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In 5 Minuten gestreamlined

Wer mich kennt weiß, ich liebe es einfach. Keine komplizierten Pläne, nicht zu viele to dos, bei denen das Lesen der Liste schon anstrengend ist. Stattdessen bin ich davon überzeugt, dass es für alles einen Weg gibt, der Spaß macht- oder zumindest mit wenig Überwindung umgesetzt werden kann. Und unsere Aufgabe ist es, diesen Weg für uns zu finden. Dabei gehe ich am liebsten rückwärts vor. 

Ich überlege mir

  • Welches Ergebnis ich haben möchte

  • Wie sich mein Alltag (z.B. in den kalten Jahreszeiten) verändert

  • Was ihn mir erleichtern würde

  • Was dafür zu tun ist

Auf diese Weise habe ich direkt mein “warum” und das Ergebnis als Motivation. 

Ein einfaches Beispiel: Wenn ich im Sommer mir Kira gehe, ist es immer hell. Morgens, mittags, abends. Das einzige Kriterium, einen Spaziergang kurz zu halten, ist Hitze, also gehen wir meist abends eine längere Runde (der Morgen gehört mir). Da es aber jetzt zunehmend dunkler wird, ist der Spaziergang mittags die beste Option für eine ausgedehntere Runde. Das gleiche ich mit den Stundenplänen der Jungs und meinem Dienstplan ab und passe diese Routine an.

Das Schöne ist ja: sobald wir merken, dass etwas nicht mehr funktioniert (oder nie gut funktioniert hat), können wir nach den oben genannten Kriterien vorgehen und es anpassen. Denn wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, ist es, dass meist schon kleine Veränderungen genügen, damit ein System greift. Und dieses Gefühl von “das nervt mich” ist genau der Hinweis, den wir brauchen.

Ein anderer Klassiker: Die Ablage in der Küche, die eigentlich keine sein sollte. Warum entsteht sie? Warum werfen wir selbst gern etwas drauf? Weil es keine bessere Ablage oder System gibt. In dem Moment gilt auch hier die Frage von oben: Welches Ergebnis möchte ich? Die Papiere sollen sich nicht auf dem Stuhl oder Tisch sammeln? Ok, aber wo dann? Denn sie kommen ins Haus. Eine Ablage am Eingang, die 1 x pro Woche durchgesehen wird? Ein Korb? Direktes Sortieren und Entsorgen? Die Lösungen sind so individuell wie wir und die aktuelle Lebenssituation. Was sie aber gemeinsam haben ist, dass sie für uns funktionieren.

Also Augen und Ohren auf, wo es gerade hakt und dann vom Ergebnis hin zur Lösung arbeiten.

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