinen kleinen Bruder hält er dabei fest an der Hand. Der schweigt und sie spürt, dass er lieber bleiben würde. Sie setzt sich auf den Boden und sagt, dass sie die beiden sofort zurückbringe, sie aber zuvor wissen wolle, warum sie so schnell wieder wegwollen. Weg von ihrem Zuhause, ihrer Drei-Zimmer-Wohnung, in der gebackener Kuchen und Blumen auf dem Tisch stehen. Er schaut sie an, mit seinen großen dunklen Augen, die so ernst sein können, dass ihr die Luft wegbleibt, und sagt ..."

Text: Veronika Fischer
Stimme: Tomasz Robak

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NUN, #5 – Dasein 

April 2020

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