Skip to main content

Start before you are ready

Es ist Donnerstag und deswegen ist es Zeit für eine neue Ausgabe meines Startup-Newsletters. Und der hat dieses Mal eine kitschige Überschrift, die sich wie ein Wandtattoo liest. Aber für mich ist das, was kommt, nach wie vor eine der wichtigsten Startup-Lektionen überhaupt.

Gestern war ich Mittagessen mit meinem alten Freund Alexander Khan (Opens in a new window). Wir saßen schon in der Grundschule nebeneinander.

Und seit Jahren nerve ich Alex (der neben einer Agentur selbst auch eine Social-Media-Academy betreibt) damit, dass ich gerne auch eine Art Academy, ein Education-Business für Startup-Founder gründen würde.

Aber … und das ist ein großes “Aber” für mich … ich kam damit lange Zeit einfach nicht in die Startlöcher.

Immer wieder geplant, verworfen. Nie angefangen.

Gründe gibt’s natürlich viele: Vor allem verkaufen wir ja seit bald 1,5 Jahren Bier mit zeroLabs (Opens in a new window). Das lastet mich und Moritz auch ordentlich aus.

Aber ganz ehrlicherweise war ich schlicht in der Analyse-Paralyse gefangen.


Ich bin erst durch meine beiden mymuesli-Mitgründer zum Unternehmertum gekommen. Und seitdem ist es für mich ein wichtiger Antrieb, auch andere Menschen ins Unternehmertum zu begleiten. Das ist meine Motivation für den Side Hustle Gründer*innen-Akademie.

Jetzt denkst du dir vielleicht: Ist der bescheuert?
Ist doch gar nicht so schwierig!
Mach einfach, so heißt ja auch das mymuesli-Buch (Opens in a new window)!

Stimmt. Doch während ich bei D2C- oder Konsumgüter-Startups sofort das Playbook oder die Strategie im Kopf habe: Bei der Vermarktung einer Dienstleistung, meiner Dienstleistung, da hing ich jahrelang fest.

  • Imposter-Syndrom: Hab ich überhaupt die Absender-Kompetenz, um anderen Gründer*innen zu helfen?

  • Wie baut man so ein Education-Business? Was sind die Produkte? Einzelcoaching, Online-Kurse, Workshops?

  • Wie heißt das?

  • Wie validiert man das?

  • Was kostet das für die Teilnehmer*innen?

    Die Liste an Fragen war und ist endlos

Allerdings: Egal, wen ich gefragt habe, Alex Khan oder Julia Derndinger (Opens in a new window) … jedes Mal war die Antwort: Fang einfach an.

Das hab ich jetzt gemacht.
Founder-Coaching.
Wer Gründer*in ist und Support sucht:
Man kann ein Erstgespräch auf meiner Seite buchen. (Opens in a new window)
Ich hab die ersten Founder*innen gecoacht und weitere Termine im Kalender. Ich baue an einem richtigen Produkt.
Ich denke außerdem über digitale Produkte nach.

Wie es konkret weitergeht?

Ich hab eine vage Ahnung.

Aber bei zeroLabs war es auch so: Kaum hatten Moritz und ich angefangen, kaum war die Webseite online, da wurde alles ein bisschen klarer.

Wie ein Nebel, der sich langsam verzieht.

Deswegen, falls es dir auch so geht:

Jede*r zweifelt.

Und Analyse-Paralyse hab ich auch nach 20 Jahren Unternehmertum noch immer.

Das beste Mittel dagegen?

Einfach machen.

Bis nächste Woche!


PS: Ich will in meinem Newsletter immer eine persönliche Erfahrung, einen Tipp und ein Fundstück, zum Beispiel einen Text oder einen Podcast teilen. Wer mir schon länger auf LinkedIn folgt, weiß, wie sehr ich die Essays von Paul Graham schätze. Ein toller Text von ihm, der gut zum heutigen Newsletter passt ist: How to start a Startup. (Opens in a new window)

https://www.paulgraham.com/start.html (Opens in a new window)